Beiträge von Xavi00

    Ja wir haben noch ein US inklusive Farbdoppler machen lassen. Hierbei ließen sich kein Herzproblem erkennen, zu dem müssten, wenn es ein Lungenödem wäre, die Entwässerungstabletten zumindest Besserung bringen.

    Ich habe das Gefühl, dass es über Nacht schon wieder etwas schlechter geworden ist. Man hört ihn ständig schnaufen, selbst durch angelehnte Türen ...

    Nachdem wir uns jetzt leider damit abfinden mussten, dass es wohl ein unumkehrbarer Prozess ist. Stellt sich für mich nun leider die Fragen aller Fragen: Wie weit lass ich es gehen?
    Die einzige Auswirkung die das Cortison hat: er frisst wieder ein wenig, zwar immer noch wenig und nur das Beste, was der Kühlschrank hergibt, aber immer hin. Allerdings geht es seiner Lunge leider nicht besser, ich habe eher das Gefühl, dass es schlechter wird. Die Atemfrequenz wird täglich höher und liegt nun meist zwischen 90- 100 , der Puls dafür bei etwas um die 70. Die meiste Zeit schläft er, er läuft uns aber im Garten auch noch hinter her und schaut was wir machen und legt sich dann daneben. Allerdings schleifen ab und an seine Zehen der Hinterläufe über den Boden und er steht breitbeinig da. Auch schafft er aufregende Momente nicht mehr und ist zwar heute dazu gekommen, als mein Mann aus der Arbeit kam, legt sich dann aber daneben und begrüßte ihn nicht mehr...
    Ich weiß nicht recht wie ich handeln soll, einerseits möchte ich ihn nicht leiden lassen, andererseits habe ich Angst ihn zu früh weg zu schicken, obwohl er selber noch nicht will und sein Leben noch lebenswert empfindet. Andererseits packt mich jetzt schon die Panik, wenn ich daran denke, dass er im schlimmsten Fall voller Panik ersticken muss. Es ist nur noch eine Frage der Zeit und ich habe Angst den richtigen Zeitpunkt zu verpassen. Der arme Kerl ist so unruhig, schläft gerade immer nur kurz, um dann aufzustehen und sich zwei Meter weiter hinzulegen...

    ein reines Lungenödem schließt sie bei dem Röntgenbefund aus, da die Verschattung zu extrem ist´(es ist eigentlich nichts schwarzes mehr zu sehen und teilweise sieht man Ansammlungen wie bspw. von Gewebeknötchen), außerdem sind die Atemgeräusche wohl klar, also kein Rasseln, Blubbern o.ä.
    Das alles spricht wohl dagegen, das es nur ein Lugenödem ist.
    Ich nehme aber gerne jegliche Art von Vorschlägen an, denn wahr haben möchte ich nicht, dass er uns bald verlassen soll/muss.

    Wir kommen gerade vom TA und nun haben wir Gewissheit. Nachdem sich die Symptome nicht gebessert haben und er durch die "Fastenkur" zusätzlich immer schwächer wird. Wurde geröngt und mein Bauchgefühl, dass etwas mit der Lunge nicht stimmt, wurde bestätigt. Die komplette Lunge ist verschattet, was drei möglich Diagnosen zulässt:
    Lungentumor
    Lungenfibrose
    Lungenwürmer

    letzteres wollen wir jetzt noch mit einer Kotprobe ausschließen, da sich das behandeln ließe.

    Die beiden anderen könnte man zwar durch eine Lungenspülung genau diagnostizieren, was aber in der Behandlung wohl keinen Unterschied machen würde und wohl ein sehr hohes Risiko mit sich bringt. Abgesehen davon könnten die erhöhten Entzündungswerte auch von einem schnell wachsenden Tumor verursacht werden, dass die TÄ eher auf einen Lungentumor tippt. Letztendlich wird es über kurz oder lang auf das Unabwendbare rauslaufen...
    Um es ihn bis dahin so angenehm wie möglich zu machen, bekommt er nun Cortison und Diuretika.

    Alles in allem hat die TÄ gesagt, dass sie diesen ausgeprägten Befund bei ihm nicht erwartet hätte, da er dafür noch sehr gut aussehe... leider hilft uns das nicht viel weiter...

    Oh man, nie war er krank seitdem wir ihn haben und jetzt das. Ich weiß gar nicht wie ich damit umgehen soll.

    Hat jemand Erfahrungen mit solchen Diagnosen?

    Danke haary 97, du hast mích auf eine Idee gebracht. Ich habe zwar kein Hühnchen im Haus, aber ein paar Hippgläschen und siehe da. Ein ganzes Glas Kartoffelgemüse mit Rind wurde gefressen. Sind natürlich keine Riesenmengen, aber immerhin! Mich freut es riiieeesig!! :smile:

    Ich werde definitiv morgen früh gleich nochmal bei meiner Tierärztin vorbeischauen und ein Ultraschall machen lassen. Eigentlich war ich mit meiner TÄ sonst sehr zufrieden und hatte nie Grund an ihr zu zweifeln, auch meine andere Hund waren bei ihr in Behandlung und sie hat auch die Alterswehwechen immer gut behandelt. Aber diesmal bin ich auch sehr unsicher. Morgen bekommt Sie noch eine Chance und wenn da nichts bei rum kommt, fahre ich wohl in die Tierklinik...

    Kann denn trotzdem eine Unterfunktion vorliegen auch wenn der TSH Wert in Ordnung ist?

    Leider gibt es immer noch nicht neues zu berichten. Nach wie vor nimmt er kaum Nahrung zu sich und das nun schon seit 1 Woche. Heute gab es bisher 1 EL Naturjoghurt, 1 Happen Leberkäs und ein wenig Brotrinde. An Hundefutter ist nicht zu denken. Ich habe heute versucht ihn in den Joghurt etwas Hufu rein zu mischen. Aber keine Chance, danach wurde es nicht mehr angerührt. Leider habe ich kein Frischfleisch im Haus sonst würde ich gleich kochen, muss dann aber wohl bis morgen warten.

    Gerade schläft er: Atmung 65, Herz 60... :sad2:

    Hallo zusammen,

    ich bin gerade etwas ratlos und mache mir große Sorgen um meinen ungefähr 13 Jahre alten Mischling. Der kleine Kerl (etwa mehr als kniehoch) kam vor 4,5 Jahren aus Spanien zu uns und war wohl einer der wenigen Kandidaten der etwas pummelig aus Spanien zu uns kam, da er äußerst verfressen ist/war und sogar Oliven und Sellerie nicht verschmähte. Leider hat sich sein Gesundheitszustand sehr verschlechtert, er wurde in den letzten Monaten etwas ruhiger, da er aber bei den Spaziergängen immer noch gut dabei war und bei den TA Checkups nichts außergewöhnliches entdeckt wurde, schoben wir dies aufs Alter. Seid letztem WE aber baut er extrem ab:

    Am Freitag verweigerte er am Abend sein Futter, was mich schon sehr verwunderte, aber es war auch sehr heiß.... Am nächsten morgen fraß er ein wenig, was leider das ganze WE anhielt. Zusätzlich ist er extrem kurzatmig geworden und sein Herz schlägt sehr langsam. Natürlich sind wir sofort zum TA, leider ließ sich rein optisch nichts feststellen, außer eben: Herz hört sich soweit altersgemäß gut aber eben sehr langsam an, Atmung schnell. Es wurde Blut abgenommen und ein geriatrisches Profil erstellt. Auffällig niedrig war hier der T4 WErt, der Langzeitschilddrüsenwert war aber o.k.. Außerdem waren die Entzündungswerte zu hoch. Sonst alles unauffällig. Da sonst keine Anhaltspunkte da waren, bekommt der kleine Kerl nun seit vier Tagen Antibiotika. Ist bis Montag keine Besserung eingetreten, soll Ultraschall und Röntgen folgen.

    Hier nochmal die Symptome zusammen gefasst:

    Puls: 55- 65 (Ruhezustand)
    Atmung: 60- 90 (Ruhezustand)
    T4 niedrig Langzeitwert o.k.
    hohe Entzündungswerte

    Leider scheint das AB bisher nicht anzuschlagen und ich lausche ständig, ob er noch bei uns ist. :sad2:
    Hat irgendwer eine Idee was es dahinter stehen könnte? Ich glaub nicht mehr recht an eine Entzündung....

    Vielen Dank schon mal für eure Ideen......