Ich hatte bisher (Ausnahme ist Alani=Rassehund vom Züchter) nur Hunde aus dem Auslandstierschutz.
Meine zwei eigenen waren allerdings schon in Deutschland, was anderes kam damals fpr mich nicht in Frage, weil ich kein Überraschungsei wollte, welches ich vorher nicht mal sehen kann.
Warum Hunde aus dem Auslandstierschutz?
Bei meiner ersten Hündin war das gar nicht geplant, ich habe mich durch unzählige TH Seiten geklickt, Tierheime besucht und tausende Anzeigen durchgeschaut, es war nie DER Hund dabei, irgendwann bin ich auf ein kleines privates "Tierheim" aufmerksam geworden, etwas weiter weg, dort sah ich meine Mila dann und es war um mich geschehen.
Ich bin ehrlich: die TH Mitarbeiterin hätte mir sonst was erzählen können, ich hätte nur sie genommen, ist vllt genau das worum es hier geht? Ich sah sie und wollte nur sie!
Nach einem Probe Spaziergang war es ganz um mich geschehen, dann wurde uns gesagt, dass sie schwer krank ist, sie hatte die komolette Bandbreite der MMK, doch meine Entscheidung stand fest.
Ich habe diese Entscheidung nie bereut, sie war ein Traum von Hund, ich hätte mir keinen besseren vorstellen können, nicht ein Problem hatten wir mit ihr.
Liams Anzeige habe ich im Internet gesehen, klar habe ich mich auch hier zuerst in sein Äußeres verschossen, war ja das erste was man sah, aber auch die Beschreibung passte einfach wie die Faust auf's Auge. Er war genau das was wir gesucht haben, er kommt ursprünglich aus Italien, war aber in Deutschland auf PS, ein paar Telefonate später, saß er nach wenigen Tagen bei uns zu Hause. Auch diese Entscheidung haben wir nie bereut, auch er ist ein rundum toller Hund, der keine Probleme macht, im Gegenteil man kann einfach alles mit ihm machen.
Die zwei Pflegehunde, die ich hatte waren Direkt Importe, der eine war ein Notfall, wurde heftig gemobbt und musste dringend da raus, lebte die 2 Jahre seines Lebens im Zwinger, er war von Anfang an eine absolut coole Socke, genau wie der andere Pflegi, absolut problemlose Hunde, die das Leben ihrer Menschen einfach nur bereichern.
Gerade diese guten Erfahrungen, die ich durchweg gemacht habe sind es womöglich auch, die mich nicht davon abhalten immer wieder (Auslands) TS Hunde aufzunehemen.
Dabei achte ich aber auch auf seriöse Vereine, die einem ehrlich beratend zur Seite stehen und einem nicht alles andrehen, Hauptsache Hund ist vermittelt, ich unterstütze Vereine, die nicht wahllos Hunde nach Deutschland schaffen, sondern auch vor Ort etwas verändern wollen, denn das Problem muss man an der Wurzel packen und nicht nur die Symptome behandeln.
Auch wenn jetzt vllt einige aufschreien, ja ich habe die Erfahrung gemacht, dass in den dt TH tatsächlich oft die Problemfälle sitzen, nicht nur, das weiß ich, aber diese Beobachtungen habe ich gemacht, dennoch schaue ich immer erst in umliegenden Vereinen und Tierheimen ob da ein passender Hund sitzt, aber für mich sind die unkomplizierten, "einfachen" (definiert ja jeder anders), Allround, Familienhunde oftmals gerade die Auslandshunde, man kann auch richtig in' s Klo greifen, das ist völlig klar, aber ich habe gewisse Kriterien, die erfüllt sein müssen und damit fahre ich ganz gut und wüsste nicht warum ich es nicht weiterhin tun sollte. 
Auch wenn jetzt vllt noch mehr Leute aufschreien, ich verlasse mich auch immer sehr stark auf mein Bauchgefühl und ich bin (noch) nie auf die Schnauze geflogen.
Ein bisschen Glück hatten wir sicherlich auch, aber wie auch immer. Ich gehe nicht völlig blauäugig an die Sache ran, es geht immer noch um Lebewesen, für sie man die Verantwortung übernehmen will, dabei ist doch völlig egal woher sie kommen, man muss eben mit Verstand (und ja bei mir even auch viel Bauchgefühl
) an die Sache rangehen und nichts überstürzen.
Da verleiten einen hübsche Bildchen mit zuckersüßen Beschreibungen genau so sehr zu überstürzten Entscheidungen, wie zuckersüß Mischlingswelpen auf ebay oder auch bei seriösen Züchtern, sodass man gar nicht mehr genau hinschaut und sich fragt was man eigtl genau will, das hat für mich nix mit Auslands oder Inlands TS zu tun. 