Beiträge von GruenerTee

    Hmm meine Oma ist Oma. :ka:
    Ansonsten sage ich Senioren oder Rentner. Ich finde auch nicht, dass man ab einem bestimmten Alter in Schubladen gesteckt werden. Man wird immer in Schubladen gesteckt, das ist komplett Alters unabhängig.

    Ich habe nur manchmal das Gefühl, dass ältere Menschen sich nicht damit beschäftigen was die jüngere Generation interessiert. Liegt es daran, dass sie denken Sie sind zu alt für so was?
    Ich freue mich wenn Senioren sich mit etwas beschäftigen was jüngeren zugesagt werden. Es muss ja nicht gefallen, aber allein kennen lernen finde ich gut.
    Auf einer Anime Convention (ich war Helfer) kam an die Kasse eine Seniorin, sie fragte was das hier wäre mit den Kostümen etc. Wir haben es erklärt und sie kaufte sich spontan eine Tageskarte um es sich anzuschauen. Ich fand es sehr schön. Auch schaue ich gerne Senioren zocken. Sie sind teilweise besser als ich. :hust:
    Aber andersherum will ich auch das jüngere verstehen was ältere machen. Sich einfach mal dafür interessieren und anschauen. Es muss ja nicht gefallen.

    Ich weiß nicht ob ich das Thema richtig verstanden habe. Aber ich finde man sollte sich vom Alter nicht verrückt machen und schon gar nicht von Bezeichnungen.

    Es kann so viele Faktoren geben. Es kann sogar sein das die Bekannte nicht richtig zugehört hat. Kann ja sein Trainer meint, bitte vor dem Mantrailing bitte nicht so lange spazieren. Wissen tun wir es nicht.

    Ich habe schon öfters erlebt bei Hundetraining, dass sich Leute danach aufgeregt haben was für Unverschämtheit der Trainer sagte, wie sie sollen den Hund nicht so viel füttern. Dabei sagte der Trainer, bitte vor dem Training nicht viel füttern, damit der Hund Lust auf die Leckerlis hat und motiviert ist. Sie haben es aber so aufgefasst als sei der Hund dick. :ka:

    Ich finde die 5 Minuten Regel ist eine gute Richtlinie, gerade für Anfänger. Aber ich denke man muss sie nicht zu streng nehmen. Also nur weil man an einem Tag 5 Minuten mehr gelaufen ist, gibt es keine Schäden am Bewegungsapparat.
    Auch hier muss man bedenken wie viel ein Welpe verträgt und verarbeiten kann. Das ist echt individuell. Ich konnte mit Henry viel machen in der Welpenzeit. Gerade mal zwei mal war er drüber, weil es zu viel war.

    Warum ich aber mit Henry nicht jeden Tag 5h laufe liegt daran, dass er daran keinen Spaß hat. Er bewegt sich gerne, liebt es aber auch auf die Wohnung aufzupassen oder auf das Haus meiner Eltern. Bei meiner Oma sitzt er gerne auf dem Balkon und beobachtet.

    Ich muss gestehen 100%ig habe ich mich nicht an die 5 Minuten Regel gehalten. Allein für's sozialisieren war es für mich unmöglich. Alles aus der Stadt zu zeigen in nur 10-15 Minuten laufen hab ich nicht geschafft. Auch möglichst viele Tiere kennen lernen, dafür bin ich in den Zoo.

    Meiner Meinung nach, nimmt man einen Welpen (genauso wie einen Kind) sehr viel Lebensfreude, wenn man es so toben lässt so wie es will. Auch wenn man selbst denkt das es zuviel wird.

    Ich würde die ja zustimmen, auf Henry traf es zu. Aber der neue von meinen Eltern war gestresst und hat nie Ruhe gehalten. Er fand nie Ruhe und so kam er immer mehr in Stress. Er hat viel gepinkelt und neigt zum rammeln.
    Er darf sich mit Henry auspowern, aber wir müssen es beendet, weil er einfach überdreht. Das Spiel schaukelt sich hoch und er fängt wieder das pinkeln und rammeln an. :ka:

    Stress ist ja die subjektiv empfundene Diskrepanz zwischen Anforderungen und Bewältigungsstrategien/Coping - Wenn man dann beobachtet, wie viele Eltern in der Kindererziehung glauben, jede Selbstverständlichkeit extrem loben zu müssen und den Kindern jede kleinste Belastung oder Verantwortungsübernahme vom Leib halten zu müssen, wundert es nicht, dass diese Kinder als Erwachsene dann später nicht belastbar sind.
    Kleiner Exkurs, ich weiß - könnte auf Hunde aber ähnlich zutreffen...

    Es wird aber bestimmt nicht besser werden, wenn man alle Kinder schützt vor jeglicher Belastung.

    Stress ist auch ein Problem gerade bei und für Psychische Erkrankungen. Ob es wirklich mehr geworden ist oder gar übertrieben wird zu früher lässt sich schlecht sagen. Früher wurde nicht über Stress und psychische Erkrankungen geredet. Es wurde sogar eher verschwiegen. :ka: