@Rocky1217: Arbeitsbedingt war ich wochen-/monatsweise schon in mehreren Städten, lebe selbst eher ländlich mit größerer Stadt nebenan und - in Städten, Parks und größeren Wohngebieten find ich es schlimmer als auf dem Land. Zum einen natürlich durch die größere Anzahl an Hunden und Menschen. Zum anderen
In mehreren Städten gab es ein Gebiet, da ist es scheinbar eben "IN", dass der Hund vollkommen ohne Leine und Halsband auf den Gehwegen läuft. Halter haben nicht einmal Leine oder sonstiges dabei. Meist läuft der Hund dann auch schön weit vorne oder weit hinten - Hauptsache weit weg vom Halter. Da hatte ich mehrfach Situationen, wie:
Zum Hallo-Sagen angesprungen werden.
Hund will mit ins Auto steigen.
Hund springt vorm Auto auf die Straße.
Nase, Sabber und Schlammpfoten werden an mir abgeschmiert.
Ich hab die Hunde nie gelockt, hab sie oft nicht einmal kommen sehen.
In Stadtparks fand ich es oft ähnlich.
Hier passiert es jedoch auch oft.
Die Gründe, die ich erkennen kann sind:
- Faulheit
- Hund muss doch Freilauf haben, komme was wolle und egal oder er abrufbar ist, aggressiv ist oder anderen auf den Sack geht
- Arroganz (mein Hund kann ohne Leine laufen - auch wenn er es nicht kann)
- irgendwie mithalten wollen - wenn alle anderen es auch machen, will ich auch cool sein und leine ab
- Genervtheit: Frisch operierter Hund hat Boxenruhe, nervt aber den Halter - also wird er abgeleint, damit er sich austoben kann (mit der frischen Wunde) und dann hoffentlich drinnen ruhiger ist....
In vielen Fällen ist es für mich ne Mischung aus Selbstüberschätzung, Arroganz, Rücksichtslosigkeit und dem Verkennen von Gefahren (entweder für den eigenen Hund oder für das Umfeld). Da wird eben hingenommen, dass der Hund in andere reinrasselt.