Beiträge von straalster

    Wie gesagt, ich versteh es eben auch nicht so recht.

    Als das "Problem" im Gespräch aufkam entstand erstmal eine Pause. Er dachte ich hab damit ein Problem. Und ich habe darauf gewartet, dass er das Problem bekannt gibt. :ka:xD (haben wir dann geklärt mit "ja? Sie wollten gerade sagen was das Problem ist" "hab ich doch schon!" "Hä?")

    Weil, Hand aufs Herz: Wie viele Katzenhalter sind denn den ganzen Tag zuhause, hören immer Miauen oder Scherbeln? "Ach, Sie gehen arbeiten? Na dann hören sie ja gar nicht, wenn Ihre Katze eventuell was runterwirft - wie stellen Sie sich das denn vor?" - das ist für mich ähnlich absurd.

    Und wie viele Katzen geben durch Laute kund, wenn was nicht passt? Oft muss es ja schon eskalieren, bevor mal ein Ton kommt.

    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass taube Tiere auch ganz gut klar kommen und kommunizieren können. Eben weil sie viel weniger über Laute kommunizieren und mehr über Körpersprache - auch wenn das Gehör perfekt funktioniert. Oder labern Katzen so viel wie Menschen, wenn man als Mensch gerade nicht anwesend ist?!

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    Ich finde diese Verallgemeinerung "Katzen aber nur zu zweit!"- wirklich genauso sinnvoll und sinnfrei wie bei Hunden mit dem Hallo-Sagen. So mancher Sofa-Löwe hat darauf einfach keine Lust. Dem fehlt auch nix, wenn er sich nicht seine vier Wände mit einem anderen Vierbeiner teilen muss, eher im Gegenteil. Da sollte immer individuell geschaut werden, was für das Lebewesen am besten passt und nicht mit dem neuerdings so weit verbreiteten: "Ja aber als Mensch kannste das ja gar nicht ersetzen, daher Katze immer zu zweit." alle Tiere über einen Kamm geschoren werden. Ist für mich auch nicht besser als davor, wo Einzelhaltung das Nonplusultra war. Ist genauso pauschalisierend, nur ins andere Extrem.

    Unsere Emma könnte auf ein Leben mit ihren Artgenossen absolut verzichten. Nichts findet sie blöder als Katzen. Allen voran natürlich ihr Bruder.

    Ich würde tatsächlich auch behaupten, dass es einfach Katzen gibt die auf Kontakt zu Artgenossen keinen Wert legen.

    Außerdem war das ja auch gar nicht die Frage von straalster ;)

    Ich sehe in der Taubheit der Dame kein Problem :ka:

    Hast du die Dame schon persönlich kennen gelernt? Was sagst dein Bauchgefühl?

    Wir lernen uns - und sie natürlich die Katze - erst noch kennen, um zu sehen, ob es "funkt" und alles passt. Sollte dem so sein, wird es erstmal einen Probelauf geben. Ich will sie ja nicht loswerden, sondern einen passenden Platz für sie, wo sie als Prinzessin ihre zweite Lebenshälfte verbringen kann.

    Der erste Versuch als Einzelkatze hat gezeigt, dass es ihr allein (zumindest für eine Weile) deutlich besser ging.

    Mal schauen wie sich das langfristig entwickelt.

    Mich hat einfach nur gewundert, dass es da solche Vorurteile gibt. Gerade im Umgang mit Tieren ist die verbale Sprache doch eigentlich zu vernachlässigen.

    Falls ja, wie bringt man denen bei welcher Ton der richtige ist?

    Welcher Ton und welche Lautstärke etc. kann unter anderem dadurch beigebracht werden, wie die Zunge und die Lippen bewegt und positioniert werden, wie es "im Hals" vibriert etc. Es gibt dazu auch eine gute Serie - Switched at Birth.

    Mal noch schnell zur Erklärung: Ich hab mich dazu entschlossen, wenigstens einer meiner Katze ein neues Zuhause zu suchen (weil sie bereits jetzt gestresst ist und es eher noch stressiger als ruhiger werden wird). Dazu hab ich einen Probeversuch gestartet, wo sie alleine mit einem Menschen war – und sie ist aufgeblüht.

    Tatsächlich schon im Dezember. Seither habe ich viele Anfragen bekommen, viele Gespräche geführt und das einzige, was wie der Katzenhimmel auf Erden klingt wäre bei einer Frau, deren Sohn mich anrief. Ganze Wohnung auf Katzen ausgerichtet, schon mehrere gehabt, immer stolzes Alter erreicht, ordentliches Futter, extreme Fälle übernommen, katzensichere Terrasse. Sie hat gearbeitet, Kinder großgezogen, Tiere versorgt, die es vorher nicht einfach hatten.


    Ihr Sohn hat mit mir telefoniert und alles war super, bis er dann meinte: Naja, wir wollen nichts verheimlichen, das Problem ist… meine Mutter… ist gehörlos….


    …und ich wartete am Telefon auf das Problem. Aber er sprach nicht weiter.


    Für mich war das überhaupt nicht problematisch. Aber sobald er das bei anderen erwähnte, meldeten die sich nicht mehr. Das hat mich ehrlich verwundert. Gerade bei Katzen ist es ja jetzt nicht so, dass sie direkt durch Laute ihre Schmerzen mitteilen. Und gerade gehörlose Menschen achten viel mehr auf Körpersprache und feinere Anzeichen als „Tier muss knurren, fauchen, schreien, bis es ernst genommen wird“. Da find ich es ehrlich gesagt extrem albern zu sagen „Na aber wenn jemand nicht hört, weiß er doch gar nicht wenn etwas mit dem Tier nicht stimmt.“ (was wohl des öfteren als Einwand kam)


    Auch die Haltung mit Artgenossen… ich kenne so viele Katzen, die haben darauf weniger als gar keinen Bock. Und wenn, dann muss es eben auch wirklich passen. Ansonsten ist es mehr Stress als alles andere. Das ist für mich wie die Debatte rund um den Hund bei Kontakten. Alle müssen immer Hallo sagen und zum Spielen und so…

    Ich würde nicht mal unbedingt Hysterie sagen.

    Aber wenn ein DSH wufft - geht das Umfeld auf Abstand.

    Macht das ein Yorkie: Ja was hast du denn, hm, na kommen mal her oder ich komm zu dir, ich fass dich an, ach ist das niedlich wie du knurrst, ich fass dich weiter an, was willst du mir schon tun.


    Natürlich haben auch die kleineren Rassen unterschiedliche Anlagen. Manche wurden als Wachhunde/Alarmanlagen gezüchtet.

    Ich kann die Hunde durchaus verstehen, irgendwann haste die Faxen dicke.

    Ohne Hund kannst Du aber gar keine beantragen :ka: Es gibt wohl keine gesetzliche Möglichkeit, eine Prüfungszulassung zu beantragen, wenn man noch nicht im Besitz des Hundes ist (und hier beisst sich die Katze in den Schwanz).

    Das kritisiere ich ja schon ne Weile - es sollte im Vorfeld klar sein, was dafür erforderlich ist und ob jemand die Prüfung überhaupt ablegen kann. Auch dann, wenn der Hund noch nicht im Besitz ist.

    Ja, zäh finde ich es auch Hundundmehr

    Ich bin der Meinung, wenn für die Ablegung des Hundeführerscheins ein gewisser Nachweis notwendig ist, muss der bereits bei Adoption des Tieres aus dem Tierheim oder bei sonstiger Übernahme sowohl Halter als auch Tierheim vorliegen - alles andere ist unsinnig.

    Wie du bereits meintest: hausgemachtes Problem.

    Dafür muss jedoch nicht das Tierheim die Einsicht haben, sondern der Käufer/Halter muss entsprechend informiert werden und sollte das als Selbstauskunft vorlegen können. Somit ergäbe sich dadurch auch keine Problematik mit dem Datenschutz.

    Auch wenn wie in diesem Fall ein Schein mit dem betreffenden Hund abgelegt werden muss, muss zumindest bei Übernahme des Tieres klar sein, dass eine Zulassung zur Prüfung und Haltung gegeben ist. Durch eine entsprechende Selbstauskunft ginge das.

    Ich war nie dafür, dass das Tierheim Einsicht in die Daten erlangt - sondern für eine Selbstauskunft.

    Wenn für die Haltung eines Tiers dies, das und jenes notwendig ist, sollte der Interessent auch diese Papiere vorlegen können. Muss eine Prüfung abgelegt werden, sollte die Möglichkeit zur Prüfungszulassung vorgelegt werden können.

    So wie es eben in vielen anderen Bereichen des Lebens auch ist.