Beiträge von straalster

    beim Spitzen bzw. anlegen der Ohren käme ich da ein wenig an meine Grenzen, und wenn es ums Wedeln geht bin ich klar im Nachteil

    :D

    Du gibst dir offensichtlich nicht genug Mühe ;)

    Was mich gerade noch wundert: Ich hab noch nie erlebt, dass ein Hund von hinten ankommt und einem anderen mal eben ins Ohr beißt - so als "Erziehungsmaßnahme. Da läuft doch im Normalfall ne ganze Menge vorher ab. Machen die betreffenden Menschen das dann auch nach?

    Ich bin anteilig auf einem Bauernhof aufgewachsen. Als ich so etwa 4/5 war, schaffte sich der Halter des Hofs Gänse an. Die wurden gewissermaßen zu den Wachhunden. Dummerweise konnten sie nicht zwischen "gehört zum Hof" und allen anderen unterscheiden und gingen einfach alles auf zwei Beinen an. Wer zu nah kam, wurde gebissen. Alle zogen nur noch mit einem Stock los, damit sie die Gänse bei Bedarf blocken und verscheuchen können.

    Fand ich albern. Ausgewachsene Menschen die Angst vor kleinen Gänsen haben. Also hab ich die Gänse beobachtet, wie sie untereinander und zu anderen Tieren sind. Ab wann sie zum Angriff übergehen, welche Geräusche sie machen usw. Dann hab ich das Zischen geübt, das sie von sich geben (quasi Warnknurren) und hab das auch gemacht, wenn sie mir zu nahe kamen. Dazu "Flügel" gespreizt und stehen geblieben. Alle anderen Menschen sind immer erstmal in "ich bin der Chef"-Manier einen Schritt nach vorn - also noch weiter über die Grenze der Gänse - und haben die Aggression damit noch angestachelt. (und dann mussten die Menschen flüchten)

    In der Folge hatte ich dann Wachgänse, die hinter mir herliefen und kein Mensch durfte an mich ran. Dazu gehörte aber auch, dass ich sie gefüttert habe, sie nicht bedrohte, sie gekrault habe, sie an die besten Futterstellen gebracht habe usw. Ich bezweifle, dass das für die Gänse allein am Zischen lag. Genauso wie es für den Hund bestimmt nicht allein am menschlichen Knurren liegt. Es ist eher die Mischung aus dem Verhalten bzw. die Gänze daraus. Und da ist die Hauptsache, dass das Tier das Verhalten auch verstehen kann. Als Mensch hab ich da ziemlich viele Möglichkeiten. Ob ich zum Abbruch knurre, "Nein" oder "Superkalifragilistisch" sage, ist dabei - glaube ich zumindest - ziemlich egal.


    Zu dem Urin.... Hm. Ich verstehe den meiner Meinung nach fehlgeleiteten Ansatz. Ist halt wieder so n Chef/Rudelführer-Gedöns. Genauso wie das Rammeln. Wenn einer mit dem Hirn nicht weiterkommt, wird er eben körperlich. Hat für mich nix mit verstehen zu tun. Das ist ein Machtkampf bei dem der Mensch verzweifelt versucht, zu gewinnen. Und damit verdammt traurig.

    Ich habe das 'nur' empfohlen bekommen... Mehrfach von der selben Person. Ich habe abgelehnt und gesagt dass ich das als nicht richtig ansehe.. Ich gehe davon aus dass die Person das gemacht hat... Hat Mich auch ein wenig verstoert und ich bin (aufgewachsen in der Landwirtschaft mit Wachhunden) eher n ticken zu hart als zu zimperlich..

    Das glaub ich dir.

    Bei dem "Tipp" macht es doch aber gar keinen Sinn, die Hinterbeine zu nehmen. Man müsste ja eher am Rücken klammern.

    Auf was Leute so alles kommen bei den armen Hunden...

    Sorry aber zu dem Ratschlag, dass man einen Hund rammeln soll passt dann auch, dass man drüberpinkeln soll wenn der Rüde draußen markiert. Frauen haben dann eine Wasserflasche dabei.

    Mit ihrem Urin drin???

    dann zeige ich meine Zähne, runzele die Nase und brumme.
    Bisher hat jeder andere Hund darauf mit Rückzug, Aufmerksamkeit und Deeskalationsgesten reagiert.

    Du solltest mal meine Hündin kennenlernen und das machen.
    Die schaut sich dann ganz in Ruhe und sehr behutsam jeden Zahn an. Ich hab auch noch nicht verstanden, warum ihr andere Tiere das durchgehen lassen aber vielleicht hat sie dabei was Beschwichtigendes, dass die Tiere aber ich nicht erkenne? Jedenfalls hat sie dabei (bei vertrauten Tieren) ihre Nase an deren Zähnen und dann beruhigt sich das Tier, das gefletscht hat. Würde ich definitiv nicht bei Fremden erlauben aber innerhalb der Familie latscht sie auch hin, wenn das Fletschen anderen gilt und irgendwie bringt sie die Vierbeiner dabei runter...

    ganz hoch im Kurs ist auch: Hinterbeine nehmen und rammeln, das machen Hunde unter sich auch so, so bekommt man Respekt.... Gruselig....

    Ähm. Ich hoffe, ich verstehe das gerade falsch. Da nehmen Menschen die Hinterbeine ihrer Hunde und... rammeln/behöckern die dann von hinten? So draußen? Öffentlich? Für andere sichtbar?
    ???

    Bin mir unsicher, ob das hierher gehört oder in "Bemerkenswerte Sätze" aber mir wurde mal gesagt:

    "Hör auf die Welpen zu beißen!"

    Die hatten angefangen ;) und einen Heidenspaß dabei. Aber so richtig ernsthaft ins Ohr beißen? Machen das Leute wirklich bei ihren Hunden???

    Laufen ist nochmal besser geworden - also nicht wundersam wieder normal aber wieder ein bisschen besser im Vergleich zu gestern. Er schläft gerade und ich merke, dass der Schlaf wieder unruhiger wird. Ich vermute, weil die Wirkung der Injektion nachlässt und er durch die erbrochenen Tabletten wieder Schmerzen hat. Aber der Termin ist nicht mehr weit hin.

    Übermut war schon erkennbar seit der ersten Injektion gestern aber da lässt er sich ja sehr gut stoppen.

    Entschuldigt, das war missverständlich ausgedrückt: Mit "Verpackung" meinte ich ein kleines Stück Scheibenkäse und ein Stück Leber, in die ich die Tablette jeweils gesteckt hatte. Er hatte jeweils davor ganz normal gefressen, das Futter blieb drin - nur Käsescheibe und Leber kamen jeweils wieder raus. Das einmal 90 und einmal 45 Minuten später. Tablette konnte ich nicht mehr sehen (ich hab die Klumpen natürlich auseinander genommen) - aber ob da jetzt der Wirkstoff schon komplett aufgelöst und resorbiert war?