Beiträge von straalster

    Keine Ahnung, ob wir die selben Threads gelesen haben, aber wenn jemand schreibt, sein Welpe ist toll, ist schon fast stubenrein, nett und schläft durch und trotzdem bricht gerade die Welt zusammen, welche Tipps willst du da geben?

    Ich würde erstmal fragen, wo genau das Problem liegt. Was genau belastet gerade so?

    Und dann kann man weiterschauen. Ist es vielleicht nur Umgewöhnung oder Alltag? Oder sollte schon mal ein Termin vereinbart werden, um professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen?

    Hey, ich wurde hier schon angegangen - nicht gerade knapp - weil ich die Einstellung vertrete, jeder mit Tier sollte ein soziales Netz haben. Weil ich der Meinung bin, wenn das Netz und die Absicherung nicht vorhanden sind, gehört in das Umfeld kein Tier. Denn das kann erfahrungsgemäß richtig fix nach hinten losgehen.

    Andere waren dabei der Meinung, ich diskriminiere deswegen Menschen mit psychischen Problemen. :ka:

    (Tue ich übrigens nicht, ich möchte nur, dass es für bei Seiten - Tier und Halter - passt)

    Und zwecks Facharzttermine - das kann ich empfehlen und trotzdem zwischendurch erstmal zuhören und versuchen, zu helfen.

    Ich bin eher so der "Freischnauze-nach-Gefühl-Koch", hoffentlich kannst du da damit etwas anfangen:

    Für zwei Personen bzw. 2 Mahlzeiten

    ca. 750-1000 g Kürbis (Hokkaido z.B.)

    ein bis zwei Karotten oder Pastinaken

    ca. 250 g Kartoffeln oder ein Beutel Reis (ca. 100 g)

    500 ml Gemüsebrühe

    eventuell Sahne/Frischkäse/Creme fraiche

    Kräuter und Gewürze nach Belieben

    (eventuell ne Zwiebel, falls du das verträgst oder ein Suppengrün)

    Kürbis und Kartoffeln waschen, schälen und kleinschneiden.

    Gemüse in der Brühe auf kleiner Flamme für wenigstens 30 Minuten köcheln lassen. (wäre wahrscheinlich passend für dich, das "Totkochen" zwecks Verträglichkeit). Das Gemüse sollte knapp mit der Brühe bedeckt sein und muss gut einkochen.

    Vom Herd nehmen, wenn es ausreichend weich ist. Pürieren.

    Nach Wunsch noch mit Gewürzen abschmecken, Frischkäse oder Sahne einrühren oder ein Klacks Creme fraiche drauf und liebevoll mit Petersilie bewerfen;)

    P.S.: Meine Cremesuppen sind meistens eher so...Püree. Und ziemlich sättigend :ka:

    Nichts anderes sollte auch bei psychischen Problemen passieren. Es schaut sich ein Arzt an und entscheidet, was zu tun ist

    Finde ich zwar zum Teil sinnvoll in der Theorie aber auch realitätsfern in der Praxis. Wer keine massiven Probleme (beispielsweise suizidale Gedanken) hat, wartet WOCHEN! auf einen Termin. In der Zeit ist der Welpenblues meist schon wieder weg.

    Und warum gilt es denn nicht als Hilfe/Hilfesuchen, wenn ein neuer Hundehalter Rat in einem Forum sucht? Schaut, ob andere Tipps haben? Oder wenn jemand fragt: Was genau ist gerade das Problem? Okay, schauen wir nach ner Lösung. Und wenn die nicht funktioniert, gibt es andere Hilfsmöglichkeiten.

    Ich verstehe nicht, warum es für manche gleich nach „Therapie!!!“ schreit, wenn es eigentlich an ganz alltäglichen, vorübergehenden Problemen hapert.

    Wir sollten uns eben einen Regulierknopf zulegen, wie die Heizungen, als die wir benutzt werden:smile:.

    Genau das meine ich ja. Den Babyblues gibts und das hat eine medizinische Ursache die 1:1 mit der Geburt verknüpft ist. Deswegen ist das auch eine anerkannte Krankheit. Beim Kauf eines Welpen ist das etwas anderes - es sei denn, man ist eben ggf insgesamt etwas instabil emotional - das wäre aber dann eine andere Krankheit und kein "Welpenblues". Sonst müsste es für einige Dinge im Leben einen medizinisch anerkannten Blues geben...

    Und genau das ist wieder eines der Urteile, die ich nicht nachvollziehen kann und anmaßend finde. Wenn jemand quasi nicht vorweisen kann, dass die eigenen Hormonlevel gerade aus dem Ruder laufen oder was auch immer - Hauptsache Beweise, Belege, wissenschaftliche Studien - und wenn es die noch nicht gibt, na dann kann es das Gefühl/ die Störung/ Krankheit ja nicht geben. Wenn das noch nicht als Störungsbild offiziell gibt, dann werden die Empfindungen des anderen entwertet beziehungsweise schon auf eine emotionale Instabilität geschoben, die aber natürlich schon vorher da war oder Einbildung ist.

    Und anerkannt ist vieles mittlerweile doch nur, weil es eben entsprechende Forschung gab. Depression. Burnout. Wochenbettdepression. Hysterie bei Frauen. Und und und. War doch vorher auch "sollen sich mal nicht so haben" anstelle anerkannter Krankheiten.


    Degurina fasst das sehr schön zusammen, finde ich. Wenn ich jemanden frage: Wie genau sieht es denn bei dir aus? Was genau belastet gerade?

    Okay, schau mal, du bist damit nicht allein. Wie kann man das vielleicht in deinem Fall lösen?

    Versuch mal x und y und wenn das nicht funktioniert, ist es keine Schande sich anderweitig Hilfe zu suchen.

    Ich habe es auch hier im Forum schon erlebt, dass allein solch ein Austausch einigen geholfen hat. Was genau sollte da ein Therapeut ausrichten können, wenn es eigentlich gerade nur an alltäglichen, praktischen Dingen scheitert und Schlaf fehlt?