Alles anzeigenFür blubbb ist es ja auch keine Emanzipation, wenn jemand sowas macht wie von dir beschrieben Dakosmitbewohner. Das war einfach ein Missverständnis, wie es scheint.
Für mich ist das auch keine Emanzipation, aber es wird als solche Deklariert oder im Namen der Gleichstellung gefordert/gemacht.
Und genau das stört mich daran.
Da gab es mal einen Bericht, da habe ich herzhaft gelacht. Erst wurden Frauenparkplätze gefordert, das Parkhaus hat welche als solche Deklariert und dann wurde sich beschwert weil diese Parkplätze ein paar cm größer waren als die Normalen (Von wegen Frauen und nicht einparken können). Nur waren sie das vorher auch, als sie noch normal waren.
Das ganze Drama im Namen von Emanzipation und Feminismus... da wundert sich noch Jemand das man(n) das als Unfug ablehnt?
Emanzipation kommt von ganz alleine, wenn Frau das will. Die emanzipierten Frauen die ich kenne haben ihre Jobs wegen ihrer Leistung bekommen, nicht wegen Zwangsquoten oder was weiß ich. Und das kenne ich so auch von Frauen in arabischen Ländern, wo es ganz anders zu geht wie bei uns.
Es gibt unbesetzte Stellen weil man keine Frau dafür findet, dort aber eine Quotenfrau braucht. Ist das Emanzipation? Nun, offiziell, ja. Für mich ist es Schwachsinn.
Es ist einfach traurig, dass solche "Quoten" aber durchaus notwendig sein können, um zum Umdenken zu bewegen oder Frauen in der Berufswelt beziehungsweise in gewissen Branchen eine reelle Chance zu geben.
Wäre das Denken eben: Wer am besten geeignet ist bekommt den Job, unabhängig vom Geschlecht - dann wäre alles super. Dem ist aber (noch) nicht so.
Ich kann auch ganz viele lustige Geschichten erzählen, von Männern die extrem zufrieden mit meiner Arbeitsleistung sind - bis sie dann mitbekommen, dass ich eine Frau bin. Dann ist die Arbeitsleistung ganz spontan nicht mehr toll und sie fangen an zu diskutieren. Oder von meiner Freundin, die in einem "Männerberuf" ständig dumme Sprüche kassiert, obwohl sie Leistung bringt ohne Ende.
Man darf auch nicht vergessen, dass junge Frauen gerne mal aussortiert werden aus dem Bewerbungshaufen weil: Könnte ja ein Kind bekommen und dadurch ausfallen.
Zumindest beruflich in manchen Branchen müssen sich Frauen deutlich mehr abrackern, um auch nur minimal weiterzukommen - weil einfach noch zu viele Vorurteile in den Köpfen stecken. Und die Quote kann eben ein Hilfsmittel sein, um wenigstens hier und da damit aufzuräumen. Es gibt Frauen wenigstens die Chance, sich durch Leistung zu beweisen. Hoffe ich zumindest.