Beiträge von GruenerTee
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Es kommt bestimmt auf das wie an.
Wenn jemand sein Tier friedlich hinlegt, mit Blumen schmückt und vielleicht lieblings Spielzeug dazu legt und Foto macht. Dieses seinen Freunden schickt mit: "Jetzt geht es ins Tierkrematorium. Gute reise kleiner Schatz" Ich seh da echt kein Problem darin. Es muss ja nicht jeder machen, aber ich kann es schon verstehen es zu machen.
Machen würde ich es wahrscheinlich nicht. -
für mich ist es kein Andenken, sondern war nur in diesem Moment ein Abschied. An dem ich irgendwie doch teilnehmen konnte.
Wenn ich an Lilli denken will dann nehme ich schöne Fotos. Am besten wo sie mit Henry auf der Couch liegt.
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Dieses Foto war wirklich nur für mich und für Freunde die Lilli auch ins Herz geschlossen hatten. Ich muss sagen sie sah auch sehr schön aus, als würde sie friedlich schlafen. Sie sah besser aus als ein paar Tage vorher am Wochenende, wo ich sie zuletzt gesehen hatte.
Ich hatte zwar schon gewusst, dass sie nicht mehr lange bleibt. Aber richtig verabschieden kann man sich nur kurz vorher oder nachher.
Mit dem Foto habe ich nicht gerechnet, da wir so was normalerweise nicht machen, aber es hat mir sehr geholfen. -
Tatsächlich hat meine Mutter unsere Katze Lilli einschläfern müssen. Ich war die einzige, die aufgrund von der Umschulung, kein Abschied nehmen konnte. Weder davor noch danach.
Sie hat mir ein Foto geschickt, wo sie friedlich zusammen gerollt in einer Schachtel lag, mit Blumen geschmückt und meine Mutter sagte: "So wird sie begraben."
Es war schön, ich konnte so Abschied nehmen.
Aber in sozialen Netzwerken wurde es nie geteilt. -
Wenn es alle Jubeljahre mal zu einem Beißvorfall kommt, wird das von Populisten natürlich ausgenutzt, um Stimmung gegen Hunde zu machen und Schikanen für alle Hundehalter zu installieren. Es geht um billigen Stimmenfang, nicht um das Wohl der Bevölkerung.
Es wäre schön wenn Beißvorfälle alle Jubeljahre vorkommen würden. Die Realität sieht anders aus. Über die meisten Beißvorfälle wird gar nicht geredet, weil sie entweder in Familien passieren oder sie harmlos verliefen (so das Opfer eine Anzeige als erfolglos abstuft) oder oder oder.
Ich bin etwas verwirrt, auf einmal ist Rücksichtnahme Zugeständnisse, die auf noch mehr Forderungen von nicht HH eingeht. Das entspricht nicht den Erfahrungen meiner Umgebung. Die Leute sind dankbar wenn och Hund an die Seite nehme, Kot aufsammeln, etc. Klar es gibt Idioten die wollen das ich und mein Hund von der Erde verschwinden.
Ich kann es aber gut nachvollziehen. Die Hunde dichte ist enorm groß. Dort wo ich wohne gibt es kein Spaziergang ohne das ich zig Hunde treffe. Von diesen zig HH, wenn da ein zwei Leute Idioten sind, bleibt das lange im Gedächtnis. -
Birgt mMn die Gefahr, dass der Hund das Verhalten seines Menschen nachahmt, und dann seinerseits diese Menschen "anzischt" - auf hündisch.
Ok, die Erfahrung hab ich mit Henry nicht gemacht, daher hab ich an sowas nicht gedacht. Henry ist eher entspannt geworden und vor allem wieder geduldiger mit Menschen, die mich und mein Verbot übergehn.
Tatsächlich würde ich aber trotzdem deutlich machen, dass es ein Verbot ist. Bei einem "Bitte nicht anfassen." Kommt immer ein:
"Ich kenne mich mit Hunden aus."
"Mich mögen alle Hunde."
"Sie müssen Ihren Hund mehr vertrauen."
"Alle Hunde mögen es gestreichelt zu werden."
etc... -
Es geht darum, den Hund einerseits resilient zu machen gegen solche Übergriffe, und dazu gehört für mich zwingend die Erfahrung für den Hund, dass solche Übergriffe nicht böse gemeint sind.
Das Wissen, es ist nicht böse gemeint, nützt doch gar nicht's.
Es ist und bleibt unhöflich. Ich stell mich gerade mal vor, bin schwanger und jemand kommt und streichelt den Schwangerschaftsbauch. Ich weiß es ist nicht böse gemeint, aber wohl würde ich mich nicht fühlen und dieser Person eine scheuern würde ich sehr wahrscheinlich auch.
Effektivste ist, Hund lernt fern zu bleiben und man zischt die Leute mit "Nicht anfassen!" an.
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Das muss man als Mensch aber auch erst einmal wissen und begreifen, dass der Hund möglicherweise freudig zu einem Menschen hingeht, aber nicht angefaßt werden will.
Wenn es denn bei unserem Hund wirklich freudig ist. Mittlerweile würde ich auch nicht mehr ausschließen, dass der den Besuch checken will.Freudig ist Henry dabei nicht sondern freundlich, d.h. er nimmt höflich Kontakt auf. Macht er auch nur bei Menschen, die uns ansprechen. Er sagt also quasi Hallo zurück.
Bei Besuch ist es übrigens so, dass Henry weiß ich kenn die Besucher und sie dürfen rein. Die Besucher dürfen ihn anfassen, aber auch hier sage ich lieber zu neuen, bitte erst mal nicht anfassen.
Auf der Straße bin ich unfreundlich/direkt was nicht anfassen angeht. Denn viele Menschen meinen meinen Hund nach 5 Minuten besser zu kennen als ich nach 5 Jahren.