Ich kann dir zumindest sagen, warum mein Mann solche Situationen nicht meidet. Allerdings ist er kein phobiker und er wird nicht ausfallend, allerdings hat er je nachdem sehr starke Angst.
Er will sich nicht die Blöße geben, zuzugeben, dass er (vor manchen) Hunden Angst hat.
Einfach augenzu und durch.
Er weiß erst, seit wir einen eigenen Hund haben, was seine Angst auslöst.
(die ist halt nicht Hunde größe, Rasse, aussehen abhängig, sondern sehr viel subtiler)
Das heißt, er kann sich noch beherrschen und "sich nicht die Blöße zu geben" wiegt schwerer als die Angst. Aber in den beschriebenen Fällen - schreien, panisch werden, brüllen - ist das ja doch eine Nummer (in Ermangelung eines besseren Wortes) "stärker".
Ich hab Angst vor Menschen im Wasser. Als Kind bin ich mal fast ertrunken, weil ein blöder Scherz nach hinten losging. Seitdem werd ich panisch, wenn mich jemand berührt, während ich im Wasser bin. Übertragen wäre das jetzt, ich gehe an einen Badestrand, gehe schwimmen und brülle dann alle in meiner Nähe an, dass sie da nicht lang schwimmen dürfen, weil ich Angst habe.
Vielleicht denke ich da zu logisch, aber für mich ergibt es keinen Sinn, mich einem Hund so extrem zu nähern, wenn ich genau weiß, ich bekomme ausgewachsene Panik. Wirkliche Phobien oder Angst sollte ja eigentlich dafür sorgen, dass man derlei Situationen meidet. In
@Dakosmitbewohner hat sich der Mann ja auch freiwillig genähert und fing scheinbar erst an zu motzen, als ihm bereits Rücksichtnahme entgegengebracht wurde.