Wie gross die Belastung ist, kann ich nicht sagen, weil ich den Hund nicht kenne.Das muss alleine die TE abschätzen.
Natürlich sollte man die Nachteile auflisten/bedenken. Hinweise geben, woran man ausmachen könnte ob das jetzt ein Erziehungsproblem ist, was noch "altersentsprechend" ist.
Aber am Ende kennt hier keiner den Hund.
Ich finde einfach den Trend hier im DF bedenklich Kastration auf biegen und brechen abzulehnen.
Natürlich sollte man es nicht leichtfertig tun und es hilft auch nicht gegen Erziehungsdefizite. Aber hier (nicht in dem Thread, aber im DF allgemein) wird teilweise enorm viel Druck ausgeübt (vielleicht unbewusst(?)), dass Leute wo Hunde wirklich extrem starke Probleme haben, trotzdem nicht kastrieren und am Ende mit einem kranken Hund zu Hause sitzen und an Dingen teilweise Jahre rumtrainieren, für die es in der Form keine Lösung gibt.
Ich verstehe, was du meinst. Selbst bin ich auch kein Gegner davon - mag beide Extreme nicht. Kastra ist nicht die Lösung für alles aber eben die Lösung für manches.
Für mich klingen die Beschreibungen nur eben aktuell ganz einfach nach einem Hund, der nicht immens belastet sondern ganz normal ist. Er kann noch spielen. Er lässt sich abrufen. Nur Social Walks und Hundebegegnungen müssen eben gerade gemanaged werden.
Klar entdeckt der gerade seine Hormone. Wäre ja auch komisch, wenn nicht.
Aber ein "Leiden" sehe ich hier nicht. Außer vielleicht bei der Halterin, die ihren Hund laufen lassen will aber stattdessen aufpassen muss.
Aber der Hund kotzt nicht vor Aufregung oder verweigert Futter, hat scheinbar keine schlaflosen Nächte soweit ich das rauslese. Es ist einfach nur im direkten Kontakt gerade nicht alles rosig. Aber selbst da lässt er sich ablenken und abrufen.
Da sehe ich kein übersteigertes Sexualverhalten, sondern eben einen Hund, der gerade Grenzen testet und Hormone entdeckt.