Beiträge von straalster

    Weil der Hund nicht gut alleine bleiben kann. Dafür aber sehr gut mit dem Nachbarshund auskommt - dachte ich :???:

    Und dann wollte der Hund nicht mehr zurück zum eigentlichen Halter.

    Na für ne Betreuung bei Abwesenheit des Besitzers würde es ja Sinn machen, aber doch nicht wenn der Besitzer eigentlich zu Hause wäre :ka:

    Dafür gibt es ja einige mögliche Gründe: "Spielstunde" der beiden Hunde, Besitzer ist zwar zuhause aber kann gerade gesundheitlich nicht, man wechselt sich ab bei der Hundebetreuung usw.

    Ich hatte das so verstanden, dass der Hund nicht mehr zurückwollte und dann würde ihm eben erstmal sein Willen gelassen, sozusagen. Da er ja ohnehin schon nicht in die Wohnung will, es sei denn er muss nicht duschen (?), war es eben einfacher, ihn beim Nachbarn zu belassen.

    Was ich auch nicht verstehe: Wenn der Nachbar den Hund doch angeblich vollstopft und es dem Hund nicht gut tut, warum klärt man das nicht mal? Wenn meine Tiere von jemandem betreut werden, weiß derjenige, was sie nicht vertragen und sie bekommen Futter mit. Der Dicke verträgt beispielsweise kein Rind (außer in geringen Mengen) - er bekommt davon explosionsartige Durchfälle. Wenn jemand gegen meine ausdrückliche Info, dass er das nicht haben darf, Rind an ihn gibt und damit meinem Hund Schmerzen und Probleme bereitet :rotekarte:

    Was mich ebenfalls immer noch fassungslos macht ist: "Ich lasse den Hund vor der Tür sitzen."

    Ich kenne den Nachbarn ja nicht, aber an seiner Stelle hätte ich den Hund dann schon aus Mitleid mitgenommen und immer möglichst lange behalten....

    Gute Ernährungsratgeber bei weichem Stuhlgang eines Hundes?

    Kommt darauf an.

    Weicher Stuhl durch Unverträglichkeit?

    Oder durch Parasiten?

    Stress?

    Kaputte Darmflora?

    Falsche Fütterung?

    Schilddrüse?

    Wurde der Kot schon untersucht?

    Ohne bekannte Ursache kann dir nichts empfohlen werden, außer: geh mal zum Tierarzt und lass zumindest eine Kotprobe untersuchen. Wenn da alles in Ordnung ist, muss weitergeschaut werden.


    Und tut mir leid, in der Hinsicht funktionieren meine hellseherischen Fähigkeiten einfach nicht so, dass ich dir da etwas empfehlen kann :ka: Erst Ursache herausfinden, dann kannst du die Ursache auch behandeln. Pauschal kann dir einfach niemand sagen: Mach das und jenes, dann läuft es wieder.

    kann je nach Situation als fahrlässig betrachtet werden

    Ja, aber das bist du scheinbar auch. Wir können hier nur die Infos auffassen, die du gibst.

    Du gibst den Hund freiwillig zum Nachbarn.

    Du lässt den Hund unbeaufsichtigt draußen vor der Tür, bis er sich eventuell vielleicht mal entscheidet, rein zukommen.

    Du lässt einen vermeintlich angst-aggressiven Hund ohne Leine sprich ungesichert rumrennen.

    All das und mehr aus deinen Texten zeigt: dein Verhalten ist potenziell fahrlässig.

    Eine alte Schulfreundin ist Transgender. Sprich: Jetzt ein Mann und damit endlich die Person, die er sein möchte. Selbst nach Jahren verhaspel ich manchmal noch, weil ich ihn eben als sie kennengelernt habe. Jedes Mal könnte ich mich selbst ohrfeigen, wenn ich das falsche Pronomen verwende. Dann entschuldige ich mich auch. Nicht, weil ein Geschlecht weniger wert ist als das andere, sondern weil ich die Person respektieren möchte.

    Oh, das kenn ich. Ich hab auch einige Trans*-Personen im Freundeskreis - als mein bester Freund (damals noch weiblich) sich geoutet hat, hab ich mich auch noch sehr oft verhaspelt. Heute sorgt das für Lacher und - weil er mit dem Thema einfach unheimlich locker und humorvoll umgeht - fällt auch öfter mal ein "Na Mädels, was steht an?", obwohl fast alle, mit denen wir uns treffen, ebenfalls männlich sind. Oder auch ein "Ladies, beruhigt euch mal!" :ugly:

    Fehler passieren nunmal, das ist menschlich ... und wenn mans nicht mit Absicht macht, dann nehmen die Betroffenen das nicht wirklich krumm (kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen). :bindafür:

    Genauso gibt es aber eben auch Menschen, die sich dadurch verletzt fühlen. Und noch mehr Menschen, die einfach nicht mehr wissen, was sie jetzt wie sagen dürfen, sollen, müssen - eben weil sie Rücksicht nehmen möchten.

    Innerhalb des eigenen Freundeskreises ist das ja oftmals etwas anderes.

    Ich bin ja auch so ein Fall, der einerseits (stereotypisch) feminin und andererseits ziemlich (stereotypisch) maskulin ist. Mein Partner meinte als Erklärung mal: "Du bist halt suspekt." Ist er gewissermaßen auch. Also wenn man von den Extremen oder den Polen ausgeht, sind wir eindeutig auch irgendwo auf der Skala und keine Extreme. Untereinander bzw. im Freundeskreis ist uns das sehr lieb. Und keiner nimmt es übel, wenn einer sagt "manchmal bist du so typisch Frau/so typisch Mann". Auch wenn jemand zu mir "typisch Mann" sagt oder ich zu den Männern "typisch Frau".

    Aber zu anderen sowas sagen:shocked: - nee.

    Wir wissen untereinander, wie wir das meinen. Aber andere würde es vielleicht verletzen, wenn die Frau als "er" oder der Mann als "sie" betitelt wird.

    Unter anderem deswegen kann ich solche Entschuldigungen durchaus verstehen.

    Ich finde das "Du" macht den Umgang eben leichter weil es genau dieses Mann/Frau/divers problemlos bedient.

    Das versteh ich nicht so recht. Ob ich jetzt jemanden mit Sie oder Du anspreche, ist doch egal, oder? Sag ich ja dann zu jedem Geschlecht. In E-Mails ist es natürlich so aber in direkten Gesprächen?

    Mir ging es eher darum, wenn man über jemanden spricht. Beispielsweise weil man gerade in Erinnerungen schwelgt "damals haben sie und ich". Oder wenn jemand meint "ihre Tochter/ihr Sohn".

    Kann man alles lösen - beispielsweise indem man einfach den Namen nennt. Aber es ist nun einmal ein Prozess der Umgewöhnung.

    Ich hab da halt eine weniger duale Einstellung. Medizinisch und psychologisch gesehen gibt nicht nur 100% Weiblich und 100% Männlich, respektive Feminin und Maskulin. Sondern es ist ein fliessender Übergang. Es gibt die ultramännlichen Kerle mit testosteron wie ein Stier. Und die mega weiblichen Frauen die alle Weiblichkeitsattribute abdecken. Dazwischen gibt es unendlich viele Schattierungen von der kantigeren oder tafferen Frau, dem eher weichen Mann und völlig androgynen Menschen. Das Problem liegt darin, dass viele Menschen nur die äussersten 10% als richtig erachten. „Ist ja gar kein richtiger Mann“ und „Mannsweib“ und so. In der Realität sind aber die abgemilderten Extreme normaler als man denkt.

    Darum macht für mich halt die stereotype Einteilung wenig Sinn, da sie viele einschränkt und wenig Raum für persönliche Identität lässt.

    Aber da bin ich sicher in der Minderheit mit der Denke.

    Ich weiß, was du meinst. Aber sprachlich ist das eben aktuell noch schwierig auszudrücken. Ob jetzt "sie" oder "er" bevorzugt wird oder es vollkommen egal ist, steht dem Gegenüber nicht auf der Stirn. Ob er das locker wegsteckt oder davon verletzt wird auch nicht. Selbst wenn man sich damit ausführlich auseinandersetzt, ist es ein sehr komplexes und ein sensibles Thema.

    Dann höre und sage ich lieber mal "Entschuldigung" als "na wenn Sie halt auch so aussehen als ob Sie das andere Geschlecht wären"...

    „Nei, jesses, ENTSCHULDIGUNG, tut mir WIRKLICH leid, ich wollte dich nicht kränken, blabliblablupp...“


    Bitte? Warum ist es eine Beleidigung fälschlicherweise für das andere Geschlecht gehalten zu werden? Diese Schubladen sind echt lästig.

    Vielleicht weil das einfach viele als Beleidigung auffassen. Nicht unbedingt, weil das andere Geschlecht als "weniger wert" verstanden wird. Sondern weil derjenige dann selbst "verkannt" wird.

    Und das führt eben dazu, dass einige da sehr empfindlich werden, wenn sie etwas falsch sagen oder manche gar nicht mehr wissen, was sie sagen sollen - was doch irgendwie positiv ist. Das heißt nämlich, dass Bewusstsein dafür da ist.

    Eine alte Schulfreundin ist Transgender. Sprich: Jetzt ein Mann und damit endlich die Person, die er sein möchte. Selbst nach Jahren verhaspel ich manchmal noch, weil ich ihn eben als sie kennengelernt habe. Jedes Mal könnte ich mich selbst ohrfeigen, wenn ich das falsche Pronomen verwende. Dann entschuldige ich mich auch. Nicht, weil ein Geschlecht weniger wert ist als das andere, sondern weil ich die Person respektieren möchte.

    :lachtot::lachtot::lachtot:

    wie können dir nur sowas verkaufen:hust: