Für mich ist es auch Qual, wenn Hunde so gezüchtet werden,
dass sie (gesundheitsschädlich) über eigene Grenzen hinausgehen, sich Gelenke
zerstören, sonstige bleibende Schäden zurückbehalten oder gar durch befohlene
Überforderung tot umfallen.
Übermäßiges Fressen/kein Sättigungsgefühl mehr: Nicht
gesund.
Rennen und Befehle befolgen bis zum tatsächlichen Umfallen:
Nicht gesund.
Nicht zur Ruhe kommen können, wenn kein räumliches Eingrenzen
stattfindet: Nicht gesund.
Solche Tiere hätten richtig schnell richtig schlechte
Karten, wenn die Halter sie nicht regulieren würden. Was dann gar nicht mehr so viel Abstand vom Mops-Halter hat, der seinen Hund im Sommer eben nur zu kühleren Zeiten und in kleineren Runden laufen lässt.
Das hat nichts damit zu tun, dass ein Hund bei passender
Umgebung Befehle befolgt und seiner Aufgabe nachgeht. Wenn aber ein Hund tatsächlich
einen Herzinfarkt oder auch nur einen Kreislaufkollaps hinnimmt, denn der
Dosenöffner sagt „Mach jetzt.“ - da sollte sich wirklich jeder an den Kopf
greifen und begreifen, dass da in der Zucht was schiefläuft. Denn diese Hunde
sind darauf gezüchtet sich selbst zu schädigen, wenn Herrchen oder Frauchen sagen „erledige,
was ich will! Auch, wenn es dich dein Leben kostet.“
Da wird ganz gezielt gegen den grundlegenden Instinkt gearbeitet,
der Überleben überhaupt ermöglicht. Für mich Qual.
Schon ein Hund, der sich die Pfoten verbrennt weil er neben Herrchen oder Frauchen auf heißen Wegen herläuft und sich nicht sträubt, wehrt und versucht Abstand vom Schmerz zu nehmen ist für mich nicht normal. Verbreitet ist das durchaus! Aber es ist nicht annähernd gesund.
Für mich sind auch das teilweise Qualzuchten, denn sie wurden und werden darauf selektiert, eigene Schmerzen zu ignorieren - weil es dem Menschen so gefällt.