Beiträge von Lagurus

    Ich kenne es weder von mir, noch von jemanden den ich im realen Leben mit Welpe kenne/kannte oder früher betreut habe.

    Damit geht sicher auch kaum einer hausieren. Ich persönlich habe das niemandem erzählt. Man fühlt sich ja eh schon schlecht, dass der langersehnte Hund so ein Unbehagen verursacht, da posaunt man das nicht in die (reale) Welt hinaus.

    Ich weiß auch nicht worauf du damit hinaus willst, dass du dir Sorgen um solche Leute machst und das für abnormal hältst, sollen die alle zum Psychiater? Bis ich da einen Termin habe, ist mein Blues wieder vorbei und mein normales psychisch unauffälliges Leben geht weiter. Vielleicht mache ich für den nächsten Hund einfach schon mal einen Termin aus.

    Der Mops von Freunden trödelt auch immer so und schnüffelt sehr lange. Er ist aber auch sehr schlecht darin, Düfte zu erschnüffeln, meine Hündin sammelt bei ihm zu Hause erstmal alle Leckelies ein, die er mal irgendwo verloren und nicht wiedergefunden hat (erschnüffeln kann er sie offensichtlich nicht, er ist nämlich eigentlich schon sehr verfressen und würde sie selbst futtern, wenn er sie denn finden würde). Vielleicht ist da was dran an der Theorie, dass er länger braucht, um Düfte aufzunehmen.

    Meine Hündin schnüffelt in der Stadt übrigens auch viel mehr als auf dem Land. Da pieseln viel mehr Hunde an die Hauswände und sie bleibt alle 5 Meter stehen.

    Ich halte einen Welpenblues in den ersten Wochen für nicht für unnormal, sonst hätten wir hier ziemlich viele gestörte Persönlichkeiten im Forum. Es ist ja nur vorübergehend und je nachdem wie gut ein Mensch mit großen Veränderungen umgehen kann und wie intensiv man veranlagt ist, vorher alles genaustens zu planen und zerdenken, desto mehr oder weniger neigt man eben erstmal für eine Zeit in ein Loch zu fallen. Die allermeisten finden da doch dann recht bald wieder raus und das Leben geht normal weiter.