Beiträge von straalster

    Hier ist das Gesetz selbst ausnahmsweise weniger schwammig (finde ich zumindest), als das Gutachten zur Auslegung:


    https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__11b.html

    Das hatte ich bereits einige Seiten vor dir eingefügt, um meinen Ausgangs- und Standpunkt zu verdeutlichen.

    Allerdings finde ich es tatsächlich schwammiger. Was ist denn "Leiden"? Hunde, die in der Form gar nicht mehr ins aktuelle Leben/den Lebensraum passen, weil sie eigentlich einen ruhigeren Lebensraum und deutlich mehr Abstand bräuchten als überhaupt noch vorhanden und umsetzbar? Ist es der Hund, der lebenslang oder das halbe Leben lang Schmerzen leidet, krank und dadurch eingeschränkt ist?

    Der Interpretationsspielraum ist da doch vergleichsweise groß.

    Ich distanziere mich auch entschieden dagegen, mein Hund sei eine Qualzucht, weil er ein Rassehund ist!
    Sag mal, gehts noch?? Alles Qualzucht, außer den eigenen uppsis oder was?

    Wer hat das denn behauptet? "Bei einigen Rassen gibt es bedenkliche Tendenzen" heißt doch nicht, dass die gesamten Rassen Qualzuchten sind.

    Oder man diskutiert das einfach hier weiter

    Was soll mit den nicht empfehlenswerten Rassen passieren?


    Und lässt diesen Thread für das, wozu er gedacht war. Qualzuchtrassen.

    Warum heißt der Thread dann nicht so? Qualzucht ist nicht gleich Qualzuchtrasse. Und Qualzucht umfasst nicht nur Brachyzephale. Genauso wird es hier aber zum großen Teil gehandhabt. Und mit welchem Erfolg?

    "Ich hab heute einen Mops röcheln gehört - wie schrecklich"

    "Heute waren zwei röchelnde FBs beim Tierarzt - konnte man sich gar nicht anhören"

    "Wie schrecklich, dass die Halter und Züchter das selbst nicht sehen."

    "Wie bekloppt sind eigentlich Leute, die so offensichtliche Einschränkungen nicht wahrhaben wollen?!"

    "Oh mein Gott, wie schlimm der Hund doch hechelt auf dem Foto - dabei macht er doch in dem Bruchteil einer Sekunde in der das Foto entstand gar nichts."

    Quasi in Endlos-Schleife. Wo soll das hinführen? Was ist da das Ziel? Bisher ist es doch nur Bemitleiden von Rassen, bei denen es schon zu spät ist und mit dem Finger auf die uneinsichtigen Halter zeigen.

    Mögliche Lösungsansätze finde ich in verschwindend geringer Anzahl. Aufklärung oder sonstige Schritte zur wirklichen Lösung des Problems sehe ich in diesem Thread nicht. Und als ich die juristische Definition anbrachte, auf andere Fälle hinwies, wurde ich zur Zielscheibe der Woche. Was genau wurde damit gelöst oder verbessert?

    Naja die Frage ist was man als "In Kauf nehmen" definiert aut dem Gesetz.

    Testet man und züchtet man mit zum Zuchtzeitpunkt gesunden Hunden... nehme ich dann in Kauf oder hatte ich dann einfach Pech?


    Ich denke, das Gesetz folgt da den gängigen Gerichtsurteilen zum Thea Erbkrankheiten, hat man alles getan, um die Krankheit zu vermeiden, dann hat man die Krankheit nicht in Kauf genommen. Denke die Argumentation beim Schadensersatz dürfte auch für den Qualzuchtparagraphen gelten.

    Genau das führen doch aber auch Züchter von offensichtlich kranken/ eingeschränkten Hunden an. "Die Hunde waren rundum gesund/wesensfest/freiatmend bei der Zuchtzulassung"

    Vielleicht liegt da auch eines der Probleme, dass die Zuchtzulassung nicht bei jedem Wurf erneuert werden muss. Die wird in jungen Jahren gemacht, wenn vieles noch gar nicht auffällt. Aber wie viele Rüden und Hündinnen werden noch bewusst verpaart, wenn bereits gesundheitliche Beschweren auffallen - der Aufwand soll sich schließlich gelohnt haben. Und die Zuchtzulassung ist dann ja schon da. Dann wird vielleicht noch das Maximum aus den Hunden rausgeholt, um das Geld und die Zeit wieder reinzuholen - unabhängig davon, ob das vorteilhaft für die Rasse ist oder nicht.

    Wenn aus dem "Jeder kann und darf machen was er will" ein "Frau darf nicht als Hausfrau glücklich werden" wird, ist das für mich viel bedenklicher als das Konzept "Kondo".

    Genau das sollte ja nicht daraus werden. Aber Marie Kondo ist keine Hausfrau. Sie ist Unternehmerin, die - da würde ich um absolut alles wetten - Reinigungskräfte hat. Es aber so darstellt bzw. so dargestellt wird, als ob sie als erfolgreiche Unternehmerin natürlich auch noch die eigene Wäsche wäscht, zusammenlegt, putzt, aufräumt und bestimmt keine Nannys für ihre Kinder hat.

    Das bisschen Haushalt bekommt doch jeder hin... solange man die Serie schaut, die Boxen und die Bücher kauft:pfeif:


    Mal vielleicht noch zu dem Faktor "aber sie hat doch Erfolg" - das spricht für mich ganz oft eher für was anderes als gute Argumente.. Gibt auch Leute wie Cesar Millan. Erfolgreich. Traumhafte from rags to riches-story (vom Tellerwäscher zum Millionär - bzw. vom mittellosen Hundefriseur zum weltbekannten Hundetrainer) und das auch noch als Mexikaner.

    Entweder er oder seine Produzenten haben echt Ahnung davon, wie man die Zielgruppe anspricht. Macht es das besser, dass er da Gewalt gegen Tiere manchmal als Erziehung darstellt und, dass das so viele gut finden? Verwirklicht hat der sich vielleicht auch. Und viele fressen ihm aus der Hand.

    Aber ist das deswegen richtig und unbedenklich?

    Hängt immer alles auch von der Zielgruppe ab. Und wenn die Zielgruppe eben noch bestimmte Denkmuster hat, tja dann kann auch Bedenkliches und Schwachsinn extrem viel Erfolg haben:ka:

    Und wenn Mari Kondo ein Mann wäre? Dann würde auch gemeckert... der will Frauen Vorschreiben wie sie den Haushalt zu führen haben.

    Genau das hab ich mir auch gedacht - wobei der Mann auch viel Anerkennung bekommen würde, weil er den Haushalt erledigt... Und Marie Kondo hat ebenfalls reichlich Fans und nicht nur Kritiker.

    Ziel sollte doch eigentlich sein, dass Frau=Haushalt, Mann=Versorger einfach nicht mehr als vorgeschrieben gilt. Sondern jeder macht, sich anzieht, beruflich erfüllt, Partner wählt - wie er halt mag und es ihn glücklich macht. Ganz ohne geschlechtliche Einschränkung. Deswegen finde ich auch den Begriff "Feminismus" bescheuert. Das Ziel ist Gleichberechtigung unabhängig von Geschlechtsorganen und Chromosomen.

    Aber an dem Punkt sind wir noch nicht.

    Und warum würde denn gemeckert, dass der Mann Frauen vorschreiben will, wie sie den Haushalt führt? Weil eben immer noch Haushalt als Frauenaufgabe gilt. Männer immer noch als Aggressoren und Machthaber gelten. Bei weitem nicht mehr bei allen. Aber schon noch bei der Mehrheit.

    Das ist kacke für beide Seiten.

    Das es in dem Land ne Krebshäufung gibt ist absolut nicht verwunderlich, im Gegenteil.

    Das erklärt aber nicht, warum ausgerechnet eine Rasse signifikant anfälliger für bestimmte Krebserkrankungen ist als andere.

    Oder hält es hier jemand für wahrscheinlich, dass 61 Prozent der Golden Retriever Population in den USA mit Karzinogen beballert wird, die anderen Rassen aber nicht?

    Diese erlangen ihre Bekanntheit aber weil man ihre Methoden akzeptiert/kopiert/bewundert, ohne diese gesellschaftliche Anerkennung hätten sie gar nicht den Einfluss irgendwas zu beeinflussen.

    Daher muss das "Problem" doch schon vorher da gewesen sein.

    Genau das meinte ich mit "perpetuieren eines bestimmten Bilds/ einer bestimmten Rolle" und genau das meinte glaube ich auch @blubbb damit, dass die Leute kein Feindbild sind, sondern einfach bestimmte bereits bestehende gesellschaftliche Vorurteile, Einstellungen und Probleme vorhanden sind.

    Ich glaube auch, dass Menschen wie du das Problem gar nicht richtig verstehen können, weil du ganz anders denkst. Eben nicht in der "Frauen haben so und so zu sein und Männer so und so"-Schiene. Frauen an Herd und Haushalt, Männer zum Versorgen und Holz hacken - gibt es bei dir nicht. Und ich bin sehr froh darum, dass es immer mehr Menschen wie dich gibt. Immer mehr Menschen, die das Problem nicht verstehen weil sie denken "Problem? Welches Problem? Jeder so, wie er mag! Soll doch jeder machen, was er am besten kann und machen will." Denn genau das ist ja das Ziel.

    Aber die Probleme und Vorurteile sind halt noch nicht ganz weg. Das wird noch ne Weile dauern. Wie eben bei jeder Entwicklung.

    Und wie bei jeder Entwicklung braucht's immer mal eine kritische Auseinandersetzung und Hinweise darauf, dass irgendwas nicht optimal läuft oder sogar bedenklich ist.

    Ob der Verweis auf Feminismus übertrieben oder überhaupt gerechtfertigt ist, kann man durchaus diskutieren. Bei manchen wirkt das jedoch als psychologischer "Trigger". Und Marie Kondo ist nun einmal das Aushängeschild für die Sendung.

    Und zudem das Paradebeispiel für die perfekte Frau in einer misogynen Kultur (die in Japan nun einmal herrscht - auch wenn sie mittlerweile in Los Angeles lebt).

    Sanft, leise, wirkt nahezu devot, für eine so erfolgreiche Unternehmerin fast schon merkwürdig brav angezogen. Ob sie das ganz freiwillig macht, weil sie das so will oder ob das die Produktionsfirma so will oder ob... etc. :ka:

    Ist aber auch egal, denn sie verkörpert damit eben etwas, das schnell mit Antifeminismus in Verbindung gebracht werden kann und ist sehr bekannt - was sie wiederum zum Vorbild für viele macht. Sobald jemand einen gewissen Berühmtheitsgrad erreicht hat ist das doch immer so.


    Bekannte Fitnesstrainer, Models, Diät-Gurus, Modezeitschriften und sonstige Medien werden übrigens durchaus für Schlankheitswahn und Essstörungen verantwortlich gemacht. Weil Kultur und Medien nun einmal Einfluss auf uns haben. Und Hundetrainer wie beispielsweise Cesar Millan werden für Gewalt gegen Hunde verantwortlich gemacht. :ka:

    Das wäre vielleicht ein passenderes Thema für unsere PN-Konversation.

    Nein, weil mir immer noch nicht klar ist warum das irgendwie Frauen "benachteiligt" oder sonst was.

    Das die Aufteilung aktuell überwiegend Frau als Hausfrau ist, ist mir klar, aber dafür kann die Kondo nichts. Sie lebt es auch, ist damit glücklich, so scheint es, ist das jetzt schon schlimm und anti-feministisch?


    Klar man kann sich auch überall ein Feindbild schaffen, aber das Prinzip "Durch Ordnung zu Glück und Zufriedenheit" verhindert weder das Männer auch den Haushalt führen, noch zwingt es Frauen in diese Rolle.

    Auch Singles und männliche gleichgeschlechtliche Paare und Hausmänner dürfen, wenn ihnen das ganze zusagt, damit glücklich werden. Das Frau sich dadurch unter Druck gesetzt fühlt, sry aber das ist doch ein persönliches Problem.

    Ich glaube, dass Problem ist zum einen das (empfundene) Perpetuieren von "Frau kann alles haben/können - sie muss sich nur genug anstrengen. Haushalt schwingen, Kinder versorgen, erfolgreiche Karriere haben und bitte dabei perfekt aussehen, während sie die "perfekte" Ehe führt. Dabei natürlich bescheiden ist und am besten nie gestresst und immer lächelt und immer empathisch..."

    Wenn du schon als Kind darauf getrimmt wurdest, dass deine Rolle eine Kombination aus "perfekter 50er Jahre Hausfrau aber bitte mit Karriere und in der Lage alles selbst zu machen" ist und du das einfach nicht schaffst - dann macht so eine Serie ziemlich Druck und haut in eine konditionierte Kerbe. Natürlich ist das ein persönliches Problem. Aber ein persönliches Problem, das verdammt viele Frauen haben.

    Das Pendant dazu gibt es bei Männern doch ganz genauso. Die Frau verdient mehr? Na dann haste versagt. Du kannst nicht alles selbst reparieren? Oder schlimmer noch - (d)eine Frau kann es besser als du? Wie kann das denn sein?! Du bist doch ein Mann! Wie, du bleibst zuhause, weil dein Kind krank ist/nähst/kochst/bist Hausmann? Frau wohl nicht richtig erzogen, was? Tja, dann bist du wohl kein echter Mann und müsstest dich nur mal mehr anstrengen...

    Geht natürlich nicht allen so aber eben immer noch vielen auf allen Seiten. Ich zitier mal:

    Es geht dabei nicht um Feinbilder, sondern um gesellschaftlich problematische Strukturen.

    ...die sich zwar ändern aber immer noch da und vor allem in vielen Köpfen ganz stark verankert sind.

    Hatten wir das nicht schon (entweder hier oder in einem anderen Thread) - um wirklich sinnvoll vorzugehen, müsste sowohl Käufer- als auch Verkäuferseite stärker kontrolliert werden. Der Verkäufer muss nachweisen, dass er über die notwendige Sachkunde verfügt - der Käufer aber ebenfalls.

    Das ließe sich doch entsprechend auf die allgemeine Eignung zur Haltung des jeweiligen Hundes ausweiten.


    Das eigentliche Problem sehe ich bei der Kontrolle, die auch jetzt schon nicht richtig durchgeführt wird. Außerdem bei der "es muss erst was passieren und selbst wenn etwas passiert....."-Grundlage. Wenn ich überlege, wie oft Hunde nicht ordentlich gesichert sind, Zäune ein schlechter Scherz sind, Halter sich nicht an bereits bestehende Auflagen (bei denen es teils ewig dauert, bis sie überhaupt auferlegt werden) halten. Daran könnte sich das jeweilige OA dumm und dusselig verdienen, wenn es da wirklich mal verschärft Kontrollen gäbe. Oder mancherorts überhaupt Kontrollen und das Eingehen auf Hinweise, Beschwerden und Anzeigen.

    Selbst bei den aktuell bestehenden Gesetzen wäre die Sicherheit dadurch deutlich höher. Die müssten nur eben auch mal durchgesetzt werden. Und wer sich nicht daran hält, sollte empfindliche Strafen bekommen. Dann wären auch nicht so häufig die am Ar***, die sich an die Regeln halten und von jemandem in Gefahr gebracht werden, der die Einhaltung von Gesetzen oder Auflagen nicht nötig hat.

    Den obigen Beitrag samt Links und Quellen habe ich gepostet, weil mir die Aufklärung wichtig ist.

    Und jetzt mal zum Umgang mit dem Thema.

    Die Forderungshaltung von einigen hier ist erschreckend.

    Weil ich das kritischer betrachte als sehr viele hier und mich eingehender damit beschäftigt habe, soll ich Statistiken und Studien bringen (und wahrscheinlich am besten noch für alle kostenlos in meiner Freizeit übersetzen). Warum?

    Warum stehe ich denn in der Beweispflicht, wenn ich das kritischer sehe und nicht ausschließlich auf Brachyzephalie begrenze?

    Ich habe sogar schon Anfangspunkte und entsprechende wissenschaftliche Datenbanken als Hilfestellung gegeben, in denen sich jeder selbst informieren kann. Jeder zu vielen Sachen Zugang hat.

    N paar Klicks. N paar Minuten Lesezeit. Das sollte wohl jeder, der sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen möchte, investieren. Aber stattdessen soll ich quasi eine allgemeinverständliche Doktorarbeit (natürlich mit umfassender Quellenangabe) abliefern, weil in den Worten einiger hier: "auf Ratespiele hab ich keine Lust" und "mir zu nebulös".

    Ihr könnt durchaus selbst tätig werden und recherchieren. Dann könnt ihr vielleicht auch mal belegen, dass alle anderen Rassen ja ach so gesund sind und bei ihnen keine vergleichbare, potenzielle Gefahr durch falsche Zucht besteht oder bereits krankhafte Tendenzen vorhanden sind.

    Ihr könnt doch nicht ernsthaft gleichzeitig dazu aufrufen, dass sich jeder Hundekäufer umfassend informieren muss und im nächsten Moment zu faul sein, um euch zu informieren - aber trotzdem Behauptungen rauswerfen.


    Javik - laut in Deutschland gültiger Definition ist genau das Qualzucht - hab hier schon mehrfach die Definition gepostet. Denn selbst die Duldung von so etwas fällt unter Qualzucht. Und bei den FB ist es doch nicht viel anders. In jungen Jahren sind einige noch gut drauf. Aber sie haben häufig ein kurzes Leben und ein großer Teil davon ist von Leid bestimmt. Obwohl die ebenfalls nicht gezielt auf Atemprobleme gezüchtet werden. Das wird halt als Nebeneffekt der kurzen Nasen in Kauf genommen.

    Aber wenn ein Hund sein halbes Leben mit Krebsschmerzen verbringt ist es keine Qualzucht? Weil da wird ja nur der Nebeneffekt in Kauf genommen, das nahezu zwei Drittel der Hunde schmerzhaften Krebs entwickeln und ein kurzes Leben haben?


    Den Unterschied musst du mir mal erklären.

    Dann mal ein ganz konkretes Beispiel zum Thema Krankheit und Schmerzen: Golden Retriever in den USA

    Mehr als 61 Prozent dieser Rasse sterben an teils schmerzhaften Krebserkrankungen.

    In den 1990ern tauchte Krebs als Todesursache bei dieser Rasse noch nicht einmal wirklich statistisch relevant auf.

    Jetzt belegen die Golden Retriever damit den ersten Platz von allen Rassen.

    Das heißt, mehr als die Hälfte und fast zwei Drittel dieser Rasse (die Population der USA betreffend) leiden teilweise jahrelang an Schmerzen, sind krank, eingeschränkt.

    Für mich wäre das damit eine Qualzuchtrasse.

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    Aggressionsverhalten gegen die eigenen Besitzer beim Spaniel

    Zitat


    One interesting phenotype that has been well described is owner-directed aggression (127), which occurs in nearly half of all springer spaniels and at a lower frequency in related breeds like the English cocker spaniel (125). Manifesting as unprovoked biting or other threatening behaviors, owner-directed aggression is the major behavioral problem many experts report they encounter. Although training and environmental factors clearly play a role, the overrepresentation of some breeds with the phenotype suggests a clear rationale for a GWAS.

    Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3322674/

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    Weitere Verhaltens-/Zwangsstörungen (siehe obiger Text auf ncbi. Ich habe nur die Quellen nochmals gesondert aufgeführt):

    Dodman NH, Karlsson EK, Moon-Fanelli A, Galdzicka M, Perloski M, et al. A canine chromosome 7 locus confers compulsive disorder susceptibility. Mol Psychiatry. 2010;15:8–10. [PubMed] [Google Scholar]


    Moon-Fanelli AA, Dodman NH. Description and development of compulsive tail chasing in terriers and response to clomipramine treatment. J Am Vet Med Assoc. 1998;212:1252–57. [PubMed] [Google Scholar]


    Guter Anfangspunkt für gesundheitliche Statistiken und Trends:

    https://www.ofa.org/diseases/breed-statistics