lupinchen kommst du etwa aus Leipzig?
Beiträge von straalster
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WAH - wohnst du vlt. neben uns und sprichst von den gleichen Nachbarn?

Nee, dann würde ich ja zumindest deinen Hund kennen

Die sind ansonsten wirklich nett und letztens ja sogar für mich in die Presche gesprungen. Man tauscht Pflanzen, Tipps und Nettigkeiten über den Gartenzaun. Sie freuen sich über die Hunde. Aber manchmal... da ist dann Runde 53 von "machen wir den Löwenzahn heute oder in 5 Tagen weg und was ist wenn der sich in der Zeit vermehrt aber Liebling wir wollten doch heute gar nicht jäten" einfach a bissel nervig.
Vor allem, wenn ich gerade versuche zu arbeiten und selbst Kopfhörer nichts bringen.

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RafiLe1985 ganz offen, ich verstehe es nicht. Ja, Rücksichtnahme sollte keine einseitige Geschichte sein. Aber wenn sich jeder denkt "der da nimmt ja auch keine Rücksicht auf mich", wird es einerseits albern und arg kindisch und andererseits immer schlimmer. Man kann durchaus auch mal mit gutem Beispiel vorangehen und eigene Grenzen einfordern. Hund anleinen, darum bitten, dass das Kind die Hunde nicht bedrängt - fertig.
Das ist kein Kuschen, sondern rücksichtsvolles Verhalten.
Ansonsten ist es ähnlich dem verbreiteten "nö, hier lass ich den Hundekot liegen weil andere machen es ja auch nicht weg".
Und Leinenpflicht wurde noch nirgends eingeführt, weil alle Hunde ach so super im Gehorsam standen und die Hundehalter gekuscht haben. Sondern eben, weil "mein Hund ist ja so klasse erzogen, der würde ja niemals...huch" - weil einige zumindest einen Teil ihres Egos darüber definieren, dass der Hund ständig und überall oben ohne laufen kann und sie das auch demonstrieren müssen. Denn weder Hund noch Halter bricht was ab, wenn mal kurz der Karabiner eingeklickt wird.
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Sie erinnern mich ein wenig an Loriot und manchmal sind sie tatsächlich amüsant aber nach ein paar Stunden durchgängigem Reden sinkt der Unterhaltungswert doch deutlich...
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Gartennachbar beschließt um 19:28Uhr, dass er um 19:30Uhr reingehen will. Es folgt eine Diskussion mit seiner Frau darüber, ob die beiden es denn jetzt noch schaffen, um 19:30Uhr reinzugehen. Nach langer Debatte haben sie dann um 20:13Uhr festgestellt, dass es wohl zu spät dafür ist, um 19:30Uhr drin zu sein....

Haben die Nachbarn ein politisches Amt inne?

Nicht, dass ich wüsste. Aber sie streiten auch immer bemerkenswert höflich. Nur leider sehr sehr laut. Am Wochenende wurde 1,5 Stunden ausdiskutiert, ob er eine Brennnessel entfernen darf oder nicht. Denn eigentlich war sie mit Jäten dran und er mit Gießen und eigentlich wollte sie an der Stelle an dem Tag gar nicht jäten und überhaupt... haben sich dann wirklich nach über 90 Minuten Diskussion darauf geeinigt, dass die Brennnessel erst heute entfernt wird. Zwei Tage davor war es ein Löwenzahn.
Manchmal bin ich kurz davor über den Zaun zu hüpfen und es für sie zu erledigen aber dann würden sie vermutlich darüber diskutieren, ob sie das jetzt gut finden oder nicht.
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Genau die Einstellung verstehe ich wiederum nicht. Denn vom Anleinen wäre Newton ebenfalls nicht zerbrochen.
Natürlich hätte auch das Kind weggenommen werden können aber es gilt ja bei den meisten: Menschen über Tieren - und damit hatte das Kind eben "Vorrecht" sozusagen. Und eine Leine vermittelt nunmal mehr Sicherheit als ein freilaufenden Hund.
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Kleine Hunde unterzuckern wohl aufgrund des rasanten Stoffwechsels schneller, weswegen mehrere verteilte Mahlzeiten sinnvoll sein sollen.
Erfahrungsgemäß neigen sie auch eher zum Nüchternerbrechen als große Hunde.
Meine komplette Bande, sowohl Hunde als auch Katzen, frisst im Sommer generell sehr wenig und wird auch nochmal schlanker. Bei hohen Temperaturen bewegen sie sich weniger, haben also einen geringen Bedarf und passen die Nahrungsaufnahme entsprechend an. Im Sommer stehen zudem "leichtere" und gemüsereiche Gerichte höher im Kurs.
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Ich kenne von früher weder erschießen noch aussetzen dafür aber Tonne auf, Tier und Chloroform rein, Tonne zu. Oder gegen die Wand werfen bzw. den Spaten einsetzen.
Schuld war auch nie das Tier, sondern der Mensch - wenn es Abschnapper gab. Beim Fressen geht man nicht hin. Man geht nicht von hinten ran und fasst das Tier nie unvermittelt an.
Geübt wurde allerdings auch nichts und wenn der Hund nicht sofort auf den Abruf hörte wurde er mal eben mit der Leine verdroschen, wenn er doch noch kam. Veränstigtes, geducktes Nebenherschleichen galt dann als gehorsam / Lektion gelernt.
Auf dem "Hof" oder im Zwinger von 2-4qm hatte es der Hund gut. Wohnungshaltung war verpönt.
Kleine Hunde sind keine echten Hunde.
Hunde haben keine Gefühle und können auch nicht frieren.
Zum Tierarzt gehen? Pff, hol dir doch einen neuen.
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Gartennachbar beschließt um 19:28Uhr, dass er um 19:30Uhr reingehen will. Es folgt eine Diskussion mit seiner Frau darüber, ob die beiden es denn jetzt noch schaffen, um 19:30Uhr reinzugehen. Nach langer Debatte haben sie dann um 20:13Uhr festgestellt, dass es wohl zu spät dafür ist, um 19:30Uhr drin zu sein....

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Ich finde überhaupt nicht, dass Hunde mehr vermenschlicht werden. Manche werden eher aus falsch verstandener Liebe furchtbar behandelt und bekommen einfach keinen konsequent eingehaltenen, verlässlichen Rahmen. Das tut niemandem in der Beziehung gut. Wäre auch unter Menschen nicht anders.