Du hättest Journalist werden sollen ... schöne Geschichte ...
Als jemand in einem verwandten Berufsfeld kann ich dir sagen: Bei solchen Geschichten liegt das größere Augenmerk auf Schlagwörtern, Keywords und wie bei allem anderen auch: den Verkaufszahlen - nicht so sehr auf dem Wahrheitsgehalt und der Objektivität.
Unterhalt dich mal mit Polizeibeamten und Versicherungen. Was sie teilweise an Lügengeschichten erleben (und das sind nur die, die auffliegen) ist erschreckend. Und die sind teils richtig, richtig kreativ und clever.
Wer sagt denn, dass es den "angreifenden" Mann überhaupt gibt? Vielleicht hat der Halter den Hund auch selbst verletzt und damit er selbst keine Strafe bekommt, einen Täter erfunden.
Was will die Polizei denn für Spuren sichern? Hund->tot. Einzige Aussage ->Hund und Halter wurden vermeintlich angegriffen.
Glaubt hier irgendwer, da werden Spuren an Hund und Halter gesichert, Verletzungen gemessen und genau untersucht?
Und ich habe nicht spekuliert. Ich hab - jetzt zum wiederholten und langsam ermüdenden Male angemerkt - es gibt einfach zig verschiedene Möglichkeiten, was da abgelaufen sein kann. Ich habe an keiner Stelle gesagt: SO IST DAS ABGELAUFEN. Im Gegensatz zu vielen anderen hier, bei denen der Mann direkt zum grausamen, abnormalen Monster wurde. Daher ist es weder komisch, noch witzig - sondern einfach ein Fall von falsch gelesen.