Beiträge von straalster
-
-
Zitat
Weil Tierhaltung scheinbar ein Grundrecht ist.
In gewissem Sinne ja klar. Was denn sonst? Ein elitäres Privileg?
Weißt du, was Grundrechte sind? Ich kann dir versichern, Tierhaltung gehört nicht dazu.
-
Wo sind diese Mengen von Rassehunde mit FCI Papieren in Tierschutzvereinen?
Da hätte ich einfach gern mal eine Internetseite verlinkt.
Ich zitier das gerne nochmal, damit du mir zeigen kannst, wo ich von Tierschutzvereinen sprach und damit deiner Meinung nach(?) Tierheime meinte. Es gibt aber durchaus Pflegestellen und Züchter, die nicht nur Rückläufer aufnehmen aber zu Rasse in Not Vereinen gehören. Das passiert unter anderem auch dann, wenn der eigentliche Züchter nicht mehr existiert, keine Hunde mehr aufnehmen kann und dergleichen.
Meine Mutter hat zwei von der Sorte zuhause sitzen - ja, mit Papieren. In beiden Fällen Besitzer verstorben und der Züchter konnte sie nicht wieder dauerhaft aufnehmen.
Bezüglich "Bittsteller"... kann sich ja jeder nennen, wir er will. Tierkäufer oder potenzielle Vertragspartner. Manch einer nennt sich hier ja auch erwachsen und schreibt dabei, als würde er gleich ganz erwachsen mit dem Fuß aufstampfen wollen, um zu betonen wie erwachsen er schon ist
und das er es nicht nötig hat, irgendwas nachzuweisen.Aber es ist und bleibt so - Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Es würde niemand zum Autokauf gehen und zum Verkäufer sagen "Wie, Sie wollen meine Angaben prüfen? Ich werde ja wohl wissen, ob ich mir das leisten kann! Ich bin schließlich erwachsen! Behandeln Sie mich nicht so!"
Nur bei der Vermittlung von Lebewesen da geht - naja, eigentlich keine Form von Prüfung... Weil Tierhaltung scheinbar ein Grundrecht ist. Ganz unabhängig davon, ob die Bedingungen passen oder nicht. Interessenten können viel erzählen, wenn der Tag lang ist - und manche tun das auch. Ist leider so.
Aber das Tierwohl sollte über dem Ego der Interessenten stehen.
Und man kann sich gerne einreden, dass man mit "Ahnung von der Materie" und "Menschenkenntnis" jeden entlarvt. Dem ist aber leider nicht so.
-
Das hab ich doch ganz klar geschrieben, @pinkelpinscher . Ich verstehe schon sprachlich nicht, was "der die Betreuung checkt" heißt.

Was heißt, der Mann ist immer wieder mal kurz im Gefängnis? Drei mal im Jahr für ein paar Wochen? Wo sind die Tiere dann? Wer versorgt sie?
Kann er es sich leisten, zum TA zu gehen? Kann er sich überhaupt Futter leisten, Streu, Steuer für den Hund?
Das wären so die Fragen, die mich bei einer Vermittlung beschäftigen würden.
Ob dein Beispiel jetzt real ist oder erfunden: Es gibt ja nicht nur ein TH, nicht nur einen Verein. Der Kater hätte also auch von da aus in ein anderes Zuhause vermittelt werden können. Und nicht zu dem straffälligen Mann, den du gerade als Schutzengel und letzte Hoffnung hinstellen möchtest.
-
Gibt ja durchaus auch einige Rasse in Not Vereine, in denen jede Menge Hunde von (guten) Züchtern sitzen.
Wo sind diese Mengen von Rassehunde mit FCI Papieren in Tierschutzvereinen?
Da hätte ich einfach gern mal eine Internetseite verlinkt.
-
Alles anzeigen
Man muss sich jetzt wieder an einem Wort aufhängen, ideal, gut, richtig, passsend, akzeptabel nenn es wie du möchtest.
Tu ich insofern nicht, als es eben nicht so ist, dass etwa - nüchtern betrachtet - akzeptable Interessenten (Kann Leine halten, Hund füttern, zum Tierarzt bringen. Der Hund kriegt nen Schlafplatz. Ansprache.) im Tierschutz immer Hunde kriegen, sondern wenn, dann subjektiv als Ideale betrachtete.
Das akzeptabel im Tierschutz ist wesentlich enger gefasst, als zb im Tieschutzgesetz
Denn man vermittelt ja nicht an den und den und den.
(Da fällt mir nochmal das Beispiel mit Armut/Obdachlosigkeit oder so ein.
Warum soll der Nachbar, der sich, wenn er mal wieder kurz im Gefängnis ist, Betreuung für seinen Hund und die Katze checkt, der weiß, was ein Katzenklo und ein Futternapf ist, immer ne Katze hatte und ein Katzengitter, nicht den Wegwerfkater kriegen, den nicht mal das Tierheim will, weil zu voll.
Ich empfinde das als anmaßend und präpotent.
Jedes Vermittlungstier soll besser leben, besser ernährt werden, besser dies und jenes als ein großer Teil der menschlichen Gesellschaft. Platz hamma zwar selber keinen, Geld eigentlich auch nicht, wir füttern auch nur nen gespendeten Supermarktfuttermix, aber so einer kriegt bestimmt kein Tier.
Der Kater is jetzt übrigens 10. )
Könntest du mir mal kurz deinen Text erklären? Ich werde daraus nicht so wirklich schlau.
Was heißt denn "wenn er mal wieder kurz im Gefängnis ist"?
Oder "Betreuung für seinen Hund und die Katze checkt"?
Und wer hat denn beschlossen, dass er den Wegwerfkater kriegt, den nicht mal das Tierheim will (weil zu voll.) ?
Wäre übrigens schön, wenn du dich mal zur letzte zitierten Aussage logisch hinterfragst - entweder, will das TH den Kater nicht, oder es ist schlicht und einfach zu voll und kann ihn daher nicht aufnehmen. Das sind zwei verschiedene Sachen.
-
Aber ich packe doch auch bei einem Tier nicht den gesamten Kot von drei Tagen rein oder ne größere Menge, sondern jeweils nur ein/zwei Schäufelchen pro Tag.
Und meine Tierärzte haben mir das so empfohlen, weil die Einzeluntersuchungen in unserem Fall Quatsch wären.
Passte bisher immer ganz bequem in das Ding. Meine Zwerge haben halt auch geringen Output.
-
Das mit der Kotprobe ist mir klar, aber nicht der Preisunterschied.
Ich sag mal: 10 Tiere, 10 Röhrchen mit jeweils 3 Kotproben (3 Tage gesammelt). Und demzufolge 10 Untersuchungen beim Tierarzt /Labor. Das kostet doch genauso viel. Oder gibst du insgesamt dann 1 Röhrchen mit allen Kotproben ab? Oder rechnet das Labor nicht jede Kotprobenuntersuchung?
Benni hatte als extreme Allesfresser schon so oft Würmer, dass sich bei uns Kotproben so gar nicht lohnen.

Ein Röhrchen insgesamt. Wenn einer was hat, müssen halt eh alle entwurmt werden, von daher kann ich ja auch alles in ein Röhrchen werfen.
-
Lasst ihre eigentlich regelmäßig Wurmkuren machen? Oder erst eine Kotprobe untersuchen?
Vor meiner Schwangerschaft hab ich nicht vorsorglich entwurmt sondern hab es über Kotproben gemacht.
Nun bekommt mein Hund regelmäßig Wurmkuren- das ist mir in der Schwangerschaft und dann mit kleinem Baby zu heikel.
Verständlich.
Hattest du irgendwann mal Parasiten bei deinem Hund? Oder war das immer negativ?
Ich habe gerade den Eindruck, bis auf Giardien scheint alles zurück zu gehen. Meine Hunde hatten noch nie Würmer. Der letzte Freigänger-Kater hatte einmal welche.
Das mit dem Bruchteil der Kosten verstehe ich nur nicht.
Eine Kotprobe einreichen von mehreren Tieren, gesammelt über drei Tage
vs.
Wurmkur für alle Hunde und Katzen, die das aktuelle Rudel bisher noch nicht ein einziges Mal brauchte. Und bei der Anzahl wäre es schon ein merkwürdiger Zufall, wenn alle symptomfrei sind und keiner über drei Tage irgendwas wurmiges ausscheidet.
Der Kostenunterschied ist bei mir dreistellig. Ich brauch aber auch nicht nur einen entwurmen, wenn da Würmer auffallen würden - wenn, dann alle. Hängen ja auch immer alle zusammen, putzen sich gegenseitig usw. usf.
Davon ab - warum Mittel geben, die unnötig sind?

-
Lasst ihre eigentlich regelmäßig Wurmkuren machen? Oder erst eine Kotprobe untersuchen?
Also machen lass ich die nicht, ich gib die selbst.
Und ja, 3-4 Monate (ich müsste mal wieder).
Lasst ihre eigentlich regelmäßig Wurmkuren machen? Oder erst eine Kotprobe untersuchen?
Absolut, die Wurmkuren alle 3 Monate. Alles andere ist mir deutlich zu gefährlich.
Erstmals zur Erklärung meiner Frage: Ich hab das früher auch so gemacht, und konnte danach schon mit Durchfall rechnen.
Dann ging ich dazu über, nur noch bei Bedarf. Heißt also: Erst Kotproben von allen untersuchen lassen - kostet einen Bruchteil von möglicherweise unnötigen Wurmkuren, weil man es in ein Röhrchen geben kann. Dann - und nur wenn nötig - das Mittel geben. War bisher noch nicht ein einziges Mal erforderlich, weil die Tiere bisher alle parasitenfrei sind.
Meine TAs meinten dazu ebenfalls - hm, so rum ist es eigentlich sinnvoller. Ich werf mir ja auch keine präventiven Mittel rein, weil ich mit Tieren lebe und eventuell vielleicht was von denen aufgeschnappt haben könnte.