ich behaupte jetzt mal: bei einem Hund ohne entsprechende 'Vorbildung' ist das gar nicht so einfach...
Einfach nicht. Aber möglich.
Würde vielleicht auch schon reichen, dass der Hund zunehmend aggressiv reagiert und nichts zum Schutz der Mutter unternommen wird. Oder ihm wurde das Knurren aberzogen und dadurch hat er halt gleich zugelangt. Oder oder oder....
Wie gesagt, ich gehe nur mögliche Szenarien durch und viele möchten gar nicht glauben, wozu Menschen fähig sind.
Ich hab auch keine Ahnung, wie das bei Jagdhunden generell oder bei DD im Speziellen ist. Normalerweise stellen und schleppen die doch nur, oder? Aber es sind halt (wenn der Halter Jäger ist) Arbeitshunde, die ja theoretisch an ein enges Zusammenarbeiten mit dem Halter gewöhnt und darauf trainiert sind. Also soooo abwägig fänd ich es jetzt nicht.
Hinzu kommt noch, dass es bei geschwächten Personen (sei es durch Alter oder Krankheit) nicht viel braucht. Meine Ur-Oma hat sich mal an der Wandkante gestoßen, Krampfader dabei geplatzt, wäre fast verblutet. Das war ein kleiner Dauz, der lebensgefährlich wurde. Die Wände waren voller Blut gespritzt, meine Ur-Oma sah aus, als hätte sie jemand abschlachten wollen. Dabei war es nur ein kurzer Kontakt zur Raufasertapete.
Nach Säuberung der Wunde war das eine winzige Verletzung. Aber es sah erstmal anders aus.
Ich hab auch keine Ahnung, wie gründlich da untersucht wird/wurde. Gab es vielleicht eine winzige Verletzung, die aber stark blutete? Hat der Hund nur versucht, die Frau zu bewegen und dabei Bissspuren hinterlassen?