Beiträge von Gandorf

    Woher wissen die Familien wann‘s genug ist?

    Müssen alle reinen Familienhunde monatlich zur Hundephysio?

    Nö, aber mal angucken lassen schadet ja grundsätzlich nicht.

    Mich stört dieses "Pflicht"-Pensum, was du gerne definiert haben möchtest. Ist doch nicht für jeden Hund einfach global festzulegen.

    Das ist ja wie dieses sinnbefreite 5 Minuten pro...was? Lebensmonat? Gassi als Welpe.

    So dringend möchte ich es gar nicht — bzw. nehme ich zwar wahr, dass viele Hunde für mich *körperlich* unausgelastet und unterbemuskelt sind,

    aber das ist ja nicht mein Problem.

    Ist es tierschutzrelevant? - Naja, ich meine schade für Hund (und Halter). Eventuell auch unangenehm. Aber direkt Qual? Nein.

    Nicht tierschutzrelevant.

    Klar, kann man sagen „genug“ bewegen oder „je nach Vorliebe“.

    Dann bleibt alles beim Alten.

    *Sascha*

    Frag das Frauchen von dem fetten Hund, warum der zu dick ist. Sie wird sagen:

    — ist nicht zu dick

    — bei dieser Rasse muss das so

    — der hat sonst HUNGER

    — ich füttern ganz wenig (und sie verschätzt sich grandios)

    Für Gewicht gibt’s die Daumenregel:

    “Man muss ohne viel Druck die Rippen fühlen können.”

    Damit ist dann immer noch Platz für individuelles Mehr oder Weniger.

    Ich wollte versuchen so eine praktische Regel auch für Bewegung zu finden.

    Anju ist Familienhund, mit dem ich nur Hobbymäßig Hundesport betreibe. Man sieht bei ihr kaum Muskeln und trotzdem trabt sie mehr als 30 Minuten am Tag.

    Sie baut einfach extrem schlecht Muskeln auf, war schon immer so, selbst wenn wir gezielt daran gearbeitet haben.

    Deshalb ist sie aber trotzdem nicht unbeweglich oder gar eine Qualzucht. :ka:

    Woran bemerkst du, dass sie unterbemuskelt ist?

    (Bewegungsapparat und Atmung bei Rottis ist hier Offtopic)

    Ich verstehe jetzt nur Bahnhof?

    Also weder bei den Hunden (Trab zum Muskelaufbau bringt ja auch nur so halb was), noch bei den Pferden (Ausritt ist kein Auslauf und sinnvollen Muskelaufbau im Gelände findet man doch eher selten).

    Also: Was schlägst du vor?

    Eine Daumenregel für Familienhunde, damit sie nicht unterbemuskelt sind.

    Kurz und verständlich.

    Wie kommen wir denn jetzt auf Pferde?

    Für meine Hunde ist das Gelände jedenfalls ganzjährig m Freilauf betrabbar.

    War ein Beispiel.

    Ich hatte ja vorgeschlagen „Trab“.

    Dann kam der Einwand: „was ist mit großen Hunden? Muss ich dann rennen“

    Antwort: Ja. Oder eine andere Lösung finden.

    :denker:

    In einer Schulung würde ich jetzt wohl fragen: „Können Sie die Frage bitte umformulieren?“


    Ich zitiere der Einfachheit halber einfach:

    Irgendwie bin ich gerade nicht abgeholt, geht es darum, dass der Hund TRABEN muss (und nicht Schritt oder Galopp) oder geht es darum, dass sich ein Hund grundsätzlich mindestens 30 Minuten pro Tag in einer schnelleren Gangart bewegen können oder wollen sollte, um ausreichend Muskulatur zu haben?

    Ich hab „Trab“ ehrlicherweise nur deswegen genommen, weil es sich als Geschwindigkeitsangabe gut an die unterschiedlichen Größen der Hunde anpasst.

    Und es ist ein klares Kriterium: Zwei-Takt

    (Wörter wie „schnell“ und „ausreichend“ sind halt Interpretationssache.)

    Und das Bewegungsmuster mit diagonalem An-Abspannen führt zu keinem heftigen Aufprall, Abbremsen oder Scherkräften.

    Zum Traben braucht es nicht viel.

    Berge oder Laufbänder sind nicht für alle Haushalte verfügbar.

    Aber jeder alternative Vorschlag für eine Daumenregel ist ausdrücklich gewünscht!

    Hatte ich ja geschrieben.

    Vielleicht hat jemand anders ne bessere Idee.

    Recht kurz und gut verständlich wär halt gut.

    Nastro trabt so gut wie nie. Nur wenn ich im maximalen Stechschritt laufe, sonst geht er.

    Er läuft regelmäßig Treppen und er sprintet (verjagt Elstern aus dem Garten, zockt mit dem Hund meiner Eltern...)

    Seine Figur ist top - aber das ist evtl. auch einfach sein Alter, er ist mit sechs jetzt auf dem Zenit, denke ich... oder es ist Veranlagung (zumindest was die sicht- und spürbaren Muskeln anbelangt).

    Wieso muss ein Hund traben? Und wie sollen das Leute mit Hunden über 55 Zentimetern anstellen? Sollen alle joggen oder Rad fahren?

    Das. Oder Freilauf (wenn der Hund dann eh herumtrabt— herumgaloppiert), Dummy, longieren…

    Deutschland hat jedes Jahr mindestens 4 Monate, in denen der Boden für Ausreiten/ Freilauf nicht taugt.

    Muss mein Pferd da aufs Rennen verzichten?

    Nein. Wenn ich mir ein Tier halten möchte, muss ich mir vorher überlegen, wie ich seine Bedürfnisse erfülle.

    Beim Pferd muss ich einen Stall finden, wo Außenplatz, Halle oder Ausreitwege ganzjährlich unfallfrei zum Bewegen taugen.

    Wenn mein Barsoi nicht von der Leine kann, dann brauch ich ein eingezäuntes Gelände/Rennbahn — oder eine andere Lösung.

    Oder Verzicht aufgrund der Lebensumstände.

    Daher wird mein Mann weder Graupapageien noch Keas anschaffen.

    Leider gibt es kein Smiley für gequältes Aufstöhnen.

    Aber danke, dass du dir die Mühe gemacht hast.

    Naja komm, du siehst ja an den Antworten, dass deine Diskussionsfrage nun nicht wirklich klar ist.

    Threads zur Gassilänge etc. gibt es genug. Die Ausgangsbasis deiner Diskussionsfrage ist halt auch nicht richtig.

    Ich bitte darum, die Diskussion hier, nicht mutwillig mit einer Metadiskussion (wer hat was gesagt?!) zu zerstören.

    „Gassi“ ist mehr als Muskelaufbau/ Pflege der Bemuskelung.

    Um Gassi geht es hier NICHT.