Ich denke auch, dass ist einfach multifaktoriell. Tendenziell scheint das ja eher bei kleineren und wenig durch Fell geschützten Rassen der Fall zu sein.
Züchter von kleineren Hunden, die ich kenne – die haben „Welpentoiletten“ bestehend aus Bettlaken, Teppichresten, Decken und Handtüchern, direkt neben dem Welpenbett. Anfangs machen die Welpen zumindest noch den Versuch, so weit wie möglich weg zu gehen. Aber auf nicht einmal vier Quadratmetern mit fünf bis sieben Geschwistern geht das…naja, eher bescheiden. Wenn sie dann endlich in den Außenbereich kommen (Raum mit eingezäuntem Rasenabschnitt vor der Tür), gehen sie dennoch drinnen auf die Decken/Teppichreste/Handtücher.
Bei meinen Nasen hatte ich ja ähnliche Bedenken, da ich anfangs Pads verwendet habe. Allerdings hab ich dann einfach ihrem Instinkt vertraut. Sie wollten immer weiter weg – soweit sie aktuell laufen konnten – und den Eltern hinterher. Das funktioniert aber bei einigen Züchtern nicht, wenn die Welpen abgegrenzt werden und in ihrem „Auslauf“ bleiben müssen. Ich denke, dass ist so ein bisschen die Crux. Im Normalfall würde eine stubenreine Mutter ja vermitteln, dass hund sich draußen löst. Aber was sollen Mutter oder Welpen machen, wenn sie nicht mitkommen können?!
Und das ist nun einmal bei einigen Rassen schneller der Fall (sehr lange drinnen, "behütet", im "Auslauf") als bei anderen.
