Mir kam auch gerade die Idee einen Zimmerkennel zu nutzen und dem Hund da drin einfach eine Auszeit zu gönnen. Klar wird er am Anfang mächtig Theater machen, weil man dann ja nicht mehr so agieren kann, wie man möchte. Emma hatte damals auch eine Box im Wohnzimmer stehen. Am Anfang habe ich sie dort reingelegt, wenn sie geschlafen hat. Später kam sie für die Ruhephase dort rein. Heute, 5 Jahre später schläft sie nachts in einer offenen Faltbox. Es ist ihre Höhle in die sie sich zurückzieht, wenn sie ihre Ruhe haben will oder Monster (Wespen oder Fliegen) in der Wohnung sind.
Beiträge von Yvonne&Bobby
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Die Frage ist ja hier nicht, wie beschäftige ich meinen Hund um ihn ruhig zu bekommen. Denn das machst du ja schon zu viel. Du sollte dich wirklich fragen, was du tun musst, damit dein Hund ruhiger wird. Und meine Antwort dadrauf ist: selbst ruhiger werden!!!
Setz dich ruhig auf den Boden oder aus Sofa und lies ein Buch. Vielleicht liest du deinem Hund mit ruhiger Stimme etwas vor? Oder massier deinen Hund ganz sanft.
Je ruhiger DU bist umso ruhiger wird dann auch dein Hund werden! -
Das kommt drauf an wie hartnäckig der Hund ist!
Ich würde zunächst einmal versuchen den Hund verbal ruhig zu bekommen.
Klappt das gar nicht, zeige ich körperliche Präsenz. Heißt, dass ich bewusst auf den Hund zugehe und ihn so "bedränge". Das mache ich so lange, bis der Hund Ruhe gibt. Ist er ruhig, trete ich sofort wieder zurück.
Hilft auch das gar nicht weiter, nutze ich zur Not ein Hilfsmittel. Das läuft dann aber eher über ein Meideverhalten. Ich selbst trainiere seeeehr ungern über das Meideverhalten. In einigen Fällen gibt es da aber keine andere Möglichkeit, weil das Verhalten wirklich schon so weit festgefahren ist, dass der Hund kaum ansprechbar ist.
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Nun ja, ich habe 4 Jahre langs selbst Kurse gegeben. Als Trainer ist das nicht so einfach allen Teams gerecht zu werden. Du bist jemand, der zuhause sehr viel mit dem Hund macht. Es gibt aber auch genug Leute, die der Meinung sind, dass die Erziehung alleine auf dem Platz stattfindet. Da bekommt man die "Streber" dann nicht so gut ausgelastet.
Ich selbst finde es nicht falsch sich gewisse Dinge durch Videos anzueignen. Dabei kommt es jedoch immer darauf an wie ergeizig man ist. Macht man es nur zur Bespaßung und hat keine Turnierambitionen, dann kann man das sehr gut machen. Dann ist das nicht so wichtig, dass man bestimmte Kommandos benutzt oder aber der Hund nicht ganz korrekt sitzt oder oder oder. Ist man auf Perfektion aus, sollte man schon mit Trainer üben.
Wenn du dich für Beschäftigungen interessierst, dann schau doch mal, ob in deiner Nähe vielleicht Workshops oder Seminare angeboten werden. Oder schau halt, ob es Vereine gibt, die verschiedene Sachen anbieten.
Achte nur bitte drauf, dass die Gruppen immer recht klein gehalten werden. Die Trainer sollten das Verhältnis von Theorie und Praxis nach den Teilnehmern richten. Wartezeiten sollten auf keinen Fall zu lang sein. Und das Training immer nach Leistungsstand. Spaß muss immer an erster Stelle stehen!!! -
Das wirst du deinem Hund dann bei Abwesenheit aber nicht klar machen können. Da ist dann keiner da, der es regelt. Heißt also, dass er sich da im Zweifelsfall reinsteigert und nicht so schnell aufhört. Und das ist ja eher das, was du nicht möchtest, oder?
Ich würde eine Alternativverhalten aufbauen, was dein Hund anstelle des Bellens machen soll. Sowas wie auf einen Platz legen.
Emma (im Training sehr schnell aufgeregt und bellt dann) habe ich beigebracht auf das "Kommando" - NICHT BELLEN ihre Klappe zu halten. Ich bin dabei sehr Konsequent und breche das, was wir gerade machen konsequent ab, wenn sie trotzdem bellt. Ähnlich würde ich das bei deinem Hund auch machen. Wenn es klingelt den Hund auf seinen Platz schicken und mit einem Verbalen "Verbot" das Bellen verbieten. Ist er dann ruhig auf seinen Platz, wird gelobt. -
Du hast ja Vorstellungen! Dein Hund darf bellen, wenn du da bist aber nicht bellen, wenn du nicht da bist.
Ganz ehrlich, mach dir Gedanken, was du möchtest. Entweder darf dein Hund IMMER bellen, wenn es klingelt oder er darf NICHT bellen, wenn es klinkelt.Ich bin da für KLARE REGELN!
Entweder erlaubst du es, oder aber es wird komplett unterbunden. Dazwischen gibt es für micht gar nichts und ist dem Hund sonst auch nicht klar.
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Dass ein Wurf Probleme mit der Gesundheit hat, das kann in jeder Zucht vorkommen. Natürlich ist das sehr traurig. Aber wie hier schon geschrieben wurde, kann das nun einmal vorkommen. Generell würde ich dem Züchter da keinen Vorwurf machen. Was für mich aber gerade in Sachen Zucht wichtig zu wissen wäre ist, was dieser Züchter gemacht hat. Hat er Kenntnis davon, dass es schon immer Probleme gab?
Ein verantwortungsvoller Züchter sollte meiner Meinung nach die Verantwortung für die Weiterzucht übernehmen. Heißt also, dass in beiden Linien (Mutter und Vater) noch einmal genau nach Defekten gesucht wird. Ggf sollte diese Hündin dann aus der Zucht genommen werden.
Von einer bekannten Züchterin weiß ich, dass in der Familie ihres Zuchtrüden mal irgendwo Nierenprobleme aufgetaucht sind. Daraufhin wurden mehrere Generationen (Eltern, Geschwister und sogar Nichten und Neffen) daraufhin untersucht. Besagte Hündin wird nun nicht mehr zur Zucht eingesetzt, obwohl die Würfe davor keinerlei Probleme hatten. Ich nenne das Verantwortungsvoll.Ein wirklich guter Züchter würde mir ebenfalls anbieten das Tier zurück zu nehmen. Oder aber zumindest den Kaufpreis zu erstatten. Ist zwar auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber ich als Besitzer würde das sehr positiv sehen.
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Hallo, ich denke dass mit dem Bernstein funktioniert nicht, habs aber auch noch nicht ausprobiert...
Ich persönlich habe seit Jahren sehr sehr gute Erfahrungen mit Kokosöl gemacht, reibe meinen Hunden dieses immer ins Fell, auch bekommen sie mehrmals die Woche Kokosflocken übers Futter gestreut, hilft gegen Zecken und gegen Würmer. Spot ons kommen für mich absolut nicht in Frage, wäre mir zuviel Chemie...
lg
Das Kokosöl kann ich bei meinem Rüden vergessen. Ich hab das einmal gemacht. Danach durfte ich ihn nach dem Spoatziergang komplett baden, weil sich der ganze Staub nun noch mehr im Fell festgehangen hat und der nach einem normalen Spatziergang aussah wie Sau. Beim Hund mit kurzem Fell würde ich das vielleicht mal testen. Aber beim weißen Langhaarhund mit Fell wie Watte ist das nur ekelig!
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Da frag ich mich: Was machen die Leute, wenn man ihnen erzählt, dass es auch hilft mit dem Hund gemeinsam bei Vollmond nackt um einen Maulbeerbaum zu tanzen?
Ist halt nicht so dekorativ, dafür gratis. Wirkt aber genauso gut
Wir hatten letztes Jahr nach jedem Spaziergang mindestens 10 Zecken, dieses Jahr noch gar keine!Sorry, ich halt mich schon wieder zurück

Woher willst du wissen, dass es nicht dekorativ ist mit seinem Hund einen Nackttanz zu machen?
Nee, Scherz beiseite. Ob es bei uns nun Willenskraft, Zufall oder doch eine Wirkung ist: bei uns funktionieren die Ketten! Wie schon geschrieben haben meine Hunde die Tierchen nur so angezogen. Bei Bobby haben sich an den Bissstellen immer ganz fiese Infektionen gebildet. Meine Emma wurde von Zecken damals fast regelmäßig zerfressen. Sie hatte schon Panik, wenn ich nur die Zeckenzange raus geholt habe. Seit fast 3 Jahren tragen meine Hunde nun in der Zeckenzeit ihre Ketten. Sezther haben sie nur noch selten mal eine Zecke. Und das halt meist, wenn sie die Ketten mal nicht tragen.
Ich finde die Ketten nicht teuer (im Verhältnis zu anderen Mitteln). Deshalb war es für mich einen Versuch wert.
Zur Anschaffung kann ich noch einen Tipp geben. Vielleicht fährt ja der ein oder andere mal nach Dänemark oder hat jemanden, der dort Urlaub hat. Vor dort hat eine Bekannte Ketten für gerade mal 10 Euro mitgebracht. -
Jeder kann glauben, was er möchte. Bei meinen Hunden wirken die Ketten!
Ich war auch seeehr skeptisch. Ich glaube eigentlich nicht einmal dran, das Akkupunktur wirklich helfen kann. Die Ketten haben wir selbst empfohlen bekommen. Und nachdem meine Hunde kauf ein Mittel gegen Zecken vertragen, habe ich diese Ketten einfach mal getestet. Meine Hunde haben die Zecken immer magisch angezogen. Sie waren teilweise wirklich dick voll mit den Vichern. Seit sie die Ketten tragen, haben sie hin und wieder mal eine Zecke. Und das in der Regel auch nur, wenn sie die Ketten mal nicht tragen (z.B. nach dem Friseurbesuch). Es hat aber wirklich auch was mit der Fellbeschaffenheit zu tun. Außerdem sollte der Hund nicht so oft baden gehen und mit Metallkämmen gebürstet werden.
Wie gesagt, ich hab nicht dran geglaubt, aber bei uns funktioniert es.
Und da fällt mir gerade ein, dass ich Bobby seine Kette wieder ummachen sollte