viiiel Geduld ist hier das Schlüsselwort!
Ich kann mich noch gut dran erinnern, wie das mit Bori am Anfang war.
Sie hat zwar auch manchmal draußen ihre Lackerl gemacht, aber hauptsächlich immer dann, wenn sie aufgeregt, erschrocken, verängstigt, unsicher oder auch voller Freude war.. man konnte sie nicht mal schief anschauen und schon wars passiert.
Überlegt Euch ein Schlagwort, zB "Lacki" (so haben wir es gemacht und machen es bis heute, Bori weiß genau was Lacki bedeutet) das Ihr sagt wenns nach draußen auf die Wiese geht. Wenn Sie macht (sie wird nicht dauerhaft unkontrolliert Harn verlieren, sondern sich mit der Zeit auch bewusst hinsetzen wenn die Blase drückt) sagt Ihr dieses Wort und lobt sie überschwänglich mit hoher Stimmlage und Leckerlies. Manchmal dauert es eben auch seine Zeit bis es mal draußen passiert, einfach oft und so lange gehen, bis es eben passiert und dann viel loben. Manchmal bringt es auch was, die Tücher, mit denen man innen aufgewischt hat, mit nach draußen zu nehmen und in der Wiese zu verteilen bevor man dort dann Gassi geht. Der Hund riecht den Urin und verbindet damit, dass er eben draußen gehen darf bzw soll.. Auch das haben wir gemacht.
Wie bereits gesagt, hier ist viel Geduld angebracht. Ich habe die ersten Wochen wirklich stundenlang auf Wiesen verbracht und auf Lackerl gewartet, aber es lohnt sich früher oder später 
Das wird schon, ganz bestimmt!!