Beiträge von straalster

    Manchmal hab ich regelrecht Lust, dass Verhalten mancher Hunde als Mensch nachzustellen. :smile: Einfach, damit den Haltern vielleicht mal das eine oder andere bewusst wird.

    Um die Ecke kommen und Buh rufen. Dann wieder wegrennen (ist ja nicht so schlimm, wenn das passiert, bin doch direkt wieder gegangen)

    Ins Unterholz stapfen und da was hinterlassen - wer da nach mir lang kommt und reintritt :ka: nicht mein Problem. Schließlich herrscht da der Zwang, auf den Wegen zu bleiben. Selbst schuld, wer das nicht macht.

    Ich bin super verträglich und einfach interessiert an anderen - also renne ich zu jedem hin. Und sage "HALLO! NA? ICH BIN FREUNDLICH! WIRKLICH!!!!

    Und wehe die wehren sich. Dann greife ich in Gesicht, Schritt und an den Hintern, springe an ihnen hoch oder schrei sie an.


    Wer auch immer mich dann doof findet - sollte vielleicht mal nachdenken.

    straalster lässt ihre Hunde pinkeln

    Jupp. Ich lass die sogar kacken.

    Und trinken.

    Und fressen.

    Und spielen.

    Aber nicht buddeln in öffentlichen Bereichen.

    Für Pinkeln haben wir sogar ein Kommando. Und Kot beseitige ich. Ich sehe die dabei sogar. Immer. Weil sie nicht aus meiner Sichtweite dürfen.

    Einmal in mehr als 30 Jahren als Leinenhalter ging es gegen ne Tonne mit der Pullerei. Ich habe mich entschuldigt und Reinigung angeboten. Dafür haben meine Hunde noch nie jemanden erschreckt. Noch nie jemanden angebellt oder gestellt. Noch nie jemanden (Mensch oder Tier) gejagt. Nicht einmal mit den Pflegefellen gab es jemals sowas.

    Ist dann glaub ich auch mal gut mit den Sprüchen und Andeutungen darüber, Dakosmitbewohner.

    Denn wenn du dich in diesem Bereich mit mir vergleichen willst, verlierst du. Ganz eindeutig. Sogar juristisch - und ich meine damit nicht, dass ich dich anzeigen will, es geht darum, dass es durch Verordnungen ganz klar wäre, was in NRW mit deinem Hund passiert.

    Darum sollte es hier aber wirklich nicht mehr gehen.

    Bezüglich andere Gefühlswelt, wenn der Hund anders (drauf) ist Murmelchen

    Ich find das immer wieder witzig, wenn das bei jemandem passiert.

    Nachbar hatte immer Boxer. Immer erwachsen übernommen. Immer nicht komplett verträglich mit Artgenossen aber absolute Clowns Menschen gegenüber. Und er hat sich wirklich angestrengt, wenn er auch nicht immer reflektiert war. Hat sich immer wieder lustig darüber gemacht, dass ich keinen Kontakt / kein Spielen wollte. Seine Boxer gegen meine 3,65kg Hündin – ja nee, lass mal. Fand er übertrieben. Die ist doch sooo verträglich. Nee, war sie nicht. Und meine hatte Schiss, wenn der Hund durch die Gegend ballerte.

    Wir haben uns trotzdem ganz normal unterhalten können. Aber ich bestand darauf, dass die Hunde dabei an der Leine sind.

    Was natürlich nur daran lag, dass ich zu unentspannt war.

    Dann hatte er den ersten Welpen.xD

    Jaaaa, ab da war das nicht mehr so witzig für ihn. Da sah die Welt ganz anders aus. Voll gefährlich, Kontakt mit den Shih Tzu, die im Doppelpack immer noch leichter waren als sein Hund. Die könnten seinem Hündchen ja weh tun!

    Keiner meiner Hunde hat jemals irgendjemandem irgendwas getan. (Weil entsprechend gesichert, nicht weil auch die Pflegehunde so pflegeleicht waren) Aber man weiß ja nie, ob sie sich nicht vielleicht die angeleinten Shih Tzu auf seinen Welpen /Junghund stürzen! Während sie da so sitzen und seinen Hund nicht einmal beachten. Und außer Reichweite sind.:pfeif:

    Ich bin in der Situation wirklich in Lachen ausgebrochen, weil ich mir von ihm über zehn Jahre anhören musste: Ich solle mal entspannter werden, dann wäre das mit den Hunden kein Problem. Dann müsste ich meine Hunde nicht so sichern und schützen etc. pp.

    Weil: Liegt alles an der inneren Einstellung des Halters.:roll:


    Und ein Welpe hat bei ihm gereicht – da war das ganz anders, mit der Weltanschauung.


    Anderer Bekannter. Der friedfertigste, liebste Hund aller Zeiten. Quasi selbsterziehend (nicht, dass er den erzogen hätte). Kalbsgroßer brauner Dobermann. Also alle, die nicht so einen Hund haben, der zurückhaltend bis freundlich auf alles und jeden zugeht – die machen eindeutig was falsch. Was hat der Typ sich damit gebrüstet, wie toll der Hund ist. Außer bei der Schärfe. Der blöde Dobi war nämlich im Miethaus weder als Wachhund noch draußen zur Abschreckung zu gebrauchen.

    Nächster Hund war dann DSH-Mix, der alles zum Töten und Fressen gernhatte. Gebellt hat wie blöd. Nervös war. An der Leine zog.

    Wir haben ja gar keine Ahnung, wie das ist mit so einem Hund! Also alle, die noch nie so einen Hund hatte, die wissen ja gar nicht…


    Das ist einfach ein Menschentyp, den ich nicht verstehe. Nee, mit „entspaaaannt sein“ löst sich nicht alles. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und realistischen Einschätzungen und so ganz normalen Regeln ließen sich aber verdammt viele Situationen vermeiden. Ganz egal, welchen Hund man gerade an der Leine hat.

    Na dann sind die immer noch entspannt. Also außer, wenn die anderen was falsch machen. Ist doch ganz klar:ka:

    :???:

    Sorry ich hab es verwirrend geschrieben. Ich meinte, wenn der HH mehrere Hunde hat und die alle grundverschieden auf Kontakt/Begegnungen mit Fremdhunden reagieren.


    Aber ja..ich bin relativ entspannt. Nicht zu 100%, dafuer fuehre ich mAn die falsche Rasse. Bloed werd ich nur bei bloeden HH (und damit meine ich niemanden, dem ein Fehler passiert und sich dann bemueht!!).

    Nee, entschuldige, ich hab es verwirrend geschrieben (war ironisch gemeint) - denn ich meinte, wenn sie dann mal einen Hund mit anderem Gemüt oder einer anderen Größe führen, ändert sich das meist ganz fix mit dem "man muss nur entspaaannt sein".

    Schuld sind natürlich immer noch die anderen. Aber die vermeintlich entspannten Gurus sind dann ganz schnell auf einer anderen Schiene zwecks "Umgang mit anderen und Entspannung löst alles".

    Mit diesem Satz entledigen sich HH, die ihren Hund ohne Grenzen und Führung an fremde Leute

    Das ist auch ein bisschen so wie: Wäre das Reh da nicht weggerannt, wäre mein Hund nicht hinterher.

    Genau das meinte ich ein paar Seiten zuvor mit Victimshaming - "der andere / das Opfer, hätte doch nur". Tja. Kannste aber nicht beeinflussen. Den eigenen Hund schon. Und die Verantwortung auf den anderen zu schieben oder sich gar noch lustig zu machen ist wirklich einfach. Und leider weit verbreitet.

    Nochmal zum Mülltonnen-Thema – vielleicht wird dann klarer, was ich meine:


    Erst hieß es, „das ist eklig für die Leute, die das beruflich machen. Schließlich müssen sie die Tonnen und Beutel anfassen“.

    Darauf bin ich eingegangen, weil ich mich mit just diesen Leuten darüber – auch in verschiedenen Städten wohlgemerkt – schon ausführlich unterhalten habe.

    Dann meinte jemand, das wäre das Gleiche wie Hunde außer Sicht lassen. Auch darauf bin ich eingegangen, denn für mich ist es das nicht. Das eine ist ein Gegenstand, der entsorgt wird oder einfach gereinigt werden kann. Das andere ist potenziell gefährlich und generell verboten.

    Und hier in der Umgebung ist das mit den Tonnen zum Beispiel ein heißes Thema. Denn Hundehalter – vor allem die kleiner Hunde – werden deswegen gerne mal zusammengestaucht. Dabei sind die Pipi-Spuren an den Tonnen oder auch an Autoreifen und Felgen für mich geruchstechnisch eindeutig nicht Hund. Ganz oft Markierungen von Katern (der Geruch ist ja sehr auffällig). Den Rest könnte ich jetzt nicht einer Tierart zuordnen aber Hundeurin riecht auf jeden Fall anders. Aber da hier nun einmal die erwähnten Tiere unterwegs sind und für mich auch sichtbar an die Tonnen gehen, sehe ich da durchaus einen Zusammenhang.


    Nein, auch für mich ist es nicht in Ordnung, wenn fremdes Eigentum angepinkelt wird. Bei meinem Auto ist es mir egal. Bei meinen Tonnen ist es mir egal. Die stehen immer draußen. Da ist es mir herzlich egal ob da jetzt die dritte Katze oder n Fuchs oder der Fiffi von gegenüber. :ka:Deswegen lasse ich meine Hunde trotzdem nicht an die anderer Leute. Genau das wurde jedoch unterstellt.


    Und es wird auch von anderen gerne den Hunden angelastet – daher wollte ich wissen, warum andere das als problematisch betrachten, wenn sich da jederzeit, jedes Tier dran verewigen kann – „aber wehe der eine Hund, na dann aber! Das geht gar nicht!“:fluchen:

    Das finde ich eben unlogisch.:ka:


    Auch bei Müllbeuteln /gelben Säcken, die seit Wochen draußen liegen wird ja teilweise Aufhebens gemacht, WENN denn jemand sieht, dass sich da ein Hund verewigt oder auch einfach nur daran schnüffelt. Oder doch mal Urinflecken dran auffallen und sofort wird es Hunden und Haltern angelastet.:ka: Dabei können da seit zwei Wochen sonstwas für Tiere und Menschen dran gewesen sein. ABER DER EINE HUND, DER DA GERADE SCHNÜFFELT:fluchen: - ab da wird es dann eklig für die Müllabfuhr.

    Ergibt für mich keinen Sinn. Schon gar nicht, wenn es von Leuten kommt, die ihren Katzen ungesicherten Freigang ermöglichen oder ihre Hunde aus dem Sichtfeld lassen. Wo die so überall hinpinkeln sieht man ja aber nicht, und von daher ist es okay?:???:

    Und nein, ich will nicht einfach diskutieren. Ich verstehe die Logik dahinter einfach nicht. Soll ich es jetzt auch ganz klein schreiben cn684 ?

    Ich reite darauf nicht rum. Ich verstehe allerdings auch nicht, warum das so ein No Go ist. Das war der Ausgangspunkt.

    Ich finde es eben bedeutend schlimmer, wenn ein Baum eingeht oder eine Hauswand erneuert werden muss oder ein Kind ans vollgepisste Fahrrad greift, als wenn eine Tonne abgespritzt oder ein Beutel entsorgt wird:ka: wohlgemerkt von Leuten, die das beruflich tun und dabei Schutzhandschuhe tragen. Also Menschen, die damit rechnen, dass sie mit gewissen Verschmutzungen in Kontakt kommen. Denn die entsorgen so Geschichten beruflich.

    Es fragt sich hier auch so weit ich lesen kann keiner, wie Müll so verpackt und entsorgt werden kann, dass keine Gefahr für die Müllabfuhr besteht - obwohl es doch um die arme Müllabfuhr geht. Mal nachgefragt, was die Mitarbeiter da wichtig finden hat aber keiner :ka:

    Das wäre ja dann komisch.

    Aber generell Regeln aufstellen bei denen sich die Müllabfuhr denkt:doh: hilft mir exakt gar nicht.

    Das können so viele hier.

    Ich muss gerade n bisschen lachen, so ob der "das ist gegenseitiger Respekt!" gegenüber der Müllabfuhr.:ugly:

    Nee. Ist es nicht.

    Es mag gut gemeint sein. Aber ist schlecht gemacht.

    Ob es das Ausspülen NACH der Leerung ist oder das Meckern weil möglicherweise ein Hund dran gemacht haben könnte....

    Wenn jemand wissen will, was die jeweilige Müllabfuhr stört und was man besser machen kann: Direktes Nachfragen ist immer eine Option. Dafür reichen ganz wenige Sätze. Muss kein Interview sein. Ganz normal miteinander reden.

    Und automatisch andere zu verurteilen weil der zwei Kilo Welpe vor fast acht Jahren ein einziges Mal gegen Müll zwei Tropfen gesetzt hat... Hm. Also die Müllabfuhr hat es nicht gestört und ich habe nach meiner sofortigen Entschuldigung ne Menge mehr daraus gelernt, als "das gehört sich nicht!!!":ka:

    Da kann man noch so sehr behaupten, man habe nur das beste Interesse der Betreffenden im Sinn gehabt. Wenn es dann nicht einmal dazu reicht, bei Betreffenden nachzufragen aber andere zu kritisieren, ist diese Begründung ganz schön.... naja... wenig hilfreich für die Müllabfuhr, die hier ja gerade so vehement verteidigt wird - weil eventuell vielleicht irgendwann mal ein Hund ein Hund an die Tonne dran gepieselt hat.

    Ja, ich weiß, wie die Müllabfuhr hier dazu steht. Ich weiß auch, was die Männer am meisten nervt und was man besser machen kann. Deswegen dürfen meine Jungs trotzdem nicht dran pinkeln. Das Drama darum verstehe ich allerdings auch nicht. Ich werde dafür verurteilt, dass mein Welpe vor fast acht Jahren von mir im Ansatz des Beinhebens ne Sekunde zu spät abgebrochen wurde.

    Aber große Hunde mehrfach außer Sicht: Ja, watt reg ich mich denn so auf?

    Die Prioritäten von manchen hier sind schon interessant.

    Ihr könnt wirklich rausschnuppern, wann es sich um Hundeurin - nicht den von Katze, Kater, Fuchs, Waschbär, betrunkenem Mann von nebenan, Marder oder Ratte handelt? Oder vermeintlicher Uringeruch aus der Tonne, weil eben irgendwann mal ziemlich viele Sachen nach Harn und Ammoniak riechen?

    Müll an sich stinkt. Deswegen finde ich es merkwürdig wenn Leute sagen: Das ist wegen den Hunden, die dagegen pinkeln. Denn da draußen gibt es ne ganze Ecke mehr, als nur Hunde an der Leine, die man dann dafür verantwortlich machen kann.

    Das halte ich so ein bisschen wie das Phänomen, dass manche Menschen von Hunden immer erst dann gestört sind, wenn sie sie sehen. Aber Respekt, wenn mehrere Spezies zielsicher anhand des Uringeruchs auseinander gehalten werden können.


    Zu den Kommentaren von euch, @zweizylinder und whyona - auch Pflanzen "das Grüne" - wird von Menschen gehandhabt in Wohngebieten, auf Weiden, in Parks.... Es gibt Leute, die mähen, verschneiden, denen fliegt das dabei um die Knie, die haben den Pflanzenschnitt in der Hand. Aber da ist es dann nicht so schlimm... weil?

    Und ich schreibe das gerade vollkommen ruhig und ohne Vorwurf, weil ich die Logik dahinter wirklich nicht verstehe:ka: