Beiträge von straalster

    Oh du würdest dich wundern.

    Gewisse Philosophierichtungen sind da regelrecht Amok gelaufen bei der Einführung.

    Darum brauchte es ja eben auch dort leider ein Gesetz.

    Genau das war mein Punkt.

    Es gibt anfangs immer Gegenwehr - bei allem. Wer soll das machen, wie soll das funktionieren - als wäre alles davor vom Himmel gefallen oder schon immer da gewesen und muss auch auf immer so bleiben.

    Alsoohooo, ich schreibe das schon seit längerem und in fast jedem TS-Thread

    Ich bezog mich jetzt auf diesen Thread.

    dass er dafür plädierte, gleiches für ALLE Tierkäufe einzuführen

    Eigentlich war ich das. Siehe erster Post im Thread (kann natürlich sein, dass @Dakosmitbewohner das schon mal vorher erwähnt hat). Aber in dem anderen Thread schlug ich die Kontrollen bei allen vor.

    Und, dass keine Tiere mehr in Zoohandlungen verkauft werden.

    Dass Vermehrer sich nicht mehr bereichern können.

    Bereits vorhandene Regeln verstärkt durchgesetzt werden (Leinenpflicht, Kot aufheben) und ansonsten eben Bußgeld.

    Dass die Erlöse aus Bußgeldern und dem Welpenverkauf an den TS gehen.

    Aber vor allem geregelte Kontrollen. Ganz bewusst, damit es keine spontane, unüberlegte Anschaffung von Tieren mehr gibt. Und keine am Laufband produzierten "Chi-Poo-Tzu" oder French-Cava-Mops" oder weiß der Geier was für total schicke Mischlinge, Entschuldigung, Designer Hunde und Hybriden - weil es sich einfach nicht mehr lohnt.

    Ich habe eher den Eindruck, dass du auf Krawall gebürstet bist.

    @Dakosmitbewohner hat als einer der ersten oder sogar der erste(?) eine Standardisierung mit vernünftigen Regeln vorgeschlagen. Wurde kritisiert. Dann wieder aufgegriffen, dann wieder kritisiert.

    Und bezüglich Textverständnis: Hast du mir nicht letztens etwas vorgeworfen, was ich nie gesagt habe und in diesem Thread - nachdem es mehrere Beispiele dafür gab, wie sinnvoll Vorkontrollen und Nachkontrollen sind - einfach abgestritten, dass die sinnvoll sein können? Und zudem die Daten-Debatte falsch verstanden und wieder überspitzt anderen etwas vorgeworfen?

    Klingt für mich ebenfalls weder nach Einhaltung der Nettiquette noch nach vollem Textverständnis. Aber wahrscheinlich wirfst du mir gleich wieder zumindest halb durch die Blume vor, dass ich doof bin und nichts verstehe und du deswegen aufgibst, mit deinen "Erklärungen". Machst du leider häufiger, wenn dir die ruhigen und vernünftigen Argumente ausgehen.

    Nochmal aus der Perspektive einer Pflegestelle.


    Mensch will Tier kennenlernen, dazu muss er in meine vier Wände kommen - die Person sitzt dann also bei mir auf der Couch, will mir aber noch nicht einmal seine Adresse verraten, bevor er nicht in meinem Zuhause das Tier kennengelernt hat.

    straalster

    Warum muss das Kennenlernen bei dir zu Hause stattfinden?

    Wie wäre es mit einer gemeinsamen Gassirunde?

    Versuch das mal mit ner Hauskatze;) oder einem Hund, der nicht lange laufen kann oder mitten im Winter, wenn die Temperaturen bei einem langsamen Tier wirklich schnell wirklich ungemütlich werden. Geht einfach nicht immer und da ich ja auch Katzen und die Spezialtierchen hatte, ging es ziemlich oft nicht.

    Niemand wird ein Problem damit haben, bei Ausfertigung des Vertrags seinen Perso vorzulegen.

    Es ging auch gar nicht darum, Schufa oder Ausweis direkt auf den Tisch zu legen, aber manche wollen nicht mal dir gröbsten Angaben zu ihrer eigenen Person machen, weil sie es übergriffig finden, wenn jemand auch nur ihre Adresse kennt - damit ging das Daten-Thema los.

    Für manche ist es auch schon Stalking, wenn man sich bei Google ihr Haus von außen anschaut.

    Und es gibt bei Vereinen mit VK nun einmal keinen Vertrag vor der VK - bei manchen sogar erst nach der NK. Spätestens für die VK müsste ich dann aber schon mal wissen, wo ich hinfahren muss. Und jemand, der sich mal eben ein Haus leiht (ja, das gibt es) - den hätte ich schon alleine dadurch enttarnen können, dass auf dem Perso eine andere Adresse stand als mir mündlich angegeben wurde. Hätte mir Weg, Aufwand und Zeit gespart.


    Und ich kenne genug VDH-Züchter um zu wissen: Da geht weder immer alles mit rechten Dingen zu, noch ist es immer das Gelbe vom Ei. Also ich würde auch da genau hinschauen und mich nicht darauf verlassen, dass Zuchtwart und TA - die vielleicht n bisschen bestochen werden oder vielleicht einfach schon seit 20-30 Jahren mit den Züchtern befreundet sind und deswegen ein Auge zudrücken - noch wirklich objektiv sind.

    Aber auch da: Bei den Züchtern gibt es, theoretisch zumindest, Kontrollen. Aber da, wo der Hund den Rest seines Lebens verbringen soll - da wäre das seltsam und greift zu sehr in die Privatsphäre? Ich frag mich, wie das Leute machen, wenn sie mal einen Klempner reinlassen müssen oder den Ableser für den Heizungsstand. Letzterer muss ja tatsächlich in absolut jeden Raum.

    @pinkelpinscher - uff. Das ist ja mal richtig beschi****.

    Ich meinte mit dem Beispiel Schufa/Bonität aber nicht, dass es bei der Vermittlung herangezogen werden sollte. Sondern, dass Leute beim Kauf von Kleidung oder sonstwo oftmals ohne zu zögern Zugang auf umfassende und deutlich tiefergehende Daten geben - aber bei der Übernahme eines Tieres "Nein, nein - meine Adresse sag ich nicht" kommt. Diesen Widerspruch finde ich merkwürdig.

    Keine Ahnung, wie viele Kassierer/innen meinen Ausweis allein in diesem Jahr gesehen haben - weil ich zu jung aussehe um die Flasche Wein nebst Familieneinkauf schon erwerben zu dürfen. (Die lachen sich dann immer scheckig oder sind schockiert, wenn sie das Geburtsjahr sehen) Aber mir ist dabei noch nie eingefallen, dass ich den Ausweis "zensiere" - sprich, meine Adresse und/oder Namen zuhalte. Und ich glaube nicht, dass das Kassenpersonal im Supermarkt der Schweigepflicht unterliegt oder ne Datenschutz-Erklärung unterschreiben musste.

    Beim Tierschutz wird das aber von einigen verlangt und die Angabe einiger Daten ist direkt ein Ausschlussgrund, ein TS-Tier (aus diesem Verein) zu nehmen.