Beiträge von straalster

    Momente, in denen frau einfach nur das falsche sagen kann

    Er: Grummel, grummel, grrr, schlechte Laune, grrr

    Ich: Schatz, iss was, du hast Hunger.

    Er: Nein, hab ich nicht. grrr, grummel

    Ich: Iss trotzdem was.

    -Blutzucker steigt, Laune wird besser

    Von ihm ein Fröhliches: Eigentlich wäre ich doch perfekt für die Snickers-Werbung!

    Ich: Definitiv.

    Er: Was soll das denn jetzt heißen?!

    Ich: ääääähhh, war ironisch gemeint?

    Er: Aber ich wäre doch perfekt!

    (eventuell war der Blutzucker noch nicht hoch genug...:pfeif:)

    straalster

    Ich bin ja echt nicht pro Tierzucht, vor allem nicht die, die hauptsächlich auf Optik selektiert, wie bei vielen rassen im VDH, aber die meisten Hunde in Deutschland sind Mischlinge und "Rassehunde" aus Würfe außerhalb von Verbänden aka vom Vermehrer. Da wird nicht auf Wesensfestigkeit selektiert, eher aus "süß" , "ups" oder "selten". Einen reizoffenen Gebrauchshund aus guter Zucht wirst du selten bis nie unter Stress in der Stadt finden, glaube ich. Dafür sind sie zu selten und "zweckgemacht".

    Ich kenne viele Hundehalter in meinem Dorf, und ich kann an einer Hand abzählen, wer beim guten Züchter war. Viel Tierschutz und angebliche "Ups" - Rassewürfe.

    Ich sprach ja auch gar nicht nur von Gebrauchshunden, sondern generell von den Extremen und Tendenzen in der Zucht, die früher oder später unweigerlich krankhaft werden.(wirklich Zucht und nicht ups oder TS)

    Sei das jetzt Größe, Lefzenlänge und daraus resultierende Augenprobleme, Körperbau, Dauerhunger durch fehlende Sättigung (übrigens sind nachweislich Defekte des POMC Gens dafür verantwortlich - dazu finden sich vor allem in Bezug auf Labradore wissenschaftliche Artikel unter anderem in der US National Library of Medicine National Institutes of Health) und damit verbunden Neigung zu Übergewicht selbst beim strengen Managen des Futters, signifikante Neigung zu bestimmten Krankheiten, signifikante Neigung zu psychischen Problemen etc. pp.

    Ich meinte damit auch nicht ausschließlich das eigentliche Zuchtziel - sei es optisch oder Gebrauch - sondern auch, was dafür teilweise von "seriösen Züchtern und Zuchtverbänden" in Kauf genommen wird. Auf Kosten der Hundegesundheit.

    Ja, das umfasst auch für mich "kaum noch atmen können". Aber eben nicht nur.

    Und bei einigen Rassen sehe ich da schon eine ganze Weile bedenkliche Tendenzen in den Rassestandards und den laxen Voraussetzungen für die Zuchtzulassung.

    Das sind für mich wenigstens Qualzuchten in the Making.

    Und ich finde es erschreckend, wirklich erschreckend, wie oft bei Gesprächen darüber kommt: "Ja aber die Kurznasigen..."

    Das steht doch gar nicht außer Frage! (oder sollte es zumindest nicht) Die Probleme anderer Rassen bzw. Rassestandards werden durch den Vergleich nur nicht besser. Im Gegenteil. Es zeigt nur auf, dass Züchter und Halter dieser Rassen ebenfalls Leid in Kauf nehmen - solange es eben "(noch) nicht ganz so schlimm ist wie bei den Kurznasen".

    Sollte man wirklich erst so lange warten bis es ebenfalls zu spät ist, weil man sich ja bis dahin noch rausreden und so schön mit dem Finger auf andere zeigen kann?

    Ich finde das wie so häufig ein wenig vorschnell – in dem Fall mit der Paketzustellerin.

    Wie oft finden sich allein hier im Forum (siehe Nervthread) irgendwelche Fehler bei der Zustellung? Pakete (mit zerbrechlichem Inhalt) werden auf den Balkon geschmissen, sonst wohin geklemmt, trotz Verbot es beim Nachbarn abzugeben bei einem Nachbarn abgegeben, Zustelltermine werden nicht eingehalten, Zusteller nehmen die Pakete einfach wieder mit und geben an „war nicht zuhause“ obwohl sie nicht einmal geklingelt haben, Benachrichtigungen a la „Bei Nachbarn abgegeben“ ohne Angabe eines Nachnamens….

    Ich selbst könnte mit derlei Fehlern mittlerweile ebenfalls ein Buch füllen. Musste schon nachforschen, wo denn Pakete (mit teilweise wirklich teurem Inhalt) gelandet sind und bekam sowohl per Sendungsverfolgung als auch telefonisch die Auskunft: „An Ihrem angegebenen Ablageort zugestellt.“ Ich hab noch NIE einen Ablageort angegeben – noch nicht ein einziges Mal. Aber das System und damit auch der Kundendienst sind dennoch davon überzeugt, dass es einen vereinbarten Ablageort gab - mehrfach. Ich hab Sachen bestellt und höhere Lieferkosten für Express-Versand bezahlt. Die fanden sich dann 36 bis 48 Stunden später nach „drei Mal Empfänger nicht angetroffen“ bereits auf der Post, obwohl ich zuhause war. Zertretene Pakete vor der Tür abgestellt, obwohl sie nicht abgestellt werden dürfen usw. usw.

    Vielleicht klang ja auch einfach: "Hundehalter ist schuld", n Ticken besser als "Unsere Zustellerin hat unbefugt ein Grundstück und eine Scheune betreten, Hundegebell ignoriert und rechtlich wären wir als Firma am Ar***, wenn wir jetzt nix anderes behaupten" oder auch "ja, sorry, gab mal wieder n Fehler im System".


    Für meinen Teil fällt es mir leichter ein Missverständnis oder Fehler anzunehmen, als:

    Hundehalter lässt wissentlich und mit Absicht Hunde draußen/in Scheune, damit er mal so richtig schön Probleme bekommt.


    Aber für keine dieser Annahmen gibt es ausreichend Informationen.

    https://m.bild.de/news/ausland/n…bildMobile.html

    (mal was mit Foto). Immerhin wird sich hier nicht für die Einschläferung ausgesprochen.

    Da würden mich die Bilder VOR dem "Beiss-Bild" weit mehr interessieren, dahingehend, ob der Hund im Vorfeld bereits Warnsignale ausgesendet hat.

    Google einfach mal den Namen Lara Sanson - da werden die Bilder ebenfalls gezeigt.

    Ich finde es dennoch immer gefährlich, allein von Momentaufnahmen Rückschlüsse ziehen zu wollen. Natürlich lassen sich auf Fotos Mimik und Körpersprache erkennen. Jedoch fehlt der Kontext, zu dem sehr viele Reize gehören können.

    Im Nachhinein lässt sich immer einfach sagen: Ist doch ganz eindeutig, war ja klar - sieht man doch schon auf den zuvor entstandenen Fotos, die in einem völlig unklaren Zeitrahmen unter völlig unbekannten weiteren Einflüssen entstanden sind.

    Da ist eben auch der Unterschied zwischen reizempfänglich und krankhaft reizempfänglich. Erstere sind super Arbeitshunde und letztere für die Arbeit nicht/ kaum zu gebrauchen.

    Ja. Aber, wenn man den super Arbeitshund in die Innenstadt pflanzt, ohne seinen Job, vielleicht noch mit jede Menge "Ersatzbeschäftigung", dann kann der Eindruck entstehen, dass der Hund krankhaft reizempfänglich sei.

    Der Züchter hat zum Teil in der Hand, was er durchgehen lässt. In Zuchtverbänden haben es sehr viele Personen in der Hand, was dem Standard entspricht. Der Züchter hat dann wieder in der Hand, wo der Hund hin geht.

    Und unter diesem System haben wir zunehmend Hunde, die plötzlich tot umfallen, plötzlich ausrasten, einen Trainer/Antidepressiva brauchen, nie wirklich zur Ruhe kommen.

    Ich frage mich, warum so viele reizoffene Hunde erzeugt werden, wenn doch so viele davon ganz logischer Weise in Städten bzw. in Situationen landen - wo sie:

    1. nicht dem Zuchtziel entsprechen können

    2. wenn überhaupt nur mit Ersatz beschäftigt werden können

    3. bei normalen Reizen halb durchdrehen

    Das ist doch Quatsch. Da wird doch ebenfalls sehenden Auges ins Unglück gelaufen und Leid in Kauf genommen. Und der Vergleich "Na aber unter den richtigen Umständen könnte der Hund ja...." ist für mich bei einigen Extremen hätte hätte Fahrradkette.

    Und das beziehe ich nicht nur auf Gebrauchshunde und nicht nur auf Reizoffenheit. Es werden so viele Sachen in Kauf genommen - auch wenn nicht gezielt darauf selektiert wird. Bei Mops und FB hat doch auch keiner gesagt "Wir hätten gerne Hunde, die möglichst nicht atmen können und den Tierärzten ordentlich Geld in die Kasse spülen." aber es wurde und wird in Kauf genommen. Im Namen des Zuchtziels.

    Wenn ich wählen könnte, ob ich schlecht Reize verarbeite oder permanent dem Erstickungstod nahe bin, wüsste ich aber was ich wähle.

    Wie gesagt, ich möchte Atemwegsprobleme nicht wegreden oder relativieren. Mir reicht's schon, wenn ich Schnupfen habe.

    Genau aus diesem Grund finde ich, die Tierzucht sollte insgesamt kritischer kontrolliert werden. Und nicht erst meckern, wenn es zu spät ist und die Rasse nicht mehr gerettet werden kann. Bisher ist mir der Fokus da deutlich zu eng.

    Atemprobeme - um jeden Atemzug ringen, sobald es ein wenig anstrengend wird. (oder sogar in Ruhe)

    HD - Schmerzen bei jedem Schritt. (oder sogar im Liegen)

    Extreme Reizoffenheit und dadurch Übereiztheit- ständiger Stress. (und nicht mal in Ruhe schlafen können)

    Extremer Will to Please - Hund klappt um, weil er nicht mal mehr auf seinen eigenen Körper hören kann (bei Menschen würde man das ziemlich kritisch betrachten)

    Für mich sollte nichts davon als rassetypisch gelten bzw. als rassetypisch entschuldigt werden.

    Wie oft liest man auch hier im Forum, das von gewissen Rassen abgeraten wird, weil sich da immer mehr Krankheiten ausbreiten? Und das ist nicht nur der Mops und der Frenchie. Aber warum muss es denn bei anderen Rassen auch erst soweit kommen, dass es immer mehr ins Extreme geht bis da nix mehr zu retten ist?

    Taupe?

    Das ist vornehm für Schlammfarben. :lol:

    Schlammfarben.... ts :lol:

    Also bitte. Wenn, dann ist es Maulwurfsgrau mit unterschiedlichen Farbeinschüssen :klugscheisser:;) (es gibt tatsächlich mehr als ein Taupe - auch in Verbindung mit Rosa oder Violett aber schon eher Schlammfarben/braungrau)

    Ich hab mal den Flur flieder-grau gemalert. Einfach graue Dispersionsfarbe und violette Dispersionsfarbe ins Weiß gekippt. Klingt komisch, war aber hübsch. Halt meiner Meinung nach flieder-grau / lila-grau / was auch immer.

    Jedes Mal gab's:

    Dritte Person: Oh, das ist ja hübsch. Was ist denn das für eine Farbe?

    Ich: Na einfach Lila und Grau zusammengemixt

    Gewisser Jemand: Das ist TAUPE [to:p]!

    Und der selbige welche erzählt mir: "Ich hab heute schon Gemüse gegessen" - weil er einen grünen Apfel hatte....