Beiträge von straalster

    Genau aus diesem Grund:

    Hunde neigen dazu auch alt und krank zu werden.


    verweise ich immer darauf, Plan A bis F zu haben. Auch wenn das ganz viele Menschen vollkommen übertrieben finden. Aber erstens kommt es dümmer und zweitens als man denkt.

    Fremdbetreuung finde ich auch bei Krankheit oder im Alter immer noch sehr individuell. Kann problemlos passen. Oder auch nicht.

    Ebenso kann ich mal gesundheitlich so verhindert sein, dass ich Hilfe brauche, um aus dem Haus zu kommen. Oder zur Toilette. Auch dann finde ich es wiederum besser, wenn meine Tiere schon an Betreuung außerhalb oder einfach durch andere außer mir gewöhnt sind, dann ist es für sie nämlich weniger Stress.

    Für den Fall der Fälle hab ich "Tier(kranken)akten" - also zu jedem Tier ein DIN A4 Blatt mit den wichtigsten Infos, wie Vorerkrankungen, Unverträglichkeiten und Besonderheiten. Und jeder der Betreuenden weiß, wo der Ordner samt "Tierarztportemonnaie" liegt.

    Ich würde einfach gerne für mich wissen, ob es überhaupt rationale Gründe für einen Hund gibt oder ob das tatsächlich eine „gefühlte“ Entscheidung ist.

    Interessante Fragestellung! Ich finde, Menschen sollten deutlich öfter über das "Warum" nachdenken oder zumindest darüber, was sie sich von der Entscheidung versprechen. Das finde ich auch nicht verkopft, sondern lediglich reflektiert.

    Warum haben wir Partner? Warum haben wir Kinder? - finde ich auch sehr interessante Fragen.


    Bei mir ist es zu einem Teil Gewohnheit. Ich bin mit Tieren aufgewachsen. Die längste Zeit ohne Tier waren 2,5 Wochen Urlaub und dabei hab ich sie vermisst. Ohne Tiere fehlt mir einfach was. Sie sind kein Ersatz für irgendwas. Sie sind keine Lückenfüller. Sie sind einfach Familienmitglieder.

    Sie bringen mich zum Lachen, fordern mich, fördern mich, machen mir manchmal Sorgen, bringen mich manchmal zum Weinen, sie lassen mich manchmal staunen, sie regen mich dazu an, immer wieder Neues zu lernen, und manchmal regen sie mich einfach auf ;)

    Wenn der Dicke mir morgens liebevoll ins Gesicht niest, weil ich den Wecker überhört habe, ist das Aufstehen schon mal halb so schlimm. Wenn ich ihm dann mitteile, dass ich wach bin und sich 0,3 Sekunden später alle anderen auf mich stürzen, um zu kuscheln, fängt der Tag einfach gut an.

    Wenn ich eigentlich so gaaaar keine Lust habe, mich ins Freie zu begeben aber die Nasen fröhlich durch die Gegend springen und ich dann merke, dass mir die Frischluft gut tut und meine Laune besser wird - müsste ich sie eigentlich bezahlen.

    Wenn nach viel Training etwas gut klappt, bin ich stolz.
    Wenn ich ihnen eine Freude machen konnte, freue ich mich darüber, dass sie sich freuen.

    Sie tun mir einfach gut und ich hoffe, ich ihnen auch.

    Also wenn es so ausgeprägt ist, also Hund zwingen mitzugehen, dann liegt einiges in der Hund/Halter Beziehung im Argen.

    Kann, muss aber nicht.
    Ich vermute ja auch nur, dass es vielleicht einige Menschen mit dieser Angst gibt - ob die Befürchtung begründet ist oder nicht.

    Ich hätte auch dann Hunde, wenn ich außer Haus Vollzeit arbeiten würde. So richtig wirklich unterscheidet sich der Ablauf (ich arbeite hauptsächlich zuhause) nämlich auch nicht von einer wirklich, wiiiiirklich langweiligen Betreuung.

    Große Runde, bisschen üben / Kopf anstrengen /spielen, Frühstück - dann schlafen, während der Dosenöffner arbeitet. Löserunde, wieder schlafen, während der Dosenöffner arbeitet, etc. Während meiner Arbeitszeit passiert eben rein gar nichts. Vorteil ist natürlich, dass ich da bin, falls mal jemand außer der Reihe raus muss oder dergleichen. Aber Interaktion gibt es in der Zeit ansonsten nicht.
    Und wenn ich für ne Weile nicht da bin, sind die trotzdem entspannt. Meist sogar entspannter, als in der Betreuung. Aber gut, die haben halt auch einander und sind nicht komplett alleine.

    Dass sie Betreuung kennen (auch über Nacht) ist mir dennoch sehr wichtig. Sollte mal irgendwas mit mir sein oder das aus anderen Gründen notwendig werden, muss ich mir wenigstens darum keine Sorgen machen.

    Das Gefühl habe ich auch, ganz vorwurfsfrei, dabei ist das doch etwas ganz wunderbares für den Hund wenn man sich für eine regelmässige Tagesbetreuung entscheidet.

    Natürlich ist es super, wenn es dem Hund in der Betreuung gut geht. Aber das Gefühl, dass du den Vierbeiner abends zwingen musst, wieder mit nach Hause zu kommen - das stell ich mir sehr unschön vor.

    Das ist jetzt bewusst überspitzt ausgedrückt. Natürlich möchte ich gerne DER Mensch für meinen Hund sein, aber ich sehe in einer regelmässigen Dauerbetreuung keine Gefahr diesbezüglich. Und selbst wenn mein Hund augenscheinlich bei jemand anderen besser hört, zufriedener wirkt, etc. wäre das ok für mich, denn dann geht es ihm doch wunderbar. Besser gehts doch gar nicht wenn man sich für eine Fremdbetreuung entscheidet.

    Für manchen ist vielleicht auch das ein wichtiger Punkt: Was, wenn es dem Hund bei jemandem anders besser gefällt?!

    Wieso ist es gang und gebe und selbstverständlich ein 2jähriges Kind in den Kindergarten/Kita zu geben, aber beim Hund wird es teilweise so abgelehnt.

    Weil das bei Kindern nicht nur der Betreuungsgedanke ist, unter anderem. Vermutlich auch, weil es noch eher neu und ungewöhnlicher ist, Hunde täglich betreuen zu lassen. Kinder als Vorbereitung auf die Schule in die Kita zu bringen ist eben "normal".

    So zumindest meine Vermutung.

    Nichtsdestotrotz finde ich daran nichts schlechtes, den Hund des Öfteren oder täglich betreuen zu lassen - sofern das mit dem jeweiligen Hund geht. Meine Hunde sind daran gewöhnt, bleiben aber für kürzere Abschnitte lieber zuhause. Passt halt so für sie. Hund eines Nachbarn ist am Wochenende beleidigt, wenn er nicht in die "HuTa" geht :lol: Lässt sich aber durch längere Spaziergänge besänftigen.
    Meine Mutter hat zwei recht alte Hündinnen 14 und 16 - die bleiben lieber zuhause. Ihre zwei Jungspunde kommen lieber in den Welpenkindergarten.
    Für jeden so, wie es eben passt. Ob es jetzt der Spaziergänger zwischendurch, die Ganztagsbetreuung oder allein zuhause bleiben ist - wenn es für Hund und Halter so gut funktioniert und alle damit zufrieden sind, warum nicht?

    Wie schon von anderen gesagt: Leichtverdauliche Schonkost und viel Flüssigkeit. Morosche Möhrensuppe, Huhn, Reis z.B.

    Ab zum Tierarzt, bis dahin Schonkost und erstmal keinen Kopf um Mäkelei machen. Wichtig ist, dass die gesundheitliche Seite abgeklärt ist. Von Parasiten (Giardien) über Magen-Darm-Infekt bis hin zu schwerwiegenden Problemen können Durchfall und Erbrechen Hinweise für vieles sein. Eine gewisse Appetitlosigkeit oder das Meiden von bestimmten Futtersorten ist dann nicht "mäkeln", sondern häufig ebenfalls Symptom.

    Hier muss nur jeder aufpassen, dass keine Katze ins WC fällt. Denn sobald der Deckel gehoben wird, setzen gewissen Sofalöwen zum Sprung an. Im Anschluss darf man sich dann darum streiten, ob die Hände gewaschen werden dürfen. Laufender Wasserhahn ist schließlich Einladung zum Duschen und Trinken bei den Katzen.