Hi ihr Lieben...
ich habe mich hier angemeldet um ev. Hilfe bei der Diagnose für die seltsame Krankheit meiner Hundedame zu finden.
Ich schreibe nun recht umfangreich über den Krankheitsverlauf und vielleicht hat einer von euch noch einen zündende Idee!
Es handelt sich um eine 9 Jahre alte Husky-Schäferhund-Hündin, am 14.08.2013 ging ich zu unserem Tierarzt, weil Mia relativ schlapp war und nicht mehr gut gefressen hat, die Tierärztin stellte eine Anämie mit Hämatokritwert von 22 fest, Mia ging/geht es den Umständen entsprechend gut, es wurde gleich ein Ultraschall und eine Torax – Röntgenaufnahme gemacht, nichts zu bemängeln, das gleich im Labor getestete Blut ergab, keine Mittelmeerkrankheit, der Coombs – Test war auch negativ. Sie produziert Erythrozyten nach, allerdings wohl nur im mittleren Bereich.
Verdacht von Autoimmunkrankheit stand/steht im Raum, am Montag den 19.08.2013 wurde die Behandlung mit 55mg Prednisolon bei einem Körpergewicht von 26,5Kg wurde begonnen, leider konnte ich in der Woche keine Besserung feststellen, nur, dass der Hund noch schlapper war, mehr getrunken und deutlich mehr Appetit entwickelt hatte.
Freitag den 23.08.2013 erneute Blutabnahme, Hämatokritwert lag hier dann nur noch bei 15,5 auch hier wurde auf Erythrozyten untersucht, weiterhin bildet Mia nach, nur nicht genügend, eine Blutransfusion wurde nicht angedacht, da Mia einen stabilen Eindruck macht, läuft alleine, spielt ein wenig, frisst, Urin und Kot ganz normal.
Zusätzlich gibt es nun seit Freitag Doxycyclin 200mg, jeweils 1,5 Tabletten am Morgen und am Abend.
Der Stand im Moment ist relativ OK, Mia ist aufmerksam, frisst, läuft aber nur wenig, sehr müde…aber wenn es ums Essen geht, sofort zur Stelle
Am Freitag wurde nachmals Blut genommen, mein Eindruck ist, dass die Schleimhäute wieder etwas an Farbe zugelegt haben, leider konnte der Bluttest das nicht bestätigen, der Hämatokrit ist weiter auf 13,7 gefallen.
Achja, und was vielleicht noch erwähnenswert ist, sie hat weder Blut im Urin noch im Kot auch ein Gelbsucht ist nicht vorhanden.
Laut Tierarzt soll es nun doch eine Krebserkrankung sein....aber welche?!?!?!? Laut Ultraschall und Röntgenaufnahme sind die Organe völlig in Ordnung, auch Leber und Nierenwerte sind laut TA ok.
Liege ich denn jetzt völlig falsch, wenn ich denke, dass Leukämie ausgeschlossen werden kann, da Mia ja nachbildet?!?!?!?
Nur um meinen Standpunkt relativ klar zu machen und ich möchte jetzt ganz sicher nicht herzlos klingen....aber: Mia ist ein großer Angsthase beim TA, eine Knochenmarkspunktion kommt bei dem Hämatokritwert für mich nicht in Frage auch eine Chemo ist ausgeschlossen....hier geht es mir wirklich nicht um das Geld....ich glaube das kostet jetz auch so schon eine menge :) meine Meinung ist einfach, mein Hund hat das beste Leben, wird nun verwöhnt und gekuschelt, ich will ihr einfach nicht noch mehr zumuten und noch mehr Stress aussetzen...jeder Gang zum TA und sie zittert...ich hoffe ihr versteht was ich meine :)
Ich bin wirklich über jeden Tipp sehr dankbar und freue mich über Anregungen....
LG Jule