Beiträge von Cindy86

    Also wie sieht so ein Hundealltag aus an guten und schlechten Tagen:

    Normale Tage:
    5:45 aufstehen fertig machen 20-30 min spazieren gehen dann ab in die Arbeit. In der Arbeit schlafen und mal die Kollegen besuchen, Hund kann sich im Büro frei bewegen, auch Beschäfigung mit Kong oder ähnlichem ist möglich. 12:00 30-60 min Pause je nach Stress in der Arbeit und Terminen zu Hause, Park ist gleich ums Eck.
    17-18:00 nach Hause, wenn die Baustelle ruft 15 min Gassirunde vor dem Nachhauseweg ansonsten ist der Abend nicht verplant.
    Wenn Hund gut abrufbar und wenig stressanfällig, kann er im Garten herumlaufen wo wir arbeiten (momentan kein Zaun möglich weil wir den Garten umgestalten (Terassieren). Beim arbeiten immer wieder kleine Pausen wo auch mal gerne ein Stöckchen fliegen kann oder ein Guti gesucht werden will. Falls Hund einen Jagdtrieb hat oder nicht abrufbar ist muss er an die lange Leine oder ins Haus, da können wir uns dann halt kaum mit ihm beschäftigen.

    Stressige Tage:
    Morgen-Spaziergang unverändert, Mittag Reduktion auf eine 15 min Gassirunde Abends gehts erst um 20:00 nach Hause, ebenfalls nur Gassirunde. Wenn noch genug Energie ein bisschen klickern in der Wohnung.

    Hingehend Gassi gehen war ich mit meinem alten Hund verwöhnt. Wenns geregnet hat wollte die gar nicht raus. Da haben wir dann nur schnell das nötigste gemacht und oftmals als Ersatz im Trockenen Tricks geübt.
    Auch an stressigen Tagen bei nur wenig Bewegung hat die sie trotz Dauerschlaf im Büro auch zu Hause geschlafen und hat nicht gewirkt als ob sie unausgelastet wäre. Auch wenn ich oft ein schlechtes Gewissen hatte.

    Natürlich gibt es auch hier Abweichungen manchmal hat man noch andere Termine am NM wo der Hund dann alleine bleiben muss oder halt mit kommt. Da habe ich aber noch eher wenig Erfahrung denn mein alter Hund musste überall mit (konnte nicht alleine bleiben). Private Termine (wie Freunde Treffen, Kino etc.) gibt es solange wir Baustelle haben sowieso kaum.
    Mein alter Hund war leider nur bedingt verträglich mit anderen Hunden, das sollte mit dem neuen anders sein, dann möchte ich nämlich auch min 1x die Woche mit einer Gruppe in der Umgebung spazieren gehen.

    Eine Ferndiagnose ist sowieso nie möglich und Expertin bin ich auch keine, aber ich kann dich an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

    Normalerweise erkennt man an der Körpersprache des Hundes wenn er sich in einer Situation unwohl oder überfordert fühlt. Es liegt dann auch an dir deinen Hund aus diesen Situationen heraus zu holen.
    Nicht alle Hunde vertragen sich untereinander und wenn dein Hund gebissen wurde kann er auch alle möglichen Dinge abgespeichert haben. Zumindest ist es meistens so dass die Hunde dann nicht mehr so unbeschwert wie vorher sind. Du musst jetzt deinem Hund zeigen, dass du die Situation unter Kontrolle hast. Ich würde dann auf jeden Fall das spielen aufhören und mit dem Hund weitergehen und Abstand zu dem anderen Hund nehmen. Dein Hund muss lernen, dass du seine Signale erkennst und ihn diese für ihn unangenehme Situation ersparst. Und vor allem solltest du positive Hundebegegnungen immer mit viel Lob bestätigen, damit sich das richtig abspeichert.
    Und vielleicht lernst du ja durch beobachten, welche Hundetypen dein Hund nicht mag oder was der Auslöser für sein Unwohlsein sein könnte und kannst daran arbeiten.

    Hallo,

    ja es ist das Haus in dem wir wohnen.
    Nein, alleine sein würde der Hund nicht lange, das ist etwas das ich nicht möchte.
    Bin auch schon am umschaun in der Umgebung, jedoch je intensiver ich schaue um so größer werden die Zweifel.

    Vor allem meine Familie erklärt mich für verrückt, sie meinen ich solle mir das neben unserer Baustelle und dem Beruf nicht auch noch aufladen und mir ein anderes Hobby suchen welches ich nicht ausüben muss wenn ich keine Zeit habe.
    Aber für mich sind Tiere das schönste Hobby, die Kommunikation mit einem Tier ist so ehrlich, da kann sich keiner verstellen.
    Habe natürlich große Angst, dass ich alles schön male und am Ende mit der Entscheidung überfordert bin. Vielleicht rede ich es mir schön, dass ein Hund bei unserer momentanen doch stressigen Situation wohl fühlen kann.
    Aber ich denke halt, wir sind ja nicht Halli-Galli unterwegs sondern arbeiten zu Hause wo der Hund die ganze Zeit mitlaufen kann wenn er mag. Die aktive Zeit mit dem Hund wird sicher momentan etwas zu kurz kommen, aber immerhin eine halbe Stunde am Morgen und die Mittagspause sind für den Wauzi reserviert....

    Hallo,

    danke für eure Antworten.
    Ja für mich ist auch klar, dass ein Problemhund derzeit keinen Platz hat. Es müsste schon was leichter handlebares sein. Aber ich bin da etwas seltsam veranlagt, weil ich mir denke, einen einfachen Hund holt sich ein anderer auch, der müsste sowieso nicht im TH sitzen.
    Ich habe sogar ein großes Herz für Listenhunde, aber sehr oft sind Listenhunde im TH eher Problemhunde. Vor allem sind nach meiner Erfahrung vor allem Am-Staffs sehr sensible Hunde, was sie oft leicht Stress anfällig macht und genau das passt zur Zeit nicht zu mir. Aber ich bin für jede Rasse und Mischling offen wichtig ist, die Chemie muss stimmen. Ich würde auf jeden Fall viel Zeit in die Suche investieren! Denn es ist für beide Seiten wichtig, dass es einfach passt.
    Außerdem steht auch noch eine berufliche Änderung ins Haus und solange ich keine fixe Zusage für einen Bürohund habe würde ich es sowieso nicht machen, denn nach Hause fahren in der MP geht sich nicht aus.

    Hallo,

    wer meine Vorstellung gelesen hat weiß, dass ich zur Zeit keinen Hund besitze.

    Ich hatte einen Am. Staff Mix der leider am 01.07.2013 verstorben ist.
    Mein Hundi war sehr anstrengend, da sie nichts kannte und vor allem Angst hatte. Aber wir haben unser Leben gemeistert. Sie ist mit mir in die Arbeit gegangen, auch wenn der Weg dorthin (Zug fahren) wahrscheinlich zu stressig war für sie, aber alleine bleiben konnte sie nicht und wollte ich sie auch nicht lassen für 9h oder so.

    Jetzt ist es so, dass ich nicht weiß ob ich wieder einen Tierheimhund zu mir nehmen soll oder nicht.

    Warum....

    Also was spricht dafür. Ich habe Hundeerfahrung und das auch mit einem Problemhund. Ich musste immer auf meinen Hund Rücksicht nehmen, da sie auch nicht gerne bei Fremden geblieben ist. Ich habe eine gute Hundetrainerin mit der ich natürlich weiterarbeiten würde. Ich wohne beim Wald und ich sehe einen Hund als mein Hobby dem ich gerne meine gessamte Freizeit widmen würde. Ich kann meinen Hund in die Arbeit mitnehmen und mein Partner auch. Wir verdienen beide gut, können uns einen Hund also auch leisten.
    Was spricht dagegen: Wir werden die nächsten 2 Jahre unser Haus umbauen. D.h viel unserer Freizeit geht für die Baustelle drauf. Ich kann meinem Hund morgens ca. 30min Zeit Mittag 1h und abends wieder 30min fix, manchmal mehr. Am WE wird die nächste Zeit auch nicht mehr möglich sein außer Sonntag (weil da arbeiten wir meistens weniger auf der Baustelle).
    Ich würde mir nie einen Hund kaufen, aber ich denke allerdings auch, ein Hund im TH bekommt noch viel weniger Zeit. Allerdings besteht ja auch die Gefahr das der Wauzi vor allem am Anfang viel mehr Zeit braucht um nicht mehr Probleme zu schaffen als zu lösen.
    Ich bin nicht objektiv, zu viele Gefühle sind mit drinnen, ich freu mich daher ehrlich über eure Tipps und Meinungen.