Beiträge von straalster

    Wo nehm ich den Gedankengang her? U.a. aus den Niederlanden, wo die R.A.D. mit der Begründung abgeschafft wurde, dass diese keine Beißunfälle / Beißvorfälle verhindern konnte und sie den Schutz, den man sich grad für für Kinder von dieser Regelung versprach, in keinster Weise gegeben war.

    Woher kommt Deine Vorstellung, dass immer schärfere und rigidere Gesetzesgebungen Beißvorfälle verhindern könnte?

    R.A.D. ist eine Rasseliste - hat nichts mit Sachkundenachweis der Halter oder Wesenstest der Hunde zu tun. Dabei geht es auch nicht um sicheres Führen, es geht einzig und allein um die Rassen bzw. Optik.

    Inwiefern das mit dem Handling von Waffen und der Hundehaltung im Allgemeinen vergleichbar sein soll, erschließt sich mir nicht.

    Meine Vorstellung einer sichereren, tierfreundlicheren und durchdachteren Haltung durch entsprechende Kontrollen und Nachweise entstammt anderen Bereichen, mit härteren und strengeren Regularien.

    Nahezu jeder Mensch kann sich ein Tier aus den Kleinanzeigen besorgen, solange er den Kaufpreis zahlen kann. Ich könnte jetzt spontan bei wenigstes fünf Anzeigen anrufen, mit 500 Euro in der Tasche losfahren und hätte in ner halben Stunde einen neuen Hund.

    Ich brauche dafür weder Ahnung von Hunden noch mehr als fünf Minuten Bedenkzeit. Ne Waffe bekomme ich auf diese Weise nicht. Einen Führerschein ebenfalls nicht. Aber ein Lebewesen kann ich mir mal eben auf diese Art und Weise zulegen, wenn mir danach ist.

    Interessant ist dieser Gedankengang von 2014 : https://german-rifle-association.de/gruene-planen-…er-hundehalter/

    Die Preisfrage ist doch: Wie weit ist man bereit sich als Hundehalter reglementieren zu lassen.

    Für mich geht das ganz klar viel zu weit in meine Privatsphäre ohne eine sichtbare Verbesserung zu bringen. Beißvorfälle werden sich damit nicht verhindern lassen und es verhindert auch den den falschen Hund in den falschen Händen.

    Hier sollten sich Mal einige die Kohlbergschen Stufen hocharbeiten. Wie kann man Autonomie so mit den Füßen treten.

    Da hat dragonwog recht und dieselbe Frage stellt sich mir auch.

    Wo nimmst du den Gedankengang her, dass diese Reglements keine Besserung bringen? Oder das es nicht zumindest die Anzahl "falscher" Hunde in falschen Händen verringern könnte?

    Klar, Punkt 8 könnte man diskutieren aber ansonsten... liest sich das für mich offen gesagt wie ein Pegida-Pamphlet. Da wird n bisschen geheizt, n bisschen gehetzt, ganz viel "uiuiui - unsere Privatsphäre ist in Gefahr" betrieben.


    Ja, und?

    Wer hat eigentlich festgelegt, dass jeder Hans Wurst ne tödliche Waffe führen darf?! Egal ab welchem Alter? Schon bei diesem Auszug:

    Zitat


    So dürfen Kinder unter 12 Jahren nicht einmal mehr auf einem Schießstand unter Aufsicht von Fachpersonal mit einer Druckluftwaffe schießen und der Besitz von Großkaliberwaffen ist erst ab dem 25. Lebensjahr möglich, es sei denn es wird ein psychologisches Gutachten vorgelegt (MPU).

    da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Oh, die armen, armen Kinder und jungen Erwachsenen. Können die gar nicht mehr rumballern oder selbst ein Großkaliber besitzen. Wie überleben die nur?!

    Ich kann übrigens keine Wohnung mieten, wenn die Finanzen nicht stimmen, kein Auto legal fahren, wenn ich keinen Führerschein habe und zum TÜV gehe, Polizei-Kontrollen mitmache oder die persönlichen Kapazitäten mitbringe. Aber ja, Schusswaffen und Tiere sollte ich ohne jedwede Kontrolle besitzen dürfen:ironie2:

    Weil... ja, warum eigentlich? Weil es bisher so einfach ist?

    Nesa8486 - hast du schon mal über Regale nachgedacht, die von der Decke hängen?

    Wenn Deckenlampen problemlos halten, müssten ähnliche Gewichte durch Spreizdübel/Hohlraumdübel ebenfalls an der Decke zu befestigen sein. Ein Gewicht von 15-20 kg würde ich da nun auch nicht dranhängen aber das ließe sich vielleicht auf mehrere Regalbretter verteilen.

    Oder, falls du rechts und links vom Fernseher noch wenige Zentimeter Platz hast, könntest du durch vier Vierkanthölzer und ein paar Regalböden eine Art Überbau gestalten. Zur Sicherheit reichen dann zwei Anker an der Wand, die jedoch nicht das ganze Gewicht tragen müssen, sondern lediglich ein Umkippen verhindern/verzögern. Es gibt da auch coole Ideen mit PVC-Rohren - die nochmal um einiges leichter sind als Holz- oder Metallkonstruktionen.

    Eine weitere Variante wäre das Teleskop-Prinzip. Ähnlich wie bei einigen Kratzbäumen. Also das Einklemmen des Rahmens zwischen Boden und Decke und dann Regalböden einsetzen.

    konditionierte Entspannung tut da allen gut, denk ich.

    Ich wüsste nur nicht, wie ich das anwenden könnte. Das Gefühl ist ja schneller wieder weg als ich reagieren kann.

    Wenn du darin ein wenig Übung hast, kannst du generell entspannter werden und weniger auf Stressoren reagieren.

    Ist ähnlich dem Sport. Durch regelmäßiges Training verändert sich die Muskulatur, die Atmung, der Grundumsatz, die Durchblutung usw.

    Durch regelmäßiges autogenes Training, Yoga, (Atem-)Meditation oder progressive Muskelentspannung ist es möglich, den Umgang mit Stress und Ängsten zu verändern - weil das Hirn durch derartige Übungen allmählich umgebaut wird. Sprich, du reagierst einfach gar nicht mehr so stark.

    Ich wünsche dir viel Kraft, Zeit und die Möglichkeit genau so zu trauern, wie es für dich richtig ist @Princessinlu


    Meine Erfahrung:

    Je nach Gesprächspartner kann es hilfreich sein, sehr sehr deutlich zu werden. Oder aber erklären, warum, wieso, weshalb.

    Ich kenne das nicht nur bei Hunden bzw. Tieren.

    In meinem engsten Kreis gibt es das nicht mehr. Wir beerdigen Tiere. Alle zusammen. Wir pflegen die Gräber aller verstorbenen Familienmitglieder - unabhängig von der Spezies. Jeder trauert, wie es für ihn richtig ist. Keiner quatscht dem anderen rein.

    Das war aber längst nicht immer so.

    Als mein liebster Verwandter zwei Tage vor meinem Geburtstag starb, sagte ich jedwede Feierlichkeit ab. Auch auf Kaffee und Kuchen hatte ich keine Lust. Blöderweise wurde mein Ersatzschlüssel dazu benutzt, mich zu überraschen - ich müsse ja mal wieder lächeln.... Da sämtliche Ansagen nicht halfen, verließ im Endeffekt ich meine Wohnung.

    Als ich meine Tochter verlor, kam unter anderem "du trauerst falsch" "so langsam musst du ja mal darüber hinwegkommen" "kannst doch immer noch ne neue machen"

    Nur eine Katze, nur ein Hund, nur ein Onkel, nur eine Totgeburt - ich unterscheide bei solchen Ansagen klar in "kaltschnäuzig" oder "weiß es nicht besser". Wer sich nach meinen Erklärungen nicht "bessert" wird aussortiert. Wer mir vorschreiben will, was ich zu fühlen und wie ich zu trauern habe, ist meist auch in anderen Bereichen übergriffig und hat daher keinen Platz in meinem Leben.

    Ich wünsche Euch allen eine frohe Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bleibt gesund.

    Allen die damit etwas anfangen können, ein von ganzem Herzen kommendes „Bidoooo, Bidooo.

    Spoiler anzeigen

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    Ein Engel mit gutem Musikgeschmack :smile:

    Dir und der BEVA ebenfalls ein Frohes Fest und einen guten Rutsch!

    Nein, ich habe außer in der Küche - da war schon alles montiert - außer leichten Bildern und einer etwas schwereren, aber noch lange nicht mit ~15-20kg Buchlast zu vergleichen - Uhr absolut nirgends etwas hängen. Wie gesagt, nach dem Vorfall sehr skeptisch und misstrauisch. xD aber in der Küche könnte ich mal klopfen, da halten die Schränke bisher gut... Aber ob ich einen Unterschied heraushören würde? :ugly:

    Und wie will ich denn als Laie - pff, Ahnungslose trifft's eher! - denn die richtigen Dübel herausfinden? :ka:

    Die Wand wäre - ich vermute mal - die Wand zur Nachbarswohnung. Also auf jeden Fall 'ne Tragende, die Wand zwischen Schlafzimmer und Wohnzimmer klingt eher hohl, da würde ich nichts aufhängen (außer halt Bilder). Aber bei der anderen Wand weiß ich jetzt auch nicht, ob das eine ganz dicke Wand ist oder “mehrere“ (keine Ahnung), die Nachbarswohnung ist nicht direkt an mir dran, da ist bestimmt noch ein wenig Platz dazwischen, ist ne andere Hausnummer. Keine Ahnung. Ob es helfen könnte, mich an den Vermieter direkt zu wenden?

    Du könntest einfach mal gezielt im Baumarkt nachfragen. Auch wenn eine Wand "hohl" klingt, kann mit Hohlraumdübeln noch etwas möglich sein.

    Vielleicht ginge ja auch ein hohes Regal mit geringer Standfläche, das nur oben mit zwei Ankern an der Wand gehalten wird.

    Hier im Forum wird ja zur Abwehr angreifender Hunde gerne zum Pfefferspray geraten, verbunden mit dem Hinweis vorher zu üben... Kann man den mit einer Dose mehrfach sprühen? Verschließt die auch wieder ganz dicht, wenn man schonmal gesprüht hat? Oder soll man direkt 2 kaufen um mit einer zu üben?

    Ich geb mal noch meine Erfahrung und meinen Senf dazu:

    Üben finde ich wichtig, um zum einen zu wissen, wie viel Druck man aufbringen muss, um das Spray auzulösen. Das funktioniert nämlich nicht so einfach wie bei Haarspray oder Deo. Zudem haben moderne Sprays oftmals einen sogenannten "Panikverschluss". Das heißt, wenn du Daumen oder Zeigefinger auf den Drücker legst, zielst du automatisch von deinem Körper weg. Um dich damit selbst zu treffen, müsstest du schon das Handgelenk nach innen verdrehen und dir die Düse direkt ins Gesicht halten. (es gibt ja immer wieder die Befürchtung, man würde in die falsche Richtung sprühen und sich selbst ne Dosis verpassen)

    Die Sprays sind nach der Anwendung immer noch dicht und enthalten mehr als einen Sprühstoss.

    Zum anderen ist das Üben wegen des Drucks sinnvoll. Der Druck, mit dem das Spray ausgegeben wird, hat es nämlich in sich. Ebenfalls nicht vergleichbar mit Deo oder Haarspray. Daher ist Wind in der Regel auch nicht das riesige Problem, als das er dargestellt wird. Klar, bei orkanartigen Böen würde ich nicht versuchen gegen den Wind auf acht Meter zu treffen und erwarten, dass ich gar nichts abbekomme. Aber leichter bis durchschnittlicher Gegenwind schafft es nicht, den Sprühstoss abzuwenden.

    Ist denn gesundheitlich alles abgeklärt?

    Ein sehr tiefer, fester Schlaf nach Ankunft kann auch "Nachholen" sein. Wenn die Tiere langsam ankommen und sich entspannen, sind vermehrtes Fressen und vermehrtes Schlafen nicht ganz ungewöhnlich.

    Das sollte aber erst in Betracht gezogen werden, wenn die gesundheitliche Seite klar ist.