Ich hab heute gelernt, dass es Dinge wie "Schutztrieb" oder "Wachtrieb" bei Hunden gar nicht gibt. Neeee, die sind einfach nur alle unsicher, weil ein Hund wacht nur, wenn er unsicher ist. Das sind auch gar keine verankerten Rasseeigenschaften, nene, die kann man ganz einfach wegtrainieren, sodass der Schäferhund dann überhaupt nicht mehr wacht und zum pflegeleichten Familienhund wird... Und mit "Trieben" hat das ja auch überhaupt nichts zu tun, weil Baum 
Ey, der Quatsch, den manche Hundetrainer (!) erzählen ... ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll 
Ich hatte sowas auch mal nur genau andersrum - Hundetrainerin mit HuTa angerufen, weil der neue Hund meiner Mutter ein paar Baustellen hatte, mit meinem Rüden überhaupt nicht verstand und wir da mal noch draufschauen lassen wollten. Erstmal hab ich schon kaum ein Wort verstanden, weil die Hunde bei ihr im Hintergrund sich die Seele aus dem Leib bellten.
Dann wurde ich darüber belehrt, dass Rüden territoriale Tiere sind und wenn sie sich nicht auf Anhieb mögen niemals verstehen und miteinander auskommen werden
Trainer 2: Stehen auf dem Platz - mein Rüde freut sich gerade des Lebens, macht einmal EINMAL eine Spielaufforderung aus mehreren Metern Entfernung - Pflegehund will nicht - also zieht meiner sofort wieder ab und tollt halt so vor sich selbst hin. Ja also mein Hund ist ja superduper dominant, weil er eine Spielaufforderung gemacht hat, da müsste ich mal ganz klar dran arbeiten aber rausbekommen werde ich das wohl nicht mehr, weil mein Hund keine anderen Hunde lesen kann und der Pflegehund ist total normal und in Ordnung. Trainer 3 kommt dazu , lobt, wie der total steif gewordene Pflegehund da so lieb da steht. Ich warne noch: "Der beißt gleich zu, Mutter halt die Leine kürzer Trainer, gehen sie auf Abstand" - ach quatsch, ich hab doch keine Ahnung. Hmhm, ich hatte keine Ahnung dafür aber auch keinen Hund zwei Sekunden später im Bein hängen.
Ab da hieß es dann auch wieder: Das Verhalten bekommt man aus dem nicht mehr aus.
Aha, na dann.
Nachdem ich mit dem Hund meiner Mutter dann mal ne Runde trainiert habe, wurden er und mein Rüde beste Freunde. Sind sie heute noch und schlafen sogar in der Löffelchenstellung. Er beißt auch nicht mehr, sondern hat wieder gelernt zu warnen und auf Abstand zu gehen.
Zum Glück hab ich den beiden nicht verraten, dass sie sich niemals nimmer nicht verstehen werden weil sie sich nicht auf Anhieb mochten und man das Verhalten auch "nicht mehr raus bekommt".