Beiträge von straalster

    Für mich ist das eben: Andere möchten keinen Kontakt (ob das die Kinder selbst oder ihre Eltern oder andere Hundehalter oder Passanten auf der Straße sind ist mir dabei wirklich vollkommen wurscht) und damit hat es sich. Und sowohl für kleine Kinder als auch Tiere trägt immer noch der andere die Verantwortung. Ich finde es absurd anderen ein "Hallo-sagen" aufdrücken zu wollen oder mich darüber zu echauffieren, wenn andere meinen Schutzbefohlenen nicht hallo sagen können/wollen/dürfen. Und genau das machen hier doch gerade einige.

    Ob das Kind da hin will oder nicht wäre mir ziemlich egal, solange ich das als Erwachsener und Sorgeberechtigter so einschätze, dass ich mein Kind da nicht hinlassen will, bleibt das hübsch bei mir. Und wenn ich dann lese "binde meinen Hund vorm Kindergarten an", "mein Kind lebt ja auch noch".... Dann denke ich mir, manche Eltern wollen vielleicht auch einfach nicht, dass es zu negativen Erfahrungen kommt und verbieten aus diesem Grund den Kontakt. Kann ich keinem verdenken.

    Und doch @Dakosmitbewohner - ich hab da eine Antwort: Dein Hund, dein Kind, deine Familie - das ist etwas ganz anderes als fremde Kinder, die angestürmt kommen. Vor allem im Kindergartenalter.

    Das ist wie "Welpenschutz". Welpen passiert schon nix - so lautet der Mythos. Das gilt nur eben nicht immer und überall sondern eben nur in der eigenen Familie. Wenn überhaupt.

    Hunde, die "ihre" Kinder beschützen machen recht schnell recht ernst. Da würde ich den Teufel tun und meine Kids im KiTa-Alter (die das noch gar nicht so recht einschätzen können) zu nem fremden Hund lassen.

    Und ich finde es generell unverantwortlich, meine Hunde irgendwo unbeaufsichtigt draußen anzubinden. Egal ob Supermarkt oder was auch immer. Aber erst recht vor einem Kindergarten, wo ja dann doch mal ein Kind drauf zustürmen und der Hund sich erschrecken könnte.


    Einerseits wird sich darüber aufgeregt, dass Kinder keine Grenzen lernen. Andererseits wird sich darüber aufgeregt, wenn Eltern klar sagen: "Nö, du gehst jetzt nicht zu dem fremden Hund, auch wenn du gerne möchtest".

    Der Napf aus Keramik stand mal in der Küche, mal im Esszimmer bei uns... keine Ahnung was besser ist, ich habe keinen Unterschied gemerkt. Ich kann es morgen mal auf Zellstoff probieren, sollte das einen Unterschied machen? Wasser trinkt er da schon raus (vorausgesetzt es ist ganz frisch eingelassen natürlich) tears-of-joy-dog-facetears-of-joy-dog-facetears-of-joy-dog-face

    Du wirst lachen aber ja. Wir haben in der Familie Wanderpokal-Hunde, da geht kein Wassernapf aus Glas, Keramik oder Metall. Alles was reflektiert oder wackelt sorgt für Rückwärtsgang einlegen.

    Trofu aus Schüsseln oder vom Teller geht nicht.

    Zu lange nix fressen geht nicht, dann ist der Appetit ganz weg, dafür gibt es Nüchternerbrechen.

    Anfüttern klappt manchmal. Also die ersten Stückchen aus der Hand geben und dann gehen sie an ihre Teller.

    Ich finde aber auch, dass da manche Probleme gemacht werden - vor allem heutzutage - wo keine sind :ka: Wenn ein Kind keinen Kontakt zu meinen Hunden haben möchte oder gar Angst vor ihnen hat -so what? Muss nicht jeder meine Hunde liebhaben, reicht, wenn ich das tue.

    Und so lange die mich und meine Hunde nicht massiv belästigen, gehts mich mit Verlaub doch nix an, wie Kind und Eltern die Situation einschätzen oder bewältigen. Und massive Belästigungen erlebe ich für meinen Teil eher selten. Klar freue ich mich über Kinder, die vorsichtig Kontakt zu meinen Hunden aufnehmen. Aber muss doch nicht sein.

    Das ist so eine Sache, die nach meinem Empfinden jetzt bei den Hundehaltern krasser geworden ist: Dass der Hund als Verlängerung des eigenen Egos betrachtet wird und jede ablehnende Reaktion als persönliche Kränkung empfunden wird.

    Das finde ich auch. Nicht nur bei Hunden. Auch bei Kindern, Partnern, Vorlieben etc pp

    Jeder muss alles lieben und sich mit jedem supderduperfantastisch verstehen. Oder so.

    Und wenn jemand sagt: "Möchte ich nicht." und dann auch noch auf Individualdistanz besteht... dann wird es zum Affront.

    Für mich ist es auch unbegreiflich, wie jemand seinen Hund vorm Kindergarten anbinden kann und dann argumentiert mit "mein Kind lebt ja auch noch, warum dürfen die anderen Kinder denn nicht zum Vierbeiner". Wirklich, da fehlen mir die Worte. Das ist Aufmerksamkeit heischen und mAn verantwortungslos. Ganz zu schweigen davon, dass eigene Familie auch für Hunde was anderes ist, als die anderen 100 KiTa-Kinder.

    Laufen heute Morgen kurz über den Feldweg. Ich zucke einen Kotbeutel, dabei fällt mir eine Leine runter. Just in dem Moment springt ne Katze aus dem Feld. Meine tun Katzen ja nix aber haben gelernt, dass Katzen nicht ohne mein Okay raus dürfen. Also war Hündinchen mal eben im Vollsprint hinter der Katze her, reagierte auf keinen Zuruf und lag dann stolz wie Bolle am Ende des Feldes auf der Katze drauf und hat ihr die Ohren ausgeleckt:doh: Zum Glück war es die liebe Katze von nebenan, die meine Hunde kennt....

    straalster und lupinchen seid einfach froh, dass ihr das gesprochene versteht ;)

    Meine Nachbarn (unten drunter) sind ziemlich laut, mit großer Vorliebe abends bzw nachts, sprechen aber kein Deutsch. Heißt also, im Sommer ist es von unten so laut, dass ich nicht vernünftig Fernseh gucken, Musik hören oder ein Buch lesen kann, verstehe aber kein Wort :rollsmile:

    Wie gemein von ihnen ;)


    lupinchen - vielleicht sind es doch dieselben Personen und die führen ein Doppelleben :denker: manchmal verschwinden die nämlich verdächtig lange. ;)

    Ganz vergessen, RafiLe1985 : deine Verärgerung über die Eltern (sowohl draußen an der Dreisam als auch in deiner Wohnung) kann ich durchaus verstehen. Aber ich seh da einen entscheidenen Unterschied.

    In meinen vier Wänden mach ich die Regeln. Wem die nicht passen, der darf den Ausgang aufsuchen. Im öffentlichen Raum muss ich eben Rücksicht nehmen.

    Klar gibt es auch Eltern, die der Meinung sind: "Ich habe mich fortgepflanzt, kniet nieder und macht was ich will" - ohne Rücksicht auf andere. Aber mein Anspruch ist das nicht. Weder als Mutter noch als Hundehalter.