Beiträge von patleo

    Unsere 9 Jahre alte Hundedame Maja, ein Boxer Bullmastiff Mix, leidet leider mehr und mehr an einer Verkalkung in Ihrem Knie. Begonnen hat dies bei einem Bergabstieg (klingt wilder als es war, nennen wir es Bergabstiegswanderung), auf einmal humpelte sie am rechten Knie. Die österreichische Tierärztin hat ihr nur ein Entzündunghemmer und etwas gegen die Schmerzen gespritzt. Da wir damit nicht zu frieden waren, brachen wir den Urlaub ab und sind zu unserem Tierarzt.

    Röntgenaufnahmen zeigte eine Verkalkung in der Größe ihrer Kniescheibe, die ihr vermutlich durch die Belastung bergab Probleme gemacht haben. Auch zuhause bekam sie Entzündungshemmer und ein Mittel gegen Arthrose, das sich als Speicher in den Knochen ablegt. Zwar humpelte unsere Maus nicht mehr, hat sich aber eine Gangart mit einem eigenartigen Dreh des Knies bei jedem Schritt angewöhnt, trotz verschiedener Behandlungen durch eine Chiropraktikerin.

    Zudem kam leider nun Anfang des Jahres bei einer Rangelei mit einem anderen Vierbeiner hinzu, dass sie sich den Ischias eingeklemmt, das linke Knie verdreht und zwei Wirbel ausgerenkt hatte. Dies wurde beim einem Hausbesuch behoben, doch hat sie im Gesamtbild stark gehandicapt.

    Oben drauf kommt, das sie hochgradig allergisch gegen jede Form der Milbe ist und sie trotz BARFEN und anderer Versuche täglich Kortison bekommt. Bekanntlich sorgt dies als Nebenwirkung für Muskelabbau, so dass sie generell mit ihrem Ablaufapparat Probleme hat.

    Seit einigen Monaten wird bei ihr eine Sensibiliserung gegen diese Milben Allergie durchgeführt und die tägliche Dosis Kortison schrittweise reduziert. Neben dem Versuch die Kortisoneinnahme möglichst klein zu halten, war auch ein Ziel Blutegel an den Gelenken anzusetzen und so die Verkalkungen zu hemmen.

    Bedauerlicherweise mit keinem oder maginalem Erfolg. Unsere Hundedame hat zunehmend Probleme mit der Bewegung. Mit den negativen Nebenwirkungen Gewichtszunahme und vermutlich Muskelabbau.

    Nun sind wir auf der Suche nach weiteren Behandlungsansätzen. Im Gespräch war auch eine Stoßwellentherapie.

    Was meint ihr, jemand eine Idee oder ähnliche Erfahrungen? Danke.