Beiträge von pauline31

    Advantix wirkt hier gut reppelierend und wenn doch mal eine draufkrabbelt, stirbt die Zecke vor dem Biss und fällt runter. Wir haben aber auch keine Auwaldzecken, keine Ahnung, ob das auch noch do gut wirken würde.

    Bei uns sind die Biester dagegen anscheinend resistent. Ich hatte das letztes Jahr bei Gino ausprobiert. Mit dem Effekt, dass der voll mit Zecken saß. Anbeißende, lebende Zecken. Ich habs direkt wieder drangegeben und bin auf Seresto umgestiegen. Auch das hilft allerdings nur so semi. Deswegen auch der Versuch mit Advantix.

    Scalibor ging auch gar nicht. Dieses Jahr habe ich wieder Seresto. Wenn das zu schlimm wird, dann werde ich mal Vectra3D ausprobieren. Tabletten kommen mir nicht in diesen Hund.

    Bei uns wimmelt es aber auch immer vor Zecken. Wir haben hier sooo viel Wild. Und selbst der Garten sitzt voll mit Zecken. Ich selber hatte auch schon Borreliose.

    Aufgezogene Cortisonspritze für den Notfall mitbekommen

    Das klingt unpraktisch. Und hält wahrscheinlich auch nicht lang?

    Mein Hund reagiert auf Wespenstiche hochallergisch. Wir waren im Wald. Er ist von einer Erdwespe in den Oberschenkel gestochen wurden. Wenige Minuten später brach der Kreislauf zusammen, er torkelte, die Schleimhäute waren knallweiß. Zum Glück haben wir (weil Addison Hund) immer Prednisolon Tabletten dabei. Die habe ich so grade mit ach und krach noch reinbekommen. Sekunden später wäre er zusammengeklappt.

    Mein TA hat mir dann Okrido verschrieben. Das haben wir seither zusätzlich zu den Tabletten dabei und ich würde ihm das per Spritze in den Rachen geben.

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    Muss man bei fT4 auch die vier bis sechs Stunden Abstand zur Tabletteneinnahme beachten?

    Ich glaube schon (bin aber nicht 100% sicher)

    Und vielen, vielen Dank für deine lieben Worte :hugging_face: hat gut getan sie zu lesen.

    Meiner ist ja leider auch nicht der "Durchschnitts-Addison-Hund". Nach 1,5 Jahren fein eingestellt und fertig, sondern macht da auch nach 5 Jahren noch viele Probleme.

    Ich bemühe mich das pragmatisch zu sehen (das klappt leider nicht immer und grad am Anfang bin ich oft daran verzweifelt, dass es bei uns nicht so tippi-toppi läuft wie bei manch anderem) Ihm geht es 95% der Zeit supergut. Ich tue, was in meiner Macht steht. Mehr kann ich nicht machen.

    Wir können so viel Forty geben wie wir wollen, der T4 bleibt im Keller. Wobei ich da jetzt auch schon von Ärzten gesagt bekommen habe, dass die Schilddrüse unter Cortison nicht zu beurteilen ist.

    Das ist richtig. T4 zu messen, macht wenig Sinn. Wir messen immer das freie Thyroxin (ft4), da ist es etwas besser beurteilbar.

    Und Achtung, es gibt inzwischen 2 FB Addison Gruppen. Nimm die Morbus Addison (Hund) - von Betroffenen für Betroffene die hier auch genannt wurde.

    Hast du in der FB Gruppe. "Morbus Addison (Hund) - von Betroffenen für Betroffene" schon gefragt, ob jemand einen Facharzt empfehlen kann in deinem möglichen Radius? Wir hatten den Verdacht und ich fand die Gruppe sehr Informativ.

    Ja da war ich beim ersten ACTH Test tatsächlich mal drin. Da gingen die Meinungen sehr auseinander aber wegen einem Arzt könnte ich da echt nochmal fragen, gute Idee!

    Ich würde da generell nochmal fragen, es liest ja nicht immer jeder alle Beiträge. Endogenes ACTH ist ja nochmal echt sehr spezifisch.

    Dann müssen wir nämlich auswandern in die Kälte.

    Kühlweste hattet Ihr mal probiert?

    Für Levi drücke ich weiter fest die Daumen. Ich finde es bewundernswert, wie Du Dich reinkniest, nicht aufgibst und was für Erfolge Ihr bisher erzielt habt.

    Neben allem Schrecklichen wird es irgendwann auch mal positive Seiten des Ganzen geben. :streichel:

    1996 hatte ich einen Kater bekommen (Pauli, nach dem ist mein Avatar benannt). Bei diesem brach im Alter von 6 Monaten eine Autoimmunerkrankung aus. Wir hatten seinerzeit eine jahrelange Tierarztodyssee mitgemacht, bis mal eine Diagnose und Behandlung stand.

    Mitgenommen aus dieser Zeit habe ich sehr viel fachliches Vet-Wissen. Die Fähigkeit die Kompetenz von Tierärzten sehr viel besser beurteilen zu können. Den eisernen Willen nicht aufzugeben, auch wenn es medizinisch zunächst mal schwierig scheint. Und sogar Kontakte aus dieser Zeit sind mir heute noch einige geblieben. Damals gab es die Newsgroup de.rec.tiere.katzen. Das Internet mit seinen Foren gab es noch nicht. Aus dieser Newsgroup heraus bin ich mit ein paar Leutchen immer noch befreundet, die mich seinerzeit in der Diagnosefindung sehr unterstützt haben. :bussi:

    darf ich fragen, warum es eine Rolle spielt, ob vorne oder hinten Blut abgenommen wird?

    Da ging es mir lediglich darum, dass Hunde im allgemeinen die Blutabnahme hinten deutlich besser tolerieren. Am Vorderbein hingegen finden das die meisten Hunde ganz schrecklich. Selbst meiner, der sich ansonsten ums Blut abnehmen reißt.