Beiträge von straalster

    Freund von mir, damals Assistenzarzt:

    Er: Sie haben eine Obstipation.

    Patient: Eine was?:ka:

    Er: OBSTIPATION!!!!

    (Vom Anschreien wird es nämlich verständlicher)

    Patient: Ich weiß nicht, was das ist:???:

    Er: NA EINE OBSTIPATION!!!!

    Ich: Eine Verstopfung. Nicht schlimm. Sie bekommen einfach Abführmittel.

    Er im Anschluss: "Der hat sich doch mit Absicht blöd gestellt."

    Jupp, der 77 jährige komplett verängstigte Patient hat sich mit Absicht dumm gestellt.

    Warum sollte das abstrus sein @Mrs.Midnight ? Die Ausbildung von Servicehunden umfasst mehr als Blindenhunde und mehr als den direkten Einsatz.

    Der Aufwand ist bei ihnen nun einmal höher und sie werden stärker geschützt - obwohl sie besser erzogen sind/hören. Ich finde das nicht abstrus. Denn die quasi perfekt erzogenen Hunde, die dürfen nicht oder nur sehr kontrolliert außer Sicht. Aber der Fiffi von Herrn soundso, der bisher ab und an mal auf einen Rückruf hört. Naja, erschreckt er halt mal n paar Leute oder geht Wild jagen. Ist doch okay :ka:

    Finde ich weder normal noch sinnvoll.

    Das verstehe ich auch nicht.

    Selbst bei speziell ausgebildeten Hunden können sich Probleme ergeben. Blindenführhunde haben eine jahrelange Ausbildung - nicht jeder von ihnen schafft es. Drogenspürhunde und Therapiehunde, Rettungshunde - keiner kommt auf die Idee, die mal eben ungesichert außer Sicht laufen zu lassen, bevor nicht gewisse Bedingungen gegeben sind. Und selbst dann kommt es manchmal zu Problemen.

    Aber der Hund von Otto-Normal-Dosenöffner, ohne eine solche Ausbildung und Prüfung, der kann ja rumlaufen außer der Sicht. Da macht das der Halter mit dem Einflussbereich per Gedankenübertragung.

    Für mich leichtsinnig, rücksichtslos und grandios selbstüberschätzend - nebst unlogisch. Denn ich kann nur beeinflussen, was ich direkt merke oder sehe.

    welche Bedingungen und welche Probleme meinst du denn?
    Und wieso sollte ein Blindenhund ohne Aufsicht seines Hundeführers rumlaufen ? der ist ja abhängig davon den Hund bei sich zu halten und zwar an der dafür vorgesehenen Halterung

    Auch speziell ausgebildete Hunde für verschiedene EInsatzzwecke werden von sehenden Menschen trainiert und nicht mal eben im Park ungesichert außer Sicht gelassen, solange sie sich nicht umfassend in gesicherten Bereichen und mit zunehmenden Reizen absolut bewiesen haben. Denn in diese Hunde wird unter anderem viel investiert (Zeit, Aufwand, Geld).

    Sie werden Schritt für Schritt an Aufgaben herangeführt und dafür ausgebildet und ihre Reaktion auf Reize kontrolliert - im Gegensatz zum Hund von Otto-Normal-Dosenöffner, der seinen Hund meist einfach nach ein paar Wochen von der Leine und dann auch noch aus dem Sichtfeld laufen lässt. Denn der "Tut nix".

    Vollkommen andere Voraussetzungen. Und doch wird bei den ausgebildeten Hunden mehr Rücksicht und mehr Sicherheit gehalten, als bei den "normalen" Haustieren ohne Ausbildung, oft ohne wirkliche Erziehung.

    Einem Servicehund wird u.a. beigebracht, wie er sich im Straßenverkehr oder gegenüber anderen zu verhalten hat - als agierender, leitender Part. Und das kleinschrittig von Welpenbeinen an. Macht kaum einer der "mein Hund muss aber ohne Leine neben der Straße/ohne Leine im Park/ohne Leine wo immer ich das möchte...-Halter".

    Manche Hunde sind noch nicht einmal abrufbar, sobald ein Laubblatt durch die Gegend weht. Und selbst die werden abgeleint.

    Probleme:

    Wild - Hund zischt ab

    Menschen - Hund erschreckt sie oder Menschen richten den Hund zu

    andere Hunde - Beißerei oder Trainingserfolge von anderen kaputt machen

    Hatte ich bereits aufgezählt.

    Wie soll ich denn auf etwas einwirken, wenn ich es gar nicht sehe?

    Für mich ergibt sich das aus der Logik heraus.

    Grüßle Silke mit Charlie

    Das verstehe ich auch nicht.

    Selbst bei speziell ausgebildeten Hunden können sich Probleme ergeben. Blindenführhunde haben eine jahrelange Ausbildung - nicht jeder von ihnen schafft es. Drogenspürhunde und Therapiehunde, Rettungshunde - keiner kommt auf die Idee, die mal eben ungesichert außer Sicht laufen zu lassen, bevor nicht gewisse Bedingungen gegeben sind. Und selbst dann kommt es manchmal zu Problemen.

    Aber der Hund von Otto-Normal-Dosenöffner, ohne eine solche Ausbildung und Prüfung, der kann ja rumlaufen außer der Sicht. Da macht das der Halter mit dem Einflussbereich per Gedankenübertragung.

    Für mich leichtsinnig, rücksichtslos und grandios selbstüberschätzend - nebst unlogisch. Denn ich kann nur beeinflussen, was ich direkt merke oder sehe.

    Noch so als Nachtrag: Ich wollte damit nicht sagen, dass Dako jemals irgendwas machen wird.

    Aber es gibt einfach viele Situationen, die ließen sich durch die sichtbare Anwesenheit des Halter entschärfen. Und @Dakosmitbewohner du weißt, ich hab sogar schon für dich Sachen entschärft und deeskaliert, wenn ich dachte es liegt an einem Verständnisproblem. Ich bin so sachlich wie möglich und hab auch schon andere für dich verprellt, wenn ich der Meinung war sie sind unfair zu dir.

    Aber dieses Verhalten von dir finde ich einfach nicht in Ordnung - nicht nur bei dir, sondern ganz generell. Es passiert genug, selbst wenn Menschen aufpassen.

    Und die Vorschriften kannst du durch Google sehr einfach selbst in Erfahrung bringen.

    ----

    Ich finde für den Hundehalter-Knigge übrigens nur ganz wenige Sachen wichtig:

    Hund schützen

    Vorschriften kennen und sich daran halten

    Rücksicht auf andere

    Damit wäre im Prinzip alles abgedeckt, wenn sich jeder daran hält.

    Ich möchte keine erneute Diskussion anzetteln, aber ich muss es los werden.

    Und doch wissen einige hier ganz genau das hier Hunde an der Leine zuführen sind und auf den Wegen bleiben müssen... Was denn nun? Wissen oder nicht wissen?

    Hat keiner behauptet, oder? Es ging darum, dass auch in Gebieten ohne Leinenpflicht ein Hund im Einflussbereich des Halters stehen muss. Das kannst du ganz einfach in den Verordnungen nachlesen.

    "Ich kann meinen Hund nicht sehen" - "Mein Hund bellt andere Menschen an" - das ist eben kein Einfluss in diesen Momenten. Es ist schön, wenn du ihn bisher im Nachhinein abrufen konntest. Aber in dem Moment wo er nicht sichtbar ist oder andere Leute erschreckt, ist es fehlender Einfluss.

    Hinzu kommt, dass dein Hund ungesichert im Park unterwegs ist - wo Leinenpflicht herrscht. Hast du selbst geschrieben. Also wusstest du es besser. Machst es aber dennoch.

    Und es mag nett gemeint sein, wenn du zu jemandem sagst: "Also wenn du hier wohnen würdest, würde ich mich mit dir absprechen." Es hilft aber absolut niemandem, den du nicht kennst. Und all die, die du nicht kennst - die können trotzdem da lang laufen.

    Es gibt hier im Forum viele erfahrene Hundehalter, die schon Hunde verletzt zum Tierarzt fahren mussten. Oder gar nicht mehr da hin fahren mussten, weil zwei Sekunden gereicht haben, damit es für diesen Hund zu spät ist. Wegen Leuten, die sich so verhalten wie du.

    Und selbst wenn es "nur" mal ein Tackern ist oder ein Pfotentatschen - das heißt:

    Kosten, auf denen man sitzen bleibt wenn der andere abhaut oder man den Halter noch nicht einmal zu Gesicht bekommt.

    Training, denn nicht jeder Hund steckt das mal eben so einfach weg, wenn er angegriffen wurde.

    Angst, weil sehr viele daraus nicht lernen und ihre Hunde immer noch laufen lassen.

    Schmerzen, beim Hund, beim Menschen.

    Wenn man richtig Glück hat bekommt man vielleicht ein "DAS hat er ja noch nie gemacht" - und er hätte es auch nie machen können, wäre er a) ordentlich gesichert oder b) in Sichtweite und im Kommando stehend. Der Spruch "DAS hat er ja noch nie gemacht" bringt niemandem was, der gerade seinen Hund sterben sieht. Oder ihn wieder zusammenflicken lassen muss. Oder dessen Training gerade meilenweit zurückgeworfen wird.

    Und ich finde es von dir sehr unschön, dass du solche Beiträge wie beispielsweise von Hektorine einfach ignorierst. Denn sie hat sehr klar und offen erklärt, was so eine Begegnung für sie bedeutet. Obwohl ihr das nicht leicht fiel.