Beiträge von straalster

    Waer ja voellig sinnbefreit. 1. stellt eine Scheintraechtigkeit hormonell gesehen eine echte Traechtigkeit fuer den Koerper da und 2. wuerde es bei einer echten Traechtigkeit (was der Koerper bis kurz vor der Geburt nicht unterscheiden kann!) kurz vor der Geburt keine Milchproduktion geben wuerden die Welpen nach der Geburt eingehen...

    Auch bei Frauen ist nicht direkt nach der Geburt Milch da, das kann eine Weile dauern. Mir wurde es eben so erklärt, dass ein Milcheinschuss ohne bereits vorhandene Welpen eher für eine Scheinträchtigkeit bzw. Scheinmuttterschaft spricht. Ist zwar das Gesäuge geschwollen aber es kommt (noch) keine Milch, sollte eher an Trächtigkeit gedacht werden.

    Ich möchte zu dem Fall mit dem Rotti nur nochmal das Stichwort Adrenalin in den Raum werfen.

    Was glaubt ihr, was alles möglich ist, solange das Zauberhormon in wallenden Mengen durch den Körper geistert?
    Mit gebrochenen Knochen kann man laufen ohne Schmerzen zu haben, angeblich schwere Gegenstände bewegen oder anheben, physische Meisterleistungen jedenfalls.
    Mit einer Bisswunde im Arm da zwei kleine Kinder positionieren ist nicht der Rede wert.

    In puncto Kraft und bewegen gar kein Thema aber einen Hund loswerden, der sich verbissen hat und dich bedrohlich verfolgt? Da dann die Zeit finden um Kinder zu verladen? Kinder, die selbst gerade immens verstört und verletzt sind? Und in der Zeit hat der Hund dann nett gewartet und nicht nochmal zugebissen?

    Ich denke, die Situation wurde einfach falsch eingeschätzt. Was kein Vorwurf an die Frau sein soll.

    So neutral die Artikel zum Rotti-Vorfall zunächst klingen, ich verstehe da auch einiges nicht. Hund hat zwei Kinder verletzt, wobei die beiden scheinbar keine Bissverletzungen haben. Hat sich im Arm der Mutter verbissen und dennoch konnte sie beide in den Anhänger verfrachten, losfahren und dann aus dem Anhänger rausholen und auf einen Traktor hiefen. :ka:

    Nein, das ist nicht typisch, sondern normal für einige Tierheime.Auskünfte bekommt man so gut wie keine und Hunde werden so schnell als möglich vermittelt, ohne vorherige Wesensprüfung.

    Aber wir wissen doch gar nicht, ob da schon was bekannt war oder nicht. Deswegen das "wir wissen es alle nicht."

    Ich kenne kein Krankenhaus, dass das machen würde. Es werden Leute bereits zwei oder drei Tagen nach schweren OPs nach Hause geschickt, weil sie kein Geld mehr bringen und Betten blockieren. Da werden die niemanden mit einer kleinen Wunde da behalten.

    Nach zwei drei Tagen, wenn sie kein Geld mehr bringen und Betten blockieren.... Merkste was?
    KHs sind logischerweise auch auf Wirtschaftlichkeit bedacht.
    Nach fünf Jahren mit einem Arzt ist mir das nur allzu bewusst. Da wurden Leute nach Hause geschickt, die dringend Hilfe brauchten - lohnte sich fürs KH halt nicht mehr. Lohnte sich dann wieder, wenn sie neu aufgenommen wurden.
    Und andere wurden wegen Lappalien da behalten, weil die Auslastung gerade gering war. Ich bin fast gestorben und war nach 24 Stunden wieder draußen.
    Deswegen ziehe ich aus der Dauer des Krankenhausaufenthalts keine Rückschlüsse mehr auf den Schweregrad der Verletzung.