Beiträge von straalster

    Öööööööh, gute Frage, nächste Frage

    Welche Studien meintest du denn?

    Da müsste ich selbst nochmal die Suchmaschine anwerfen. Wie gesagt, schon ein paar Jahre her. Eine wurde auf jeden Fall in Psychology Today zitiert - an andere genaue Quellen kann ich mich aber nicht erinnern. Psychology Today ist mir nur im Gedächtnis geblieben, weil ich die Verbindung Hunde und dieses Magazin irgendwie seltsam fand.

    Da ist es wieder, mein "Hundewissen" aus dem letzten Jahrhundert :tropf:

    Danke

    Wann gab es den Durchbruch? Mein letzter Stand ist immer noch, dass der Grund fürs Grasfressen unbekannt war.

    Öööööööh, gute Frage, nächste Frage:ka:

    Ich hab mich damit erst wieder vor...hm... ziemlich genau 4 Jahren auseinandergesetzt. Meine Hündin hat zum ersten Mal in ihrem Leben Gras gemampft - also hab ich mal nachgeschaut und das eine oder andere dazu gefunden. Der Hauptgrund sollen wohl die Bitterstoffe sein, die je nach Menge verdauungsanregend oder Brechreiz-erzeugend sein können. Ob das jetzt der Weisheit letzter Schluss oder der einzige Grund dafür ist:ka:

    Mein Rüde kaut das generell ab und an gerne mal durch, ohne es zu fressen. Hier gibt es allerdings nur Katzengras drinnen. Draußen bin ich da ein bisschen paranoid bezüglich Gift, chemische Mittel, Parasiten...

    Gras fressen

    Gras fressen an sich war aber erstmal noch nicht gravierend oder? Deutete das nicht, wenn sonst nichts vorliegt, auf irgendeinen Mangel hin den Hund dann mit Gras deckt?:???:

    War lange Zeit die Annahme (Mangel ausgleichen), fungiert aber als Brechmittel. Gras und Erde fressen deutet immer auf "irgendwas liegt quer oder schwer" hin. Dazu gibt es auch Studien. Hund oder Katze leiten damit Erbrechen ein, um das Problem zu lösen. Kann sich beispielsweise (gerade beim Fressen von Erde) auch um Sodbrennen handeln.

    Aber nein: Gras fressen an sich ist noch nicht gravierend - die Summe der Anzeichen ist entscheidend.

    Bei einem Darmverschluss sind in der Regel noch eine Reihe anderer Symptome gegeben (Erbrechen, Schmerzempfindlichkeit beim Abtasten, Gras fressen, Gebetsstellung, Fieber oder Hypothermie, rapide schlechter werdender Allgemeinzustand usw) soweit sollte es natürlich gar nicht erst kommen. Klingt bei Roo jetzt aber auch nicht so, als ob ihr direkt in die Klinik müsstet.

    Ganz genau. Man muss ja auch nicht gleich den Teufel an die Wand malen!

    Eben, vor allem, da ja noch Kot abgesetzt wurde.

    Ich weiß nicht, ob dir / euch das vielleicht noch hilft: Der Dicke kann ganz schlecht unterscheiden, ob er tatsächlich mal muss, oder ob ihm ein Pups quer sitzt:hust: Er will raus, er hockt und hockt und hockt und drückt - aber es kommt nix. Drei Schritte weiter oder eine halbe Stunde später kommt dann ein mehr oder minder leises Geräusch und das Problem ist gelöst.

    Und mach dir keinen Kopf wegen des Käses. Es gibt Hunde, da hat der durchschlagende Erfolge. Andere können 10 prozentige Kaffeesahne samt Kaffee trinken und haben wohlgeformten Kot. Oder Sahnetorte futtern. Oder ein Stück Butter. Oder ein halbes Brathuhn, das stark gewürzt war und nur so vor Fett triefte. (alles aus Versehen, alles in meiner Familie passiert - Durchfall oder auch nur vermehrter Stuhldrang? Fehlanzeige! - und das waren Hunde zwischen 3,5 und 6kg Gewicht)

    Wir waren ja gerade erst draussen und er hat sich bewegt. Der Bauch ist weich wie immer und er zeigt auch keine Empfindlichkeit.

    Wenn es morgen nicht besser ist, geht mein Mann mit Roo zum TA.

    Das klingt doch nach einem Plan.

    Bei einem Darmverschluss sind in der Regel noch eine Reihe anderer Symptome gegeben (Erbrechen, Schmerzempfindlichkeit beim Abtasten, Gras fressen, Gebetsstellung, Fieber oder Hypothermie, rapide schlechter werdender Allgemeinzustand usw) soweit sollte es natürlich gar nicht erst kommen. Klingt bei Roo jetzt aber auch nicht so, als ob ihr direkt in die Klinik müsstet.

    Oh nein, ich dachte, da Milch und Sahne hilft, kann ich auch Käse geben. :doh:

    Er frisst all die guten Sachen nicht. Gemüse und Äpfel werden nicht so gefressen.

    Jetzt liegt er bei mir unter einer Decke. Das sollte warm genug sein.

    Kann, muss nicht. Kommt auf den Hund an.

    Ist der Bauch weich? Oder empfindlich und hart?

    Du kannst auch ne richtig fettige Brühe versuchen, wenn du sowas da hast. Das geht dann vielleicht besser als Gemüse und Co. Fett/Öle sind bei sowas in der Regel ganz gut. Und ich kann wirklich nur das Einölen oder Eincremen im Analbereich empfehlen - sensible Hunde halten dann auch mal ein, wenn was gerissen ist. Wie bei Kindern, das macht es dann nicht besser.

    Welche Hausmittel helfen Hund bei Verstopfung? Roo hat heute schon Häufchen gemacht. Trotzdem möchte er immer wieder raus und versucht zu kacken, es kommt aber nichts. Habe ihm nun etwas Sahne schlecken lassen und ihm eine Scheibe Käse gegeben. Sein Abendessen hat er nicht angerührt. Was kann ich sonst noch machen um ihm zu helfen?

    Flohsamen und alles, mit hohem Ballaststoffanteil - Sauerkraut, Gemüse, Apfel. Mit Käse wäre ich vorsichtig, der kann auch verstopfend wirken.

    Wärme, Bauch im Uhrzeigersinn streicheln, Poppes mit fetthaltiger Creme oder Öl einreiben (damit nix einreißt). Fenchel-Anis-Kümmeltee kannst du auch versuchen. Auf jeden Fall viel Flüssigkeit.

    Ich kann dir zumindest sagen, warum mein Mann solche Situationen nicht meidet. Allerdings ist er kein phobiker und er wird nicht ausfallend, allerdings hat er je nachdem sehr starke Angst.

    Er will sich nicht die Blöße geben, zuzugeben, dass er (vor manchen) Hunden Angst hat.

    Einfach augenzu und durch.

    Er weiß erst, seit wir einen eigenen Hund haben, was seine Angst auslöst.

    (die ist halt nicht Hunde größe, Rasse, aussehen abhängig, sondern sehr viel subtiler)

    Das heißt, er kann sich noch beherrschen und "sich nicht die Blöße zu geben" wiegt schwerer als die Angst. Aber in den beschriebenen Fällen - schreien, panisch werden, brüllen - ist das ja doch eine Nummer (in Ermangelung eines besseren Wortes) "stärker".

    Ich hab Angst vor Menschen im Wasser. Als Kind bin ich mal fast ertrunken, weil ein blöder Scherz nach hinten losging. Seitdem werd ich panisch, wenn mich jemand berührt, während ich im Wasser bin. Übertragen wäre das jetzt, ich gehe an einen Badestrand, gehe schwimmen und brülle dann alle in meiner Nähe an, dass sie da nicht lang schwimmen dürfen, weil ich Angst habe.

    Vielleicht denke ich da zu logisch, aber für mich ergibt es keinen Sinn, mich einem Hund so extrem zu nähern, wenn ich genau weiß, ich bekomme ausgewachsene Panik. Wirkliche Phobien oder Angst sollte ja eigentlich dafür sorgen, dass man derlei Situationen meidet. In @Dakosmitbewohner hat sich der Mann ja auch freiwillig genähert und fing scheinbar erst an zu motzen, als ihm bereits Rücksichtnahme entgegengebracht wurde.

    Was ich an solchen Situationen nicht verstehe - auch aus der Sicht der Angst - ist die Ausgangslage. Natürlich kann es jederzeit passieren, dass man den Hund erst im letzten Moment bemerkt, weil er beispielsweise um eine Ecke biegt o.ä.

    Aber wenn ich so eine Angst habe, wie beispielsweise Eni46 bei der Frau beschrieb, dann gehe ich doch nicht in so eine Situation rein, sondern gehe eben soweit, wie ich es gerade noch verkraften kann.

    Das ist ein wenig so, als würde ich extra einer Spinne hinterherlaufen und sie dann anschreien, dass sie verschwinden soll und hier nicht rumlaufen darf.