Beiträge von straalster

    Was genau hab ich daran:

    Könnte vielleicht daran liegen, dass du scheinbar genau diese sehr deutsche (aka überkorrekt gesetzestreue) Einstellung hast. ;)


    Kannst du dir vorstellen, dass sich jemand in Frankreich, Italien usw um sowas schert?

    nicht richtig gelesen? Du redest in Klischees. Und die lösen sich in der Regel ziemlich schnell auf, wenn man wirklich in den jeweiligen Ländern unterwegs ist und sich wirklich mit den Menschen unterhält.

    Warum du mich deswegen beleidigen möchtest, ist mir unklar.

    ab da war es dann weniger Disney und mehr so mein Leben :lol:

    :lol::bindafür:

    Das ist überhaupt nicht witzig ;) :lol:

    Nie kann ich etwas Schönes und / oder Sauberes einfach für mich haben, weil immer irgendjemand Stoffwechselzwischenprodukte oder Stoffwechselendprodukte rein- oder draufmacht oder es belegt:ka:

    Endlich mal Maracuja-Saft für mich übrig - Vogel benutzt ihn als Wasserklosett

    Fenster frisch geputzt - Katze kotzt dagegen

    Couch frisch gereinigt, nachdem Patensöhnchen 1 ein zu heftiges Bäuerchen hatte- einen Tag später hat Patensöhnchen 2 ein Malheur mit der Windel. Natürlich auf der Couch.

    Reinige die Katzentoiletten - Katze: "Ach, gibt für exakt zwei Minuten nicht das eine Klo, das ich wollte? Na dann nehm ich stattdessen die frisch geputzte Badewanne..."

    Bett frisch bezogen - Hunde: "Wir liegen hier. Such dir halt irgendne Stelle. Aber zwischen uns! Wenn du versuchst woanders zu schlafen merken wir das und folgen dir."


    Die Übeltäter haben echt Glück, dass sie so knuffig sind....:smile:

    Reingefallen ist er nicht. Er drehte sich um und kackte in meinen Saft..... :|

    Maracuja war scheinbar nicht so sein Geschmack.

    :lachtot:

    Das war sooo putzig. So wie einem Disneyfilm.

    Kommt da ein gerade flügge gewordener Vogel an.

    Setzt sich auf den Glasrand. Balanciert ganz schön unsicher, soo süß. Trinkt meinen Saft. Awwww.

    Ich hab mich nicht einmal getraut, ein Foto zu machen - um ihn bloß nicht zu erschrecken.

    Und dann drehte er sich um 180° und ließ mit einem "blubs" was fallen.... ab da war es dann weniger Disney und mehr so mein Leben:lol:

    Ich kenne beides und finde beides nicht so prall.

    Als Unterstützung finde ich Bachblütenmischungen bzw. homöopathische Mittel deutlich besser. Da gibt es aber auch wieder zig Unterschiede.

    Also DAS Mittel gibt es glaub ich leider nicht Fischin. Man kann nur testen, probieren und ansonsten eben die Ruhe bewahren, den Hund ankommen lassen, Routine aufbauen.

    Vielleicht könntest du deinem Nachbarn auch noch den Tipp geben, das Gassigehen anzupassen. Danach scheint es ja aktuell am schlimmsten zu sein - das resultiert in der Regel einfach daraus, dass der Hund überfordert ist.

    Kurze Runden machen. Am besten wirklich nur immer die gleiche Runde und dann ab und an einfach stehen oder sitzen und gucken. Das sollte anfangs so beibehalten und nur ganz langsam gesteigert werden. Mal einen Meter weiter. Mal eine Minute länger. Aber, so lange der Hund so überdreht/überfordert ist (und das ist in den ersten Wochen mehr als verständlich): Lösen lassen, wieder reingehen. Das reicht an Reizen.

    Hektik zuhause vermeiden.

    Geduld haben.

    Sich mal in die Lage des Hundes versetzen - seine Situation ist in etwa vergleichbar mit einer Entführung durch Aliens. (Das entspannt zumindest den Halter vielleicht etwas)

    Als Unterstützung, damit sich der Vierbeiner vielleicht schneller entspannen kann, würde ich erstmal Rescue Tropfen versuchen.

    Ich bin mir auch mittlerweile relativ sicher, dass es der gleiche Vogel ist, der im Sommer auf den Gartentisch flog, sich auf das Saftglas setzte und ich dachte :shocked: "fall bloß nicht da rein, du kleine Federkugel"

    Reingefallen ist er nicht. Er drehte sich um und kackte in meinen Saft.....:|

    Maracuja war scheinbar nicht so sein Geschmack.

    Bezüglich der scheinbar unsinnigen Gesetze: Ich fände es auch schön, wenn man keine Armada an Vorschriften bräuchte. Wenn einfach jedem Menschen bewusst wäre, dass er in einer Gemeinschaft/Gesellschaft lebt – und die eigenen Handlungen Auswirkungen auf das Umfeld bzw. alle anderen haben.

    Es ist verdammt traurig, dass es ein Gesetz zum Zuschlagen der Auto-Türen geben muss – weil manchen Menschen nicht bewusst ist, dass es den Schlaf der Nachbarschaft stört. Es ist noch trauriger, dass es Gesetze geben muss, um körperliche Misshandlungen (u.a. an Kindern) zu verbieten – weil manche Menschen Schläge und Tritte für vermeintliche Erziehung halten.

    Bemerkenswerter Satz einer ehemaligen Zwangsbekannten: „Jetzt darf man seine Kinder ja nicht einmal mehr beleidigen…“

    Aber immerhin haben wir diese Gesetze und damit etwas in der Hand. Etwas, das Rücksichtnahme und Respekt vor der Unversehrtheit und der Freiheit anderer einfordert oder zumindest einfordern kann. Was leider nicht immer funktioniert.

    Und würden sich alle an die Gesetze, Regeln und Grenzen halten, wären dabei gar „überkorrekt“ und würden sich um ihre eigene Verantwortung scheren – es wäre harmonischer. Und freier für alle.

    Wäre das alles so, dann könnte ich endlich mal ne Hunderunde im Gebiet mit Leinenpflicht laufen - ohne Angst, dass gleich wieder ein unangeleinter Hund in uns reinkachelt oder gar einen meiner Vierbeiner beißt. Dann müsste ich kein Pfefferspray und Handy bereit halten. Oder das Wissen um Blocken von Hunden und Selbstverteidigung vor Menschen.

    Es wäre so derartig entspannt, wenn es in meiner derzeitigen Wohngegend regelkonform oder meinetwegen "überkorrekt" zuginge. In meiner Freiheit würde mich das in Deutschland überhaupt nicht einschränken.

    Wo du doch Vergleiche zu anderen Ländern gezogen und "wird doch keiner gezwungen, hier zu wohnen" bemängelt hast Javik : Ich empfehle Reisen. Viele davon. Unterhaltungen mit den Ansässigen. Unterhaltungen mit Auswanderern. Unterhaltungen mit Flüchtlingen, Städtern, Landbewohnern - dann hast du nämlich mehr als das Klischee "woanders ist es entspannter und da würde ja keiner nur aus Prinzip....".