Beiträge von GruenerTee

    Wenn die Geschichte stimmt hoffe ich nur das die TE schnell erkennt, dass man sie nicht nur einmal übers Ohr gehauen hat sondern offensichtlich wieder versucht wird sie über den Tisch zu ziehen. :/

    Und wohin der Hund weiterverkauft wird mag ich garnicht denken und nein ich meine damit nicht an verantwortungalose Tierquäler, sondern an schlecht informierte Interessenten, die auch auf das Gefasel hereinfallen werden.

    Also ich halte mich selbst schon für recht naiv und vertraue Menschen schnell, aber aller spätestens jetzt würden bei mir sämtliche Alarmglocken läuten.


    Ich mein Betrüger wirken meistens nett, glaubwürdig und ehrlich/ehrenhaft, aber sonst könnten sie auch nicht betrügen. Wenn Betrüger als Betrüger sofort erkennbar wären würde keiner mehr darauf reinfallen...

    Mein Problem ist das der Typ sie schon über den Tisch gezogen hat.

    Mein erster Gedanke war er verdient bei ihr dadurch doch noch 700€ und verkauft den Welpen an den nächsten "Trottel" (bitte nicht ernst nehmen) für 2500€. Ein echt gutes Geschäft mit naiven Menschen.

    Witzig , anderswo wurde (zurecht mAn) scharf darauf hingewiesen das man sich mit der Hundeanschaffung nicht eine Herausforderung die man bewältigen muss holen soll, nicht mit der Einstellung , grade als Neuling.

    Hier ist es aber ok auf Gedeih und Verderb das zusammen zu friemeln? Weil ist ja schon da?

    Man muss doch weder sich selbst noch dem Hund das antun.

    Mir hat jemand geraten für die 2 Jahre Umschulung weit weg von Zuhause, wo Henry nicht mit folgen konnte, ihn abzugeben und danach einen neuen Hund zu kaufen. Es war nicht einfach für mich, nicht einfach für Henry und belastend für meine Psyche, wegen der ich überhaupt zu einer Umschlung kam.


    Ich bin mir sicher, dass einige es nicht geschafft hätten und ich hätte es definitiv einfacher gehabt Henry abzugeben und danach einfach einen neuen zu kaufen. Aber ich habe ein Lebewesen gekauft, bewusst gekauft ich habe Verantwortung übernommen und nur weil es etwas schwieriger wird gebe ich die Verantwortung nicht gleich ab.


    Jeder Mensch ist anders und wenn jemand nach seinem Fehler dazu steht und das beste daraus machen will, warum nicht? Nur die TE weiß (und sollte ehrlich zu sich selbst sein) inwieweit man sich der neuen Situation anpassen kann. Wenn die TE sich anpassen kann und bereit ist auch mal an sich zubereiten damit es passt, kann es durchaus funktionieren. Ein Husky-Spitz-Mix ist jetzt auch kein Herdenschutzhund.


    Ich habe jetzt schon einige Menschen gesehen, die mit ihrem Hundekauf erstmal auf die Schnauze fielen, aber am Ende es doch geschafft haben. Ist am Ende vom individuellen Menschen abhängig.


    Ja ich weiß ich habe früher auch gerne abgeraten, aber ich habe darüber nachgedacht ob man bei neuen User was Hundekauf angeht wirklich stehts Schema F anwenden kann. Das wird ja hier beim Hundetraining auch stark kritisiert wenn Trainer nur nach Scheme F trainieren bei den verschiedensten Hunden. :denker:

    Ja ist halt alles blöd gelaufen und nun hängt es an der TE ob es noch was wird oder nicht.

    Manchmal eröffnen sich auch urplötzlich eine neue Tür, die man zuvor nicht gesehen hat.

    Nein, der TE wurde vorgegaukelt, Pomskys seien leichtführig, hätten keinen Jagdtrieb und seien mit allem und jedem verträglich... Das passt ja nun nicht gerade, wenn der Husky so durchschlägt, wie man der Optik nach vermuten kann.

    Ne im aller ersten Post steht sehr deutlich die Sorge um das Gewicht und mit Büro.

    Chester soll Bürohund werden, es sind aber nur kleine Hunde, unter 10kg im Büro erlaubt.

    Ich denke ein Husky ist auch kein Ding der Unmöglichkeit. Es hängt nun von der Bereitschaft des Besitzers ab.


    Im Stadtpark hatte ich früher immer einen Rollstuhlfahrer getroffen der sogar drei Huskys besaß. Er hat dort nur einen ausgeführt, aber der Hund war auch sehr alt (dürfte jetzt auch gestorben sein). Er hatte Ahnung von den Hunden und der Mann wirkte definitiv nicht überfordert. Er hat auch dem alten Husky Opa sämtliche Geduld entegengebracht und ist mit seinem elektrischen Rollstuhl immer im Tempo des Huskys gefahren.

    Mit den anderen beiden Huskys ist er weiter ausserhalb der Stadt unterwegs gewesen wo sie lange und flott ausgeführt wurden.

    Aber andererseits denke ich auch, dass man an seinen Aufgaben wächst. Jeder hat mal mit dem ersten Hund angefangen und mir kann keiner erzählen, dass alle dabei schon Profis waren. Auch ein Husky ist nur ein Hund. Mit der richtigen Erziehung kann er sicher auch ein guter Begleiter in der Stadt werden. Und da es sich bei Chester immerhin auch um einen Spitzmischling handelt kann ja durchaus sein dass der Jagdtrieb zb. Gar nicht so stark durchkommt und er ist ja noch so jung, da kann man nich alles in die richtige Richtung lenken.

    Natürlich ist keiner Profi zu beginn und wenn man gewillt ist auch an sich selber zu arbeiten wird man das schon schaukeln können. Ich hoffe für dich das du einen Weg mit deinem neuen Begleiter findest.

    Es ist ja auch individuell vom Charakter des Hundes noch abhängig. Ich habe auch Wolfsspitze gesehen, die für mich wesentlich einfacher zu händeln gewesen wären wie meiner, aber auch welche wo ich froh bin das meiner doch etwas umgänglicher ist. xD


    Und die meisten - bzw ich würde sagen so 50% - jagen tatsächlich praktisch nicht und dann staffelt es sich halt aufwärts (vom Mäuseln halt mal abgesehen).

    Ich habe Glück :D Henry jagt tatsächlich kaum bzw. ich konnte ihn bei 8 aufspringenden Rehen locker zurückrufen und mäuseln tut er sogar noch weniger.