Beiträge von straalster

    "Wie geht's denn heute?"

    "Geht"

    "Immer noch so müde?"

    "Ja"

    "Genug Binden da?"

    "Ja"

    "Noch so anhänglich?"

    "??? Warum sollte ich anhä... ach Batseba! Du redest vom Hund (läufig) und nicht von mir."

    "Ja, natürlich"

    "Warum fragst du mich nie, wie es mir geht, wenn ich meine Tage habe?"

    "Merkt man doch bei dir gar nicht. Doch bist ja nicht mal zickig!"

    "Muahahahaha. Challenge accepteddog-face-w-sunglasses"

    " :fear: was hab ich getan?!"

    "Etwas, das du bis zum Ende deiner Tage bereuen wirst."

    "Wohl eher bis zum Ende deiner Tage :p "

    Über die Wechseljahre wollte ich ihn dann nicht auch noch aufklären... Das wird eine Überraschung :pfeif:

    Eine Züchterin meinte Mal zu mir Hündinnen seien nicht so Diskussionsfreudig und wenn man ein Mal ein Thema ausdiskutiert hätte dann wäre es gegessen während die Rüden immer und immer wieder austesten wollen.

    Verschmust sind hier beide Geschlechter

    Könnte das mal bitte jemand meinen Hunden erklären?

    Ich komm auch eher mit Rüden und Katern klar. Ist einfach so. Egal bei welcher Hunderasse: Rüden und ich sind uns schneller einig. Da hab ich den Eindruck: Einmal Fronten geklärt und dann ist gut.

    Allerdings komm ich auch eher mit Männern klar.

    Liegt also vermutlich ebenso am Menschen. :ka:

    Hier ist es mit Kind und Hund aktuell etwas anstrengend. Die Hunde sind die letzten Tage etwas überdreht, gerade die Große und heute Abend hat sie ihn dann umgeschubst. Gab natürlich Ärger, mal sehen, ob es morgen besser ist. Überdreht und klettig sein ist das eine, aber das Kind umrennen geht gar nicht. (Sie hat ihn definitiv gesehen und nicht nur aus Versehen umgeschubst.) :dagegen:

    Das stelle ich mir auch anstrengend vor. Wir hatten keinen Hund, als die Kinder klein waren. Zum einen finde ich das im Nachhinein schade, weil Kinder davon profitieren können (glaube ich), zum anderen ist es schon so eine Aufgabe.

    Wie bringt man das seinem Hund bei, ohne ihm das Gefühl zu geben, er braucht trotz Baby nicht eifersüchtig zu sein?

    Bei uns (sowohl in meiner Kindheit als auch bei meinen) gab es ja immer Kinder und Tiere. Und nie ein wirkliches Problem auf einer Seite (Kind oder Tier). Weil es einfach normal war, dass keiner die ganze Zeit im Mittelpunkt steht. Die Kinder sind mit Tieren aufgewachsen und viele Tiere mit Kindern.

    Was ich dabei wichtige finde: Jeder hat was vom anderen. Das sollte von Anfang an klar sein oder individuell vermittelt werden. Lese ich auch hier immer wieder gerne mit, wenn das Kleinkind schon mal den Hund füttert (die wissen, wie sie es machen müssen! xD )

    Wenn dann aber eine Partei ganz plötzlich in den Hintergrund gestellt und nicht mehr wirklich beachtet wird, obwohl sie doch vorher absolute Nummer 1 war... Dann hat man den Kakao.

    Bei mir war das immer andersrum. Tiere haben Blödsinn gemacht - ich hab gesagt, ich wars (damit sie keinen Ärger bekommen). Beim angekauten Stuhlbein flog es dann auf...

    Du konntest nicht glaubhaft vermitteln, dass du das warst? xD

    Ja... Aber erklär du mal, wie du ohne deine Schneidezähne (Milchzähne. hatte ich mir an der Stelle gerade ausgehauen) sehr kaninchenähnliche Nagespuren am Mobiliar hinterlassen hast... Da fiel mir auf die Schnelle nix ein. :ka:

    Ich will hier ja niemanden was unterstellen, aber so was Ähnliches habe ich mal als Kind selbst gemacht und dann habe ich gesagt: "Das war der Hund!"

    (Hat funktioniert, allerdings verfolgt mich das schlechte Gewissen anscheinend bis heute)

    Bei mir war das immer andersrum. Tiere haben Blödsinn gemacht - ich hab gesagt, ich wars (damit sie keinen Ärger bekommen). Beim angekauten Stuhlbein flog es dann auf...

    Mein Älterer hat sehr sehr früh gesprochen aber viele Fehler gemacht. Das war bei ihm einfach Learning by Doing.

    Mein Jüngerer hat kaum ein Wort gesagt. Lange, lange, laaaange. Erster Satz: "Gestatten, meine Name ist xy" an der Supermarktkasse. Hat er sich der Kassiererin vorgestellt. Und ein paar Leute schockiert (mich eingeschlossen). xD

    Ich denke, es wird noch lange eine ganz klare Trennlinie zwischen Mensch und Tier geben. Aber - und das finde ich gut - in manchen Bereichen wird bereits mehr Rücksicht genommen. Es gibt mehr wirklichen Respekt.

    Menschen achten mehr darauf, nicht so viel Fleisch zu essen (so als Beispiel).

    Als ich Vegetarier wurde, haben mich alle für bekloppt erklärt. Gab nur eine Ausnahme und diese Ausnahme war ein Bauer.

    Schauen wir uns jetzt mal kurz um:

    Vegetarische und vegane dies und das. Viele achten beim Fleisch darauf, dass es vom Jäger kommt oder Bio ist.

    Vor 26 Jahren undenkbar. (Und dabei war vegetarisch zu leben da ja alles andere als neu auf der Welt, nur in unseren Breitengraden halt noch nicht schick)


    Irgendwann ist immer das erste Mal, dass jemand vermeintlich komische Ideen aufbringt, unbequeme Fragen aufwirft und damit zum Denken anregt. Das sehe ich hier durchaus auch.