Beiträge von straalster

    Passant: Es ist eine Unsitte, dass Frauen Rüden halten(!)

    Woher kommen immer wieder diese bizarren Leute bei dir?!? Bei uns wächst so was gar nicht. Habt ihr was spezielles im Trinkwasser oder so?


    Dagmar & Cara

    Das ist auch meine Annahme :ka:

    Hab auch ne Nachbarin, die war vor Jahren extrem schockiert, dass ich zwei Hunde in einer Wohnung halte. Zwei!!! Einen und dann noch einen!!! :shocked:

    Weil ich ihre Schockiertheit darüber so absurd fand, hab ich aus Spaß gesagt "Neeee! Den einen sperr ich in den Keller und den anderen auf den Balkon"

    Damit war sie vollkommen zufrieden und sichtlich erleichtert. :ka:

    Ich habe heute ganz viel gelernt :nicken: Crashkurs. :nicken:

    Bin mit einer Hündin und einem Rüden unterwegs.

    Hündin hebt beim Pinkeln ein Bein. Rüde hockt dabei. (Verwechslung also vorprogrammiert)

    Lektion 1

    Passant: Hündin und Rüde hält man auf gar keinen Fall zusammen!

    Die können sich unmöglich verstehen. Das gibt immer nur Probleme. Die vertragen sich nicht!

    Lektion 2:

    Passant: Hunde müssen immer die Pfütze vom anderen überdecken. Meine machen das falsch, weil sie nebeneinander und zeitgleich gehen.

    Lektion 3:

    Passant: Es ist eine Unsitte, dass Frauen Rüden halten(!)

    :???:

    An der Stelle frage ich nach, warum dem so wäre.

    "Weil Frauen Rüden nicht Herr werden können"

    Ich mit Blick auf meinen voll krassen Rüden, der da steht wie " =) "

    Lektion 4:

    Passant: Warum gucken sie denn jetzt die Hündin an."

    "Weil das mein Rüde ist"

    "Sehen se, sehen se! Bei Frauen pinkeln die dann nicht mal richtig!"

    Hm. Geh dann jetzt mal meinem Rüden beibringen, wie er richtig zu pinkeln hat und mich dann schämen... Hab echt viel mit den Hunden gemacht aber auf die Idee, ihnen das Wasserlassen vorzumachen bin ich einfach nicht gekommen. Dachte, das läuft einfach so.

    Wenn man nicht sofort 195 Regel einführt (nicht auf die Couch, nicht auf das Bett, Hund hat sich mit allen Hunden sofort zu verstehen, Alleinsein muss auch sofort funktionieren etc.) dann lässt man sich "auf der Nase herumtanzen".

    Ich hasse diese Aussage "auf der Nase herumtanzen".

    Dominanzscheiß in anderem Wortlaut.

    Höre und lese ich auch immer wieder beim Thema Futter. "Ein Hund verhungert nicht vorm vollen Futternapf", der hat zu fressen, was angeboten wird und wenn er das nicht tut, kann es nur einen Grund haben "der will dir auf der Nase herumtanzen".

    Das unterstellt vollkommen abhängigen Lebewesen einen seltsamen Größenwahn, Boshaftigkeit und Manipulation.

    Was ich am Mehrhundehalter-Dasein noch schwierig finde, vorallem wenn man eben wirklich viele Hunde hat, ist dass man sich häufiger von einem der Hunde verabschieden muss... Wenn ich sowas so oft durchmachen müsste, auch was Sorgen bezüglich Krankheiten angeht, ich glaub, das würde mich fertig machen :frowning_face:

    Eine Bekannte von mir hat einen richtigen Bauernhof, 5 Hunde, 4 Katzen, ein Schwein, Ziegen, Pferde, Enten und sie liebt jedes einzelne davon und jedes Jahr müssen mehrere Tiere gehen und sie ist jedes Mal am Boden zerstört. Wie man das nur aushalten kann... Sie sagt immer, man gewöhnt sich nicht dran.

    Ich find es tatsächlich im Gegenteil gut, dass dann noch andere Tiere da sind, die einen brauchen.

    Wenn man nur einen Hund hat und der stirbt, dann ist da erstmal Leere.

    Ich find das weder pauschal gut noch schlecht.

    Mir ist schon das gesamte Rudel... in Ermangelung einer besseren Beschreibung: zusammengebrochen. Die Seniorin ist verstorben und damit hingen alle in den Seilen. Eben, weil sie alle so gut miteinander ausgekommen sind und sehr starke Bindungen hatten. Da leidet man dann nicht nur, weil die eine fehlt. Sondern auch noch, weil die anderen ebenso leiden, suchen, nicht mehr fressen wollen, die Dynamik sich schlagartig ändert.

    Mir graut es auch vor gewissen Situationen.

    Albert und Cooper

    Mathilda und Franz

    Bennett und Mika

    Das sind so Paare, bei denen bräuchte man ein Brecheisen, um sie zu trennen. Wenn da einer von beiden wegfällt... mag ich nicht dran denken.

    Passieren wird es. Bis dahin sind sie aber wie Pech und Schwefel.

    Erinnert mich an die ersten biometrischen Bilder bei mir: Fotograf "möchten Sie Schöne oder Biometrische"

    Gefolgt von seiner hilfsbereiten Kollegin, die mir ungefragt und ohne Vorwarnung n Puderpinsel halb in die Nase gedrückt hat und mich dann anwies, weder Augen zuzukneifen noch meine Nase zu rümpfen - während sich bei mir ein Nieser anbahnte.

    Also bei mir ist da kein Unterschied, egal ob herkömmliches Foto oder biometrisch. Ich seh immer so :lepra: aus.


    :D :lol: :lol:

    Schmarrn, du siehst immer gut aus. Außer, du stehst neben Takeo, da verblasst du etwas :ka:

    Heute bei einer sehr merkwürdigen Fotografin beim biometrische Passbilder machen. Im Sekundentakt gings unfreundlich und völlig wirr - teilweise auch widersprüchlich - so: "Kopf geradeaus, Kinn hoch, nicht so hoch, stur gerade aus gucken, nicht lächeln, Mund geschlossen und Zähne nicht zeigen, Mundwinkel höher, sonst gucken sie so unfreundlich. Lassen Sie 2 Haarsträhnen über die Schulter fallen, nicht doch das ganze Haar, 2 Strähnen hab ich gesagt, Kinn runter, und gucken sie entspannt (! haha) und glubschen Sie mich nicht so an! :barbar:

    Auf den Fotos gucken ich wie eine Madonna, Blick leicht (seufzend) zum Himmel gewandt :lol:

    Erinnert mich an die ersten biometrischen Bilder bei mir: Fotograf "möchten Sie Schöne oder Biometrische"

    Gefolgt von seiner hilfsbereiten Kollegin, die mir ungefragt und ohne Vorwarnung n Puderpinsel halb in die Nase gedrückt hat und mich dann anwies, weder Augen zuzukneifen noch meine Nase zu rümpfen - während sich bei mir ein Nieser anbahnte.