Beiträge von straalster

    Hui... Da kommt bei euch viel zusammen. Am liebsten würde ich dir gerade ein Telefonat anbieten.

    1. Zwei Wochen sind schon für einen neuen Hund auch aus besseren Verhältnissen nicht sooo viel. Kann gut gehen, muss aber nicht. Vor allem, wenn neben einer vollkommen neuen Umgebung auch noch eine neue Betreuung und damit nochmal ein neues Umfeld dazu kommt.
    Das ist für viele Hunde zu schnell zu viel auf einmal. Dann vor allem noch der Kulturschock. Dein Hund kam direkt aus dem Ausland?

    2. Stubenreinheit kannst du so schnell nicht erwarten. Woher? Der konnte bisher pinkeln wo er geht und steht. Auch wenn du schon viel rausgehst, zwischen "ich kann pinkeln wo und wann ich will" und "ich komm 5-6 zu vorgeschriebenen Zeiten aufs Klo" liegen Welten.


    3. Du erwartest unfassbar viel von dem Hund! Wechsel mal die Perspektive. Wo kommt dein Hund her und was kannte er da? Was hat er durchgemacht? Und was soll er bei dir nun leisten?
    Kannte er vorher Wohnungen? Kannte er Alleinsein? Kannte er Kommandos? Kannte er sich lösen nach Zeitplan? Fütterungszeiten? Leine? Halsband?


    Und mit der Frage nach dem TS meinte ich: Wie haben die dich vorbereitet?

    Ach Schade, ich hatte neulich einen Bericht darüber gelesen und da wurde sogar auf die gesetzliche Grundlage eingegangen. Da stand auch ein Gerichtsurteil zur Debatte bei dem eine Frau mit ihrem Hund (ohne Leine) laufen war und von einem Mann ins Gebüsch gezogen und vergewaltigt (bzw. versuchte Vergewaltigung weil Hund dabei) wurde. Ende vom Lied Hund hat dem guten die komplette Schulter zerfetzt und Hund wurde eingeschläfert. Ich such mal ob ich wieder finde.

    Das ist ja übel! :shocked: Hieße das dann, dass der "beinahe"-Vergewaltiger Anzeige gegen die Frau erstattet hat, weil ihr Hund ohne Leine lief und seine Halterin verteidigt hat? Oder wurde der Hund von anderer Seite als gefährlich eingestuft?

    Hi,
    wobei die " Bewaffnung" m.E. nichts aussagt. Die Einstellung zu dieser Bewaffnung und die schnelle Entscheidung die Waffe einzusetzen ist jedoch ganz anders als die der meisten Mitglieder hier. Damit muss man sich vorher beschäftigt haben, sonst geht das nicht so ohne weiteres. ( nur meine Meinung)

    LG

    Mikkki

    Ich hab auch immer das Taschenmesser dabei. Wirklich immer - nicht nur beim Gassi. Ich müsste das in meiner Tasche auch nicht suchen - das ist immer in der gleichen und griffbereit. Gestern hab ich damit den Mülltonnendeckel aufgehebelt, weil er zugefroren war.

    Es meinten ja aber einige "wer geht denn mit Messer Gassi" als habe er sich schon vorsätzlich bewaffnet, um damit einen Hund abzumurksen. (Was natürlich der Fall sein kann - :ka: )


    Mir ging es jetzt auch nicht um: Wie wahrscheinlich ist es, dass der Hund durch das Luft abdrehen stirbt - sondern rein hypothetisch (wie so vieles hier), wenn es passiert wäre - wie unterschiedlich wäre die Reaktion der Öffentlichkeit?

    Und ich hab gerade mal gemessen: Mein Taschenmesser ist schon ziemlich groß (also das Gehäuse). Die längste Schneide daran ist aber gerade mal 6 cm. Da würde ich jetzt auch nicht automatisch davon ausgehen, dass der Hund das nicht überlebt. Natürlich ist das Risiko damit aber höher. Wie gesagt ging es mir nicht um das Risiko an sich, sondern um die eventuell andere Reaktion der Medien darauf.

    Mir ging es bei der Frage einfach darum, wie viel bei der Welle wohl von der Waffe abhängt.

    Auch bei dem hier mehrfach empfohlenen Luft abdrehen, bis der Hund loslässt/ohnmächtig wird, könnte was schief gehen und der Hund nicht mehr aufstehen.

    Es wird sich ja auch von vielen darüber aufgeregt, dass er überhaupt ein Taschenmesser dabei hatte, also ja bereits "bewaffnet" war.

    Ein Gedanke schoss mir gerade durch den Kopf:

    Was wäre, wenn der Mann den Hund tatsächlich gewürgt hätte bis er den Chihuahua loslässt - und dabei wäre der Hund gestorben (weil versehentlich zu lange oder zu stark die Luft abgedreht wurde). Hätte das auch so eine Welle gegeben?

    Ich frag mich kriecht ihr alle durch die Gärten von Freunden um ihre Aussage zu bestätigen ob der Garten sicher ist.
    Oder Vertraut ihr euren Freunden ?

    Freunden vertrauen ist eine Sache, Zäunen vertrauen ne andere.

    ...und, OT: Ja, ich gehe überall, auch bei Freunden, grundsätzlich erstmal den Zaun ab und behalte meinen Hund beim winzigsten Zweifel an der Leine. Aber das können vermutlich nur Halter von extrem erkundungsfreudigen und blitzschnellen Terriern verstehen...

    Nö, nicht nur die :) . Ich kontrolliere sogar im eigenen Garten. Den Zaun auf Löcher, Hecken und Gebüsch auf tote oder sterbende Tiere, Bereich am Zaun auf Giftköder und Knochen usw.

    Wäre nicht das erste Mal, dass sich ein Tier unterm Zaun ein Loch gebuddelt hat, eine sterbende Katze unterm Wacholder liegt oder ein Waschbär auf dem Rasen zerfetzt wurde....

    Prozentual gibt es glaube ich nur unwesentlich mehr Hundehasser und mehr Hundefeindlichkeit. Gesamt, ja. Aber prozentual unmerklich.

    Bei uns gab es vor 25 Jahren in einem Umkreis von etwa 5 km 9 Hunde. Und da sind unsere 3 schon eingerechnet.
    Jetzt gibt es in einem Umkreis von etwa 1 km 41 Hunde. Und da hab ich beim Nachzählen gerade bestimmt noch welche vergessen...

    Das ist mancherorts einfach so eine immense Steigerung, obwohl die Anzahl der Wohnungen/Häuser gleich geblieben ist. Natürlich wachsen dadurch und durch mangelnde Rücksichtnahme (bei der ich aber auch keine prozentuale Steigerung sehe), die belästigenden Umstände - wie liegen gelassener Kot, anhaltendes Bellen oder, dass die Hunde zu jedem hinrennen.

    "kleine Hunde blocken ist schwieriger." Klar - wenn 30 kg auf einen zu halten ist das so viel einfacher, den eigenen Körper als Wand zu nutzen als bei 3 kg.... hm. Jupp.

    Klar, die Kleinen könnten sich vorbeiwuseln. Könnte ein wendiger und großer aber auch. Der Große kann mich umrennen. Der Kleine eher nicht.

    Ich hatte Große, ich fang auch mal ab, wenn blocken nicht hilft. Aber mir kann echt keiner erzählen, dass sich größere Hunde einfacher blocken bzw. fernhalten lassen als kleinere Hunde. Wenn der Große durch dich durch will, geht er durch dich durch. Wenn der Kleine durch dich durch will, reicht ein einziger Tritt - muss nicht gegen den Hund sein - zum Abhalten. Und zur Not schnapp ich einen Kleinen am Nackenfell und halt ihn fest.
    Ist bei 30 kg aufwärts deutlich schwieriger.