Beiträge von straalster

    "Wat bin ich froh, dass ich mich geirrt habe"

    Ich habe nirgends gesagt, dass es in diesem Fall so ist (oder definitiv so sein wird).

    Hier ist es doch toll gelaufen! Es gibt aber leider viele Fälle, wo dem nicht so ist und die Leute Probleme bekommen. Daher wollte ich den Hinweis für die Zukunft mitgeben. Und ich wollte klarstellen, dass es kein Rumhacken sein sollte - sondern eben ein gut gemeinter Hinweis, damit Hannahlein und auch andere nie in eine so unschöne Situation kommen.

    Um das mal noch klarzustellen:

    Es ist einfach sicherer, Absprachen schriftlich festzuhalten. Auch wenn es sich um den Züchter handelt, dem vertraut wird.

    Alleine im letzten halben Jahr hab ich dreimal erlebt, dass Züchter und Tierschutz den Hund einbehalten beziehungsweise direkt weitervermittelt haben. Die jeweiligen Halter haben sich darauf verlassen, es gab feste Termine, um den Hund wieder abzuholen - aber in der Hand hatten sie eben nichts, weil die Absprachen nur mündlich waren.

    In einem Fall ging es um einen Mann, der den Hund für drei Tage beim Züchter in Betreuung gab, weil er seine Frau beerdigen musste. Der Hund wurde direkt weiterverkauft. Die Züchter rückten die Angaben zum Käufer nicht raus. Und behaupteten, der Halter hätte den Hund abgegeben. Aussage gegen Aussage.

    Das kann sich dann in monatelangen gerichtlichen Streitereien ergehen. Das wünsche ich niemandem.


    Das heißt nicht, dass das immer so läuft und hier ist es ja bisher wunderbar ausgegangen. Es heißt nur, dass die schriftliche Absicherung wichtig werden kann - auch wenn dem Züchter vertraut wird. Daher würde ich immer dazu raten, das schriftlich festzuhalten.

    Vielleicht hilft dir das ja noch @mayfield:

    1. Habt ihr schon mal versucht, nicht nur die Zutaten des Futters zu kontrollieren, sondern auch den Proteinanteil variiert?
    2. Habt ihr alle Krankenakten des Hundes? Da ihr ja schon bei sehr vielen Tierärzten gewesen seid, ist es bestimmt schwer bis fast unmöglich, den Überblick zu behalten über Untersuchungen und Ergebnisse. Von einigen Ärzten könntet ihr euch die Akten vielleicht zusenden lassen. (und damit unter anderem Zeit, Geld und Aufwand sparen)
    3. Da euer Hund haarlos ist, zieht ihr ihm etwas an? Nicht, dass das Pinkeln noch zusätzlich verstärkt wird, weil er friert und so oft raus muss.
    4. Habt ihr schon mal was zur Stärkung der Blase versucht? Löst das ursächliche Problem nicht, könnte aber vielleicht zu eurer Lebensqualität beitragen.

    die Wohnung "pinkelsicher" zu machen und dem Hund zu helfen, weil man das Elend selbst nicht ertragen kann, kommt jeder Hundehalter, der sein Tier liebt.

    Davon gehe ich nicht aus, weil es auch wenig mit der Liebe zum Tier zu tun hat.
    Manchmal reicht schon ein kleiner Tipp (hey, nimm doch die Einlagen statt der jetzigen - oder versiegel doch mal das Laminat, weil das kostengünstiger ist als ein neuer Boden oder Bodenbelag), um zumindest etwas Erleichterung für die Halter zu schaffen.
    Auf manche Sachen kommt man in dem Moment eben nicht oder kennt sie nicht.

    Was mich jetzt bei dem rationierten Wasser interessieren würde: Wie sehen denn die Nierenwerte aus?

    Wenn der Hund extreme Mengen trinkt, ist das ja vielleicht auch nicht gerade günstig und das Rationieren somit gesundheitlich notwendig.

    Einfach nur, um erstmal eure Nerven zu schonen, hier ein paar Tipps:

    - Hund räumlich begrenzen (wasserdichter Bodenbelag!)
    - anstelle von Windeln oder Hundewindeln Inkontinenzeinlagen für Menschen verwenden (Tena z.B. und zwar die mit der höchsten Saugfähigkeit)
    - Laminat versiegeln, dadurch wird verhindert, dass die Fugen aufquellen (eine Art Lack, die das Laminat abdichtet - hält nicht ewig, ist aber Gold wert)

    Magst du mal, wenn möglich, einfach alle Untersuchungen und Versuche auflisten? Manchmal wird man selbst ja quasi betriebsblind und vielleicht fällt jemanden noch was auf, was versucht werden könnte.