Beiträge von straalster

    Hallo zusammen! Ich spiele mit dem Gedanken, dass ich meiner Katze nur noch Dosenfutter füttere und das Trockenfutter weglasse. Da ich gemerkt habe, dass sie das Trockenfutter nicht mehr so toll findet. Ist es vertretbar, dass sie nur noch Dosenfutter bekommt?

    Was ist denn deine Befürchtung, wenn du das Trockenfutter weglässt?

    Wenn ich einfach so unterstelle, dass so ein Verfahren mindestens 2 Jahre dauert, wurde der Mops ja schon während offene Rechnungen bestanden, gekauft. Allerdings überlege ich gerade... Im Artikel stand ja, dass u. a. Die Hundesteuer nicht bezahlt wurde. Also scheinen die einfach recht fix zu sein. Vielleicht ist es auch ein Unterschied, ob man gegenüber Privatpersonen verschuldet ist oder gegenüber einem Amt.

    Das waren vielleicht auch nicht die Hundesteuern für diesen Hund....

    Also ich weiß nicht, wie das bei der Stadt Ahlen ist, aber bei den Fällen, die ich kenne, hat es etwa 6 Jahre gedauert, bis tatsächlich gepfändet wurde (z. B. ging es um eine TA-Rechnung von 100DM, die dann auf etwa 300 Euro angewachsen war aber vielleicht war der Betrag einfach zu gering) bzw. 3 Jahre (Auto per Kredit gekauft, ca. 10.000DM und nach 6 Monaten nicht mehr bezahlt).
    Und dem gingen zig Briefe, Banktermine, Gespräche und sonstwas voraus. Ich kann mir ganz schlecht vorstellen, dass bei der Stadt Ahlen alle so fix sind und innerhalb eines Jahres sämtliche Mahnverfahren vorbei sind und gepfändet wird. Aber kann ja sein, dass sich das inzwischen geändert hat.

    Wie kommst du denn darauf, dass es "so schnell" ging? Weil der Mops so jung war?

    Räumst du dann auch alle Teppiche weg - potentielle Stolpergefahr ?
    Messer werden weggeschlossen?
    Herd abgeklemmt?
    Treppengitter?

    Wenn das notwendig ist - klar. Warum nicht?

    Bei meiner Ur-Oma gab es Sicherungen in den Steckdosen, Haltegriffe an den Wänden, nur noch Löffel zur freien Verfügung, kein Herd, kein Wasserkocher und dann irgendwann auch keine Mikrowelle mehr. Klingt furchtbar, ne?

    Aber war mir ehrlich gesagt lieber als Wunden flicken lassen, die bei nem Diabetiker nicht so toll heilen oder Angst haben zu müssen, dass die Bude abfackelt.

    Zumal gerade auch ältere Menschen von der Anwesenheit von Tieren, wie Hunden, Katzen und Co., nachweislich profitieren.

    Aber das hat eben noch nichts mit der Sicherheit zu tun.

    Und es gibt einen Unterschied zwischen:

    Interaktion mit Tieren wird komplett vermieden

    und

    Interaktion mit Tieren erfolgt nur abgesichert (in Anwesenheit anderer, die gegebenenfalls eingreifen können)


    Und damit meine ich jetzt nicht, wenn sich das Tier blutrünstig auf den Menschen (egal welchen Alters) stürzt.

    Also ich glaube schon, dass sie meistens doch eher gut hinschauen. Oft spielt sicherlich auch die Vorgeschichte (also ich meine hier die Krankengeschichte) eine Rolle für die Untersuchung (das hoffe ich zumindest).

    Ich will damit auch niemanden Nachlässigkeit unterstellen. Aber wie gut ist vielleicht noch das Mini-Ritzerchen zu erkennen, das die eigentliche Ursache war, wenn ein Hund da zwei-dreimal zugepackt hat? :ka: Stell ich mir sehr schwer vor.

    Alles möglich und all solche Überlegungen fliessen eben bei mir mit ein.
    Wie ich schon schrieb, es geht mir nicht darum, so einem Hund (oder irgend welchen Hunden als solches) eine gewisse Angriffslust zu unterstellen, reissende Bestie oder so ein Zeug. Meine sind schon mal keine, und doch ist hier z.B. die Verletzungsgefahr in der Interaktion hoch (... und die Gefahr von offenen Türen etc. auch ... sowie das Hineinverbringen fremder Menschen aufs Grundstück ... etc. pp. ... sie hat es halt im Griff ... meint sie, immer).

    Ich versteh komplett, was du meinst.

    Und ich seh da auch eine gewisse Gefahr bei der Kombination Hund+"wehrloser" Mensch.
    Und ja, oftmals wird eben nicht erkannt, dass sich eigentlich schon seit Wochen oder Monaten eine Gefahrensituation abzeichnet.

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr, wie ich das vor meinem Fall beurteilt hätte. Die haben mir das Leben gerettet. Aber ich sah aus, als hätten sie mich angegriffen. Nicht nur einer, sondern alle.

    Eventuell wäre das auch so ein Fall gewesen, wo es in den Medien heißt: Frau vom eigenen Rudel getötet.
    Vielleicht eben auch, weil eventuell vorhandene Bissverletzungen als Todesursache ausreichen und nicht so genau untersucht wird.

    In den Artikeln wird von "massiven Verletzungen" gesprochen:Niedersachsen: Jagdhund beißt Frau in Ganderkesee tot - Sohn erschießt Hund - news38.de

    Hund beißt in Ganderkesee 89 Jahre alte Frau tot
    "Aufgrund der massiven Verletzungen sei der Sohn davon ausgegangen, dass der Hund seine Mutter totgebissen hat. Daraufhin habe der Jäger den Hund mit seinem Jagdgewehr im Garten erschossen."

    (Das muss so nicht gewesen sein, vll. Presselatein, vll. aber auch nicht, zumindest klingt es logisch und erklärt auch seine Handlung, finde ich).

    Hab ich auch gelesen.

    Aber jetzt mal ein mögliches Szenario:

    Die Frau stößt sich, fängt an zu bluten, stürzt /wird ohnmächtig.
    Hund will sie zur Tür ziehen. Dabei zerreißt die Kleidung.
    Hund packt nach - dabei beißt er fester zu.
    Haut und Gewebe von älteren Menschen nehmen sehr schnell Schaden. Hund kann also schon beim Ziehen ordentlich "Schaden" anrichten. Da das Herz der Betroffenen weiterhin pumpt, blutet sie. Vielleicht hat sie auch Blutverdünner nehmen müssen und blutet dadurch noch stärker.

    Hund lässt ab und will an anderer Stelle ziehen. Gleiches Spiel von vorne. Voila "massive Verletzungen"

    Kann eben alles sein.

    Bei mir war es ja auch schon so. Blutsturz, ohnmächtig geworden, Tiere haben an mir gezogen und mich im Gesicht gekratzt - in keinster Weise böse, die waren einfach panisch. Hätte ich ne dünne Haut gehabt, hätte das böse ausgehen können. Ich sah aber auch so aus, als hätte mich das Rudel "erwischt". Blaue Flecken, Bisswunden /Punktierungen von Hund und Katz, Kratzer. Und die haben mich einfach nur voran gezogen und wach gehalten.

    ich behaupte jetzt mal: bei einem Hund ohne entsprechende 'Vorbildung' ist das gar nicht so einfach...

    Einfach nicht. Aber möglich.
    Würde vielleicht auch schon reichen, dass der Hund zunehmend aggressiv reagiert und nichts zum Schutz der Mutter unternommen wird. Oder ihm wurde das Knurren aberzogen und dadurch hat er halt gleich zugelangt. Oder oder oder....

    Wie gesagt, ich gehe nur mögliche Szenarien durch und viele möchten gar nicht glauben, wozu Menschen fähig sind.

    Ich hab auch keine Ahnung, wie das bei Jagdhunden generell oder bei DD im Speziellen ist. Normalerweise stellen und schleppen die doch nur, oder? Aber es sind halt (wenn der Halter Jäger ist) Arbeitshunde, die ja theoretisch an ein enges Zusammenarbeiten mit dem Halter gewöhnt und darauf trainiert sind. Also soooo abwägig fänd ich es jetzt nicht.

    Hinzu kommt noch, dass es bei geschwächten Personen (sei es durch Alter oder Krankheit) nicht viel braucht. Meine Ur-Oma hat sich mal an der Wandkante gestoßen, Krampfader dabei geplatzt, wäre fast verblutet. Das war ein kleiner Dauz, der lebensgefährlich wurde. Die Wände waren voller Blut gespritzt, meine Ur-Oma sah aus, als hätte sie jemand abschlachten wollen. Dabei war es nur ein kurzer Kontakt zur Raufasertapete.

    Nach Säuberung der Wunde war das eine winzige Verletzung. Aber es sah erstmal anders aus.

    Ich hab auch keine Ahnung, wie gründlich da untersucht wird/wurde. Gab es vielleicht eine winzige Verletzung, die aber stark blutete? Hat der Hund nur versucht, die Frau zu bewegen und dabei Bissspuren hinterlassen?