Beiträge von kunstgarage

    Wir (4köpfige Familie, Haus mit großem Garten 1.000 qm; Felder und Berge direkt angrenzend) möchten in drei Wochen einen 3 jährigen Boder Collie-Australian sheperd mix (weiblich, kastriert) übernehmen.
    Er lebt derzeit bei einem jungen Paar in sehr engen Verhältnissen (kleine EG-Wohnung und 50 qm Garten). Abgabe aufgrund Nachwuchs und der engen Verhältnisse.
    In Haus und Garten ist der Hund familienfreundlich, lieb, spielt gerne und lässt sich streicheln.
    Er ist übergewichtig, da dauernd fressen zur Verfügung steht.
    Häufig ist er alleine im Garten.
    Auslauf bekommt er wahrscheinlich einmal am Tag für eine Stunde auf einem großen Feld. Hier spielt man mit ihm Fußball und wirft Stöckchen, was er sehr gerne auch mit uns gespielt hat.
    Jetzt das Problem: Taucht ein Radler oder Fußgänger irgendwo in Sichtweite auf, lässt er das Spiel sein, reagiert auf keinerlei Ruf, rennt auf den Radler/Fußgänger zu, stoppt vor ihm, bellt ihn an und kommt nach einer Weile selbstständig zurück und spielt ganz normal weiter. Ist er in dieser Situation angeleint, will er sich losreißen und auch "den Radler hüten".
    Wir sind eine sportliche Familie und möchten im Sommer wie Winter viel mit dem Hund in den Bergen unterwegs sein. dabei kann er nicht angeleint sein und muß gehorchen.
    Nun die Frage: können wir einem drei jährigen Bordercollie/Aussi dieses Verhalten noch abgewöhnen und ihn zum "freien Laufen" erziehen ? Wenn ja, hat jemand gute Erziehungstipps ?