Glaub ich dir alles sofort flying-paws und zumindest bekommst du die Leute, die ja eigentlich was verbessern wollen. (Das Folgende bezieht sich nciht auf dich)
Wenn ich mir das so auf normalen Hunderunden hier anschaue.... Anderes Bild. Da wird eben der extrem schlechte Gang der DSH mit "muss so. Ist rassetypisch" wegerklärt. Krebs bei den Doggen - joah, die sind dafür halt anfällig
ist rassetypisch. Durchdrehende Pudel, Border und Spitze? Ach, ganz normal. Gehört dazu. Dobis und Rottis - die sieht man noch kürzer als Mops und FB. Weil sie nämlich entweder tot umfallen oder direkt so auffällig werden, dass sie eingeschläfert werden. Boxer hört man schon von weitem und können keine Sekunde still sitzen. Labbis.... oh wei. Malis werden hier selbst von den beruflichen Haltern nur noch gedeckelt. Permanent.
Und das sind hier bei Weitem nicht nur Halter. Das sind ebenfalls die Züchter, die das alles mit "rassetypisch - muss so, alle anderen haben keine Ahnung" wegwischen. Ganz genauso, wie es eben bei den brachyzephalen Rassen ist.
Das kann es doch aber nicht sein!
Man kann sich doch nicht solche Negativbeispiele als Referenzpunkt nehmen. Und hier ist nicht Stadt. Hier ist der Speckggürtel - Stadt in die eine Richtung, sehr viel Freilaufmöglichkeiten und deutlich weniger Reize in die anderen drei Richtungen. Da kann ich nicht mehr sagen:
Na also wenn der Japan Chin/Chi/Cavalier/Rehpinscher/Mops/Shih Tzu keine x km am Fahrrad hinbekommt ist das aber eindeutig nicht gesund. Das muss ja nun jeder Hund schaffen. Auch im Sommer. ABER Reize..... Nee, also manche Hunde kannste halt nur in der absoluten Einöde halten. Da sind dann die Halter und die falschen Bedingungen und die falschen Anforderungen schuld. 
Dem Mops geht es vielleicht auch gar nicht so schlecht, so lange er bei der richtigen Temperatur in angepasstem Tempo läuft. Hier und da getragen wird und halt eher wohltemperiert rumliegt als rumhibbelt.
Und genau das ist mein Punkt - es kann für mein Verständnis nicht sein, dass bei Kurznasen kommt: "Durchgängiges neben dem Fahrrad rennen (!) über Strecke x ist ja wohl Minimalanforderung - das muss JEDER* Hund leisten"
Die meisten haben kurze Beine, die haben kurze Nasen, die sind nicht auf Rennen ausgelegt.
Auf der anderen Seite wird dann von den gleichen Leuten gesagt "Ja aber Hunderasse A kann ja nun unmöglich in moderatem Wohnumfeld bestehen, das ist ja die vollkommen falsche Umgebung, ist ja logisch, dass die da Stress haben und auffällig werden - darauf sind die ja auch gar nicht ausgelegt." Für mich ebenfalls eine Minimalanforderung für ein gesundes und ausgeglichenes Hundeleben ohne vermeidbaren Stress in der heutigen Welt.
Für mich ist das einerseits Äpfel mit Birnen vergleichen. Dass ein Chi halt zig Schritte mehr braucht als der langbeinige Rhodesian sollte klar sein.
Andererseits werden nur Unterschiede erkannt, wo man sie selbst gerne haben möchte. Und Minimalanforderungen halt auch nur so ausgelegt, wie sie der eigene Hund / die eigene Hunderasse erfüllen kann.