Warum lassen die Männer sich so ausgrenzen?
Also ich meine jetzt nicht das Bett, sondern das nicht wickeln dürfen usw.?
Mein Mann würde da ziemlich deutlich Einspruch einlegen, wenn ich ihn nicht etwas übernehmen lassen würde.
Meine bessere Hälfte würde auch Einspruch einlegen. Oder mir den Vogel zeigen. Und beides zurecht, wie ich finde.
Aber das liegt bei beiden Parteien an der Prägung und der generellen Einstellung. Wenn der eigene Vater nicht sonderlich involviert war, kennt man(n) es nicht anders. Dann immer zurückgewiesen werden, wenn Hilfe/ganz normale Beteiligung angeboten wird - irgendwann geben sie halt auf. Oder wenn ständig bemängelt wird, dass sie angeblich irgendwas falsch machen (weil einen Ticken anders als die allwissende Frau, die das seit ganzen fünf Minuten macht und es auch bloß nicht besser weiß). Danach sind die Kinder natürlich deutlich stärker auf die Mutter geprägt, was dann natürlich der Beweis ist, dass der Vater es nicht richtig gemacht hat.
Generell ist die Rolle des Manns da oft...verquer. Das gilt zumindest in dem selbsterklärtem-Supermami-Stillkreis-Krabbelgruppen-Kult, den ich über eine Freundin kennengelernt hab. Oder bei einem ehemaligen KiTa-Erzieher, der beim Windeln die Tür offen lassen musste - denn er ist ja ein Mann. Wer weiß, was der hinter verschlossener Tür mit den Kindern anstellt. (Kein Witz, Mütter und Erzieherinnen haben sich zusammengetan und erwirkt, dass er beim Windeln von Kindern kontrolliert wird)
Dass man(n) da irgendwann das Handtuch wirft, kann ich verstehen.