Beiträge von straalster

    434,88€ hab ich diesen Sommer für HD, ED, OCD Röntgen unter Narkose bei einer 12kg Hündin bezahlt (zählt ja auch mit rein).

    Ist es ehrlich so, dass das Gewicht des Tieres mit reinspielt? Die Diskussion gab es neulich ja schon mal und ich war felsenfest davon überzeugt, dass die Kosten beim TA nicht nach Größe des Hundes gehen. Ich hab noch nie eine Rechnung bekommen, wo die Größe meines Hundes angegeben war oder eine Rolle spielte. Bei ganz unterschiedlichen Untersuchungen/Behandlungen.

    Ist ja interessant, dass das womöglich doch so ist.

    Das ist auch schon bei "einfachen" Medikamenten spürbar. Sagen wir mal ein Schmerzmittel hat die Dosierung 5mg/kg Körpergewicht (frei aus der Luft gegriffen). Da ist es natürlich ein Unterschied, ob mein Hund nur 5 kg wiegt oder 40 kg - weil der leichtere Hund einfach weniger Tabletten benötigt um auf diese Dosis zu kommen.

    Am allgemeinen Preisniveau wird sich nicht ändern wenn jeder nur auf sich guckt.

    Welche Lösung würdest du dafür empfehlen?

    Jetzt mal überspitzt gesagt: Eine finanzielle Notlage kann doch jeden mal treffen. Was macht man denn dann mit dem Tier, dass gerade tierärztlich versorgt werden muss? Es nicht versorgen lassen oder eben vergleichen, um die Behandlung zu einem Preis zu erhalten, den man sich leisten kann?

    Du, ich lese in den Google Bewertungen meines TA immer wieder, dass er zu den teureren gehört. Und dass man im Umland viel billigere findet. :ka: +

    Und selbst seine Preise finde ich absolut gerechtfertigt.


    Ich hab für Aaron auch direkt am Anfang mal fast ein ganzes Monatsgehalt in Tierklinik und Tierarzt zur Nachbehandlung gelassen, als er Ibuprofen gefressen hat.. Ja nun, wenn ich am Wochenende mitten in der Nacht in die Tierärztliche Hochschule fahre mit einem Notfall erwarte ich auch nicht, dass ich da die Dorftierarztpreise präsentiert bekomme.


    Ich finde das Anspruchsdenken mancher Hundehalter echt krass. Was nicht bedeuten soll, dass es nicht wirklich deutlich zu teure Tierärzte gibt. Mir persönlich sind allerdings noch keine untergekommen.

    Ich meinte das auch eher in Hinblick auf: "Der TA ist sein Geld wert" sozusagen. Kann ich gerade nicht besser ausdrücken. Für mich hat das weniger mit billig oder teuer zu tun, sondern mehr mit Kompetenz und angemessener Behandlung des Tiers.

    Mittlerweile kenne ich durchaus einige, die einfach auf Teufel komm raus Untersuchungen aufschwatzen wollen, die absolut sinnlos sind oder dem Tier potenziell sogar schaden können. Unnötige Sedierungen, Bildgebung statt erstmal ein Blutbild zu machen, obwohl das Blutbild sinnvoller gewesen wäre oder zumindest dazu gehört hätte usw. usf.

    Bei meinen TAs hab ich kein Problem mit Rechnungen. Das sind tatsächlich Leute, die das aus Berufung und damit für das Tier so schonend wie möglich aber auch so gründlich wie möglich machen. Die ärgern sich auch über Besitzer, die viel zu spät kommen, weil das Tier schon seit Wochen leidet, und dann sogar noch über die Rechnung meckern. Was ich absolut verständlich finde. Würde mir nicht anders gehen.

    @Syrus ich hab mich vielleicht einfach dumm ausgedrückt. Hoffe dieser Text erklärt es besser.

    Es mag immer nach viel Geld aussehen, was man da lässt. Aber wenn man sich einfach mal überlegt, was da alles hinter steckt, ist es kein Job, den ICH machen wollen würde. Das muss man schon echt aus Berufung tun.

    Ich glaube, ausgerechnet diejenigen, die es aus Berufung und Tierliebe tun, sind dann auch diejenigen, bei denen man am wenigsten bezahlt.

    Aber es gibt eben nicht nur solche, die es aus Tierliebe tun.

    Mich stört es überhaupt nicht, wenn ein guter, kompetenter und verantwortungsbewusster TA sich eine goldene Nase verdient. Was mich aber stört sind die "schwarzen Schafe" die vollkommen unnötige Untersuchungen machen wollen oder gar machen, und damit den Geldbeutel der Besitzer vor allem aber die Tiere belasten.

    Als Beispiel hierzu:

    Meine Seniorin musste Antibiotikum bekommen. Es war Hochsommer. Ich musste für einen knappen Tag am Wochenende weg und meine Mutter hatte meine Hündin in Betreuung. In diesen 16 Stunden der Betreuung trank und fraß sie nichts, was bei ihrem stolzen Kampfgewicht von nicht einmal 4kg und angesichts der hohen Temperaturen und des Infekts natürlich bedenklich war.

    Mir war klar, dass es am Antibiotikum liegt (weil wir genau diesen Fall bei anderen Antibiotika schon mehrfach bei ihr hatten - die Tabletten schlugen ihr schlicht auf den Magen). Also Tierklinik, um das Antibiotikum spritzen und ihr Elektrolyte geben zu lassen und eventuell noch MCP für den Magen (denn meine TAs waren am Wochenende nicht da).

    Ich hab da deutlich geäußert, woran es liegt und was ich möchte. Habe erklärt, dass der Fall schon mehrfach eingetreten ist bei anderen Mitteln und es wirklich nur der Magen ist.

    Stattdessen wollten die TAs Röntgen und CT - wofür mein Hund hätte sediert werden müssen, was sie lebenslang nicht gut vertragen hat.

    Und weil ich das ablehnte kam erstmal, "na so sehr könne ich wohl nicht an meinem Hund hängen" samt weiteren Versuchen mir ein schlechtes Gewissen einzureden, damit sie die Untersuchungen durchführen können. Dabei konnte ich die Krankenakte von vorne bis hinten auswendig und wollte meiner Hündin einfach unnötigen Stress und unnötige Belastungen ersparen.

    Jahre später hab ich von anderen Tierärzten erfahren, dass das in dieser Klinik Gang und Gäbe ist. Hauptsache viele kostenintensive Untersuchungen machen, ob notwendig oder nicht, ob belastend für das Tier oder nicht. Und das geht für mich gar nicht.

    Vor vielen Jahren stand ich bei einem befreundeten Paar vor dem Bücherregal. Mir entfuhr ein "Uuuuuh, das ist ja Samt!" direkt gefolgt von "Oh....war doch nur Staub....:lol:"

    Jetzt hat mir meine Freundin das hier zugeschickt:

    Externer Inhalt abload.de
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    Mit den Worten "Wir sind nicht allein...:emoticons_look:"

    Datenschutz wird bei unserer Bank ganz groß geschrieben...

    Ich habe da vorhin angerufen, weil ich eine Auskunft haben wollte, hätte mich auch gern mit allen Codes und Angaben identifiziert und bekam zu hören: "Nee, ich kann Ihnen das jetzt nicht sagen, ich kenn Sie ja nicht persönlich, die Codes könnte ja jeder haben. Aaaaber wenn Sie einen Mitarbeiter hier persönlich kennen, könnte ich Sie weiterverbinden und der klärt das mit Ihnen."

    Ich nenn ihm den Namen einer mir persönlich bekannten Sachbearbeiterin, da haut er raus: "Nee, die Frau XY ist nicht da. Die liegt wegen ABC im Krankenhaus.'" :doh:

    Und der Bearbeiter erkennt dann an deiner Stimme, dass du es bist und die Befugnis hast?