Beiträge von straalster

    Gassigaengerin Zwei OPs, einmal Kastra-Chip, einmal komplett Magen-Darm bei allen....

    Noch nicht eingerechnet die normalen Kosten, wie Futter, Streu, Steuer, Versicherung, Scheren und dann natürlich noch der Großverbrauch an Zellstoff, Waschmittel und Putzmitteln - weil man sich ja ganz dringend drinnen übergeben muss, vorzugsweise da, wo es schwer zu reinigen ist.

    :shocked:

    Wie viele Tiere hast du denn?

    Wenn du von Streu sprichst, sind wohl Katzen gemeint, die du auch mit eingerechnet hast?

    5 Hunde und dazu noch Katzen (ja, das Streu bezog sich auf die Katzen - aber die rennen immer zur Tür wenn es klingelt und zählen damit zumindest als halbe Hunde)

    Aber es waren auch nur die OPs, die so reingehauen haben. Normalerweise sind die deutlich günstiger.

    Außerhalb des Forums hab ich noch nie von einer Kaution für Untersuchungen gehört. Und bis auf eine auch noch nie von einem Züchter, der wirklich Kontakt zu allen Welpenkäufern hält. Eine weitere Züchterin verkauft Zuchthunde, sollten diese jedoch keine ZZL erhalten, gibt sie einen großen Teil des Kaufpreises zurück.

    Das passiert also noch längst nicht bei "vielen".

    Selbst Interesse an dem Verbleib der Welpen kenne ich eher als dünn gesät.

    Ich finde es schade, dass immer wieder die Verantwortung allein auf die Käufer geschoben wird.

    Mit einer allgemeinen Datenbank und einer Zuordnung zur Zucht fielen für niemanden unnötige Kosten oder teils aufwendige Untersuchungen an. Die Daten müssten nur direkt beim Tierarzt erfasst und übermittelt werden. Wenn etwas auffällt, wird es dokumentiert und gut. Keiner hat einen Mehraufwand. Tiere werden nicht unnötig belastet. Dennoch werden Befunde erfasst, die Rückschlüsse auf Tendenzen zulassen.

    Warum sollte denn ein Käufer/Halter sagen: "So, ich hab jetzt xyz Euro für meinen Hund bezahlt, der nicht in die Zucht gehen wird. Dem soll ich aber Untersuchung soundso zumuten, dafür auch noch selbst bezahlen und Aufwand betreiben - damit sich ein Züchter dann auf die Fahne schreiben kann..."

    Kaum einer denkt soweit, dass es zur Gesunderhaltung einer Rasse beitragen könnte. Davon abgesehen weiß ich als Käufer/Halter eben auch nicht, ob das bei dem Züchter irgendwas ändert. Leitet der die Daten weiter? Wird die Rasse dann wirklich gesünder? Oder verschwinden die Daten sowieso, wenn sie nicht passend ausfallen?

    Der Käufer hat in dieser Situation das volle Risiko. Den vollen Aufwand und die volle Ungewissheit. Sobald eine Vollnarkose notwendig ist, wird das Leben des Hundes riskiert.

    Dabei sind es doch der Züchter und Zuchtverband, die die Rasse erhalten wollen. Oder?

    Also müsste von ihrer Seite etwas passieren, was eine ordentliche Dokumentation ermöglicht.

    Die Kaution ist doch viel zu gering als Anreiz. Sollte man vielleicht mal (zumindest bei Tests mit Vollnarkose) aus einer anderen Perspektive betrachten: Bekommst 100 bis 200 Euro zurück, wenn du bei einer Vollnarkose das Leben eines geliebten Wesens riskierst. Damit dann andere davon langfristig mehr Gewinn haben. Denn weder Hund noch Halter bringt das irgendwas. Na, wer macht es?

    Da müsste schon mal was besseres in die Wege geleitet werden als "Wir haben Kaution geschaffen - und die bösen Halter machen das nicht mit".

    Kenne ich auch so.

    Eine Zeit lang war es tatsächlich mehrheitlich so: Sucht sich direkt großen "bösen" Hund aus - geht nur um Optik und Wirkung.

    Und das gibt es heute immer noch. Wie oft wollen die "richtig krassen" Menschen einen "richtigen" Hund, der Eindruck schindet, vor dem andere Angst haben. Hauptsache Bollerkopp oder möglichst groß, breit und am besten noch aggressiv. Vollkommen unabhängig davon, ob der passt oder nicht, ob sie den halten können oder nicht.

    Das gleiche Phänomen gibt es doch auch bei Weimaraner und Silber-"Labrador" - sieht halt schick aus. Passt optisch zum Stil. Haben will.


    Lustigerweise kenne ich auch einige Leistungs- und Kampfsportler - die wirklich trainiert und wehrhaft sind, und bis auf eine Ausnahme fast ausschließlich Kleinhunde und Kleinsthunde haben. Die sehen teilweise aus wie ein tätowierter Mr. Proper auf Steroiden. Die nehmen im Fall der Fälle mit links ihren mit rosa Schleifchen bewährten Yorkie auf den Arm und machen mit rechts Angreifer möglichst effektiv und sanft ungefährlich. Da könnte man jetzt vermuten, die haben den Eierersatz in Form eines möglichst gefährlich wirkenden Hundes einfach nicht nötig.

    Wäre super, wenn es das bei allen Rassen gäbe und nicht nur vereinzelt.

    Trotzdem, um Ergebnisse eintragen zu können, müßen erstmal Ergebnisse da sein.

    Genau da beißt sich doch die Katze in den Schwanz. Solange nicht überall kontrolliert und dokumentiert wird, gibt es zu der Rasse ebenfalls keine Ergebnisse, obwohl die Rasse gesundheitlich vielleicht längst gegen die Wand läuft. Das erfährt aber wiederum kein Käufer - da es ja keine Kontrollen und keine dokumentierten Ergebnisse diesbezüglich gibt.

    Die Ergebnisse gibt es dann erst in den Statistiken zu den Krankheiten der Hunde, wenn das Kind schon dabei ist in den Brunnen zu fallen oder bereits drin ist.

    Und selbst wenn eine Rasse superduper gesund ist, kann auch das vermerkt werden. Sollte es sogar, um eine wirkliche Vergleichbarkeit zu erreichen.

    Ich fände es auch gut, wenn die Gesundheitsinfos von Hunden einfach generell in einer Datenbank landen würden.

    kennst du Working Dog?

    da passiert genau das.. Die Gesundheitsergebnisse werden erfasst und hinterlegt. Einsehbar mit Registrierung.

    Als ich Ares röntgten und offiziell auswerten habe lassen, wollte ich ein paar Wochen das Ergebnis bei Working Dog eintragen. Aber da war es schon eingetragen. Es wird vom Zuchtverband veröffentlicht und dann auch Working Dog als Platzform zur Information mitgeteilt..

    Wäre super, wenn es das bei allen Rassen gäbe und nicht nur vereinzelt.

    Ich finde das für alle Beteiligten ziemlich kurzsichtig. Der Mann (zu damaligen Zeit) als Versorger hatte ja vielleicht auch nicht unbedingt Bock auf seinen Job. Hätte eventuell lieber Zeit mit den Kindern verbracht, gekocht und gewaschen. Anstatt auf Arbeit zu gehen und sich sonstwas von Kollegen und Vorgesetzten gefallen zu lassen um Geld für den Unterhalt zu verdienen.

    Aber das Geld ranschaffen war eben sein Job.

    Und ihr Job war es, ihm den Rücken freizuhalten.

    Ich finde es wirklich schade, dass "frauenfeindlich" so ein Schlagwort ist/sein muss (weil es nach wie vor oft genug so ist) - und ebenso schade finde ich es, dass die Einschränkungen der Männer dabei ganz oft außen vor bleiben. Die Aufgabe, eine ganze Familie als Alleinverdiener zu versorgen ist nun wirklich nicht einfach. Bei Männern wurde das aber ziemlich lange vorausgesetzt. Über Gefühle reden ist nicht drin. Existenzängste sind unmännlich. Indianer kennen keinen Schmerz...

    Bei den geltenden Rollenbildern sind alle auf der einen oder anderen Ebene Opfer und jeder schiebt dem anderen die Schuld zu. Noch immer.

    Das sollte aber definitiv nicht so sein.

    Nein, sollte es nicht.

    Aber es bekommen unter den aktuellen Standards immer noch genügend Menschen den Stempel: "seriöser Züchter" obwohl sie so etwas machen. Daher wäre es doch gar nicht verkehrt, wenn die Gesundheit der Nachkommen und der Zuchthunde regelmäßig erfasst werden würde und eben nicht nur vor dem ersten Wurf. Ich fände es auch gut, wenn die Gesundheitsinfos von Hunden einfach generell in einer Datenbank landen würden. Statistiken ließen sich dadurch deutlich einfacher erstellen und Tendenzen deutlich einfacher ablesen.


    Und jetzt ganz unabhängig von dir SabethFaber:

    Ich hab mir leider nicht gemerkt wer zu mir meinte: "Wenn ich Behauptungen aufstelle, stehe ich auch in der Beweispflicht."

    Okay.

    Das hätte ich dann gerne auch von allen anderen hier. Denn es gibt hier eine ganze Menge haltlose Behauptungen, wo keiner nach Beweisen ruft. Die werden so hingenommen und gelten als bewiesen, weil: "In meiner Nachbarschaft gibt es so einen Hund. Muss also stimmen."

    Ich habe Gesetzestexte angeführt - mir wurde dennoch vorgeworfen, ich würde den Begriff Qualzucht "verwässern" obwohl ich mich einfach an diese Definition hielt. Die angeführten Texte wurden ignoriert.

    Ich habe Hinweise auf Datenbanken gegeben, wo sich jeder selbst über zahlreiche Rassen informieren kann. Es kam: Das sei zu vage.

    Meine Beiträge wurden hier häufig nur zum Teil gelesen und aus dem Kontext gerissen. Sogar nach meinen Hinweisen und Korrekturen wurden Sachen wieder und wieder falsch ausgelegt.

    Von ich habe keine Ahnung bis hin zu ich rede mich mit Links nur raus, würde mich nicht richtig informieren - kam hier ziemlich viel. Teils als Frage. Zum deutlich größeren Teil als Vorwurf und Beleidigung.


    Aber wenn ich dann mal im gleichen Ton und mit der gleichen Forderungshaltung antworte, uiuiui. Was fällt mir eigentlich ein.... Wie heißt es so schön "Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es heraus." Gibt hier aber doch ganz schön viele, die regen sich vehement über das Echo ihres eigenen Tons auf.