Beiträge von Lagurus

    Okay, das ist dann der Unterschied. Auch an der Leine hat mein Hund das Tempo bestimmt :-), durfte stehen bleiben und schnüffeln, wann immer sie wollte, ich bin dann mit stehengeblieben und habe gewartet. Der Spaziergang war ja für sie da und nicht für mich! Anders, wenn wir es eilig hatten, da gab es dann das Signal "geh (mal) weiter". Und statt der Flexileine die kurze Leine möglicherweise. Aber an der Leine kann auch ohne Leine sein, wenn sich der Mensch nach dem Hund richtet und nicht der Hund seinen Focus auf Leinenführigkeit richten muß und diese gar nicht als einschränkend erlebt, sondern eben als Band, was da, aber nicht negativ konnotiert ist

    Das die Hunde es offline unbedingt angenehmer finden, sehe ich nicht so bei den Hunden von Freunden/Bekannten, die offline laufen lassen. Hier sind z.B. Einfahrten, wo aufgepaßt werden muß, andere Passanten, etc., es gibt oft ein "Stop and go" für den Hund durch den aufpassenden Halter, via "Stop, warte, komm zurück, hier ran, Raus aus dem Gebüsch" etc., so daß ich merke, daß die Hunde gestreßt sind, gestreßter, als wenn sie z.B. an der Leine zuckeln würden, wo z.B. der Halter reguliert, daß sie eben nicht in alle Gebüsche rennen, oder vorlaufen in Richtung Einfahrt.

    Klar kann man das auch so machen, dass man den Hund an der Leine schnüffeln lässt und er das Tempo vorgibt. Aber ich habe gerade an Straßen keine Lust in Situationen wo ich nur schnell von A nach B will oder wenn ich mit anderen Menschen unterwegs bin, meinen Hund alle 5 Meter zum weitergehen zu bitten, das nervt mich einfach. Der Freilauf ist für den Hund da, da kann sie schnüffeln wo sie will und sie läuft ja die meiste Zeit frei.
    Ich muss meinen Hund auch nicht ständig zurück rufen, wir haben sehr sehr wenig Stop-and-Go Gerufe, wäre das so, würde sie nicht frei laufen, das wäre mir zu anstrengend, da gebe ich dir recht, das ist nicht entspannend für Hund und Halter. Sie wird eher direkt für kleinen Radius belohnt, ich warte nicht erst, bis sie zu weit weg ist, um sie zurückzurufen- In Einfahrten geht sie eh nicht rein, sie wird nur gestoppt, bevor wir eine Straße überqueren oder wenn in seltenen Fällen mal ein Auto kommt. Sie ist ja ein ruhiger Hund, kein Flummi, der rennen will und jedem Reiz nachgehen will, nur ruhig laufen und hier und da schnüffeln. Sowas würde ich nur mit den aller aller wenigsten Hunden machen, die ich kenne, mit den meisten wäre es mir zu anstrengend bzw. überhaupt nicht möglich.
    Mir ist auch aufgefallen, dass mich dieser Freilauf an der Straße dazu zwingt gewisse Dinge zu trainieren, die ich an der Leine einfach nicht tue, weil man den Hund der einfachkeithalber lieber weiter zieht, wie beispielsweise Katzen zu passieren :D

    Ich lasse ja nur hier im Dorf offline an der Straße laufen, einfach weil es für den Hund angenehmer ist. Sie kann das Tempo selbst bestimmen, mal abrupt stehen bleiben und schnüffeln und muss nicht bei jedem Schritt von mir genau mein Tempo halten und neben mir her traben. Das ist das, was ich an der Leine ja bezüglich Leinenführigkeit erwarte, dass eben nicht überall stehen geblieben und geschnüffelt wird. Oft nutze ich die Situation auch zum Training, dass ihr Radius klein genug bleibt und sie auch in solchen Situationen auf Kommandos, wie warte, langsam oder Sitz reagiert, da ich auf Feldwegen eher wenig Grund und Motivation habe das zu wiederholen und festigen.
    Wie gesagt, Autos sehe ich da nur selten und wenn eins kommt, höre ich es und lenke rechtzeitig durch ein Kommando ihre Aufmerksamkeit auf mich oder halte sie am Halsband fest.

    Das er mich mit seinen 6kg auf die Strasse zieht, ist eher unwahrscheinlich.

    Ich habe hier schon einen angeleinten Malteser auf die Straße hüpfen sehen, eben weil der Hund klein ist. Bei kleinen Hunden kann man den Hund ja meist nie so kurz nehmen, dass er keinerlei Spielraum mehr hat (wie große Hunde wo die Hand mit Leine fast auf Halshöhe ist), man nimmt die beim normalen laufen auf dem Bürgersteig ja auch in der Regel nicht so kurz, dass die Leine straff nach oben spannt. Der Malteser hat einfach mal einen Satz zur Seite gemacht (an recht kurzer Leine geschätzt 1,20 m Leine) und der Bürgersteig war etwas schmaler, sodass er dann auf der Straße stand und mein Freund stark bremsen musste. Frauchen hat sich tierisch erschrocken. Je breiter der Bürgersteig und je weiter man von der der Straße entfernt läuft, desto geringer ist natürlich die Wahrscheinlichkeit.

    Wir haben hier auch so einen mega schmalen Bürgersteig, wo Hund und ich nicht mal nebeneinander laufen können, sondern sie muss vor oder hinter mir laufen, da kann sie jederzeit auf die Straße hüpfen, obwohl sie angeleint hat. Man hat nur den Vorteil, den Hund recht schnell zurückziehen zu können, was ganz ohne Leine nicht ginge.

    Ich lasse meinen Hund nur hier im Dorf in den Nebenstraßen frei laufen, wo 30er Zone und kaum Verkehr ist. Und das mache ich auch nur, wenn ich mit der Konzentration voll bei ihr und bei meiner Umgebung sein kann. Bin ich mit anderen Menschen unterwegs oder gucke ich ins Handy, ist sie an der Leine. Höre ich ein Auto nahen, gebe ich ihr ein Kommando, wie warte oder sitz, sodass sie verharrt und mich anguckt. Das Angucken ist mir wichtig, sodass sie in der Zeit nicht die Umgebung scannt und einem Reiz nachgeht. Manchmal greife ich auch ins Halsband, um sie kurz festzuhalten. Aber die Autos höre ich schon aus zig Metern Entfernung, die überraschen mich nicht. Und meistens kommt erst gar kein Auto. Aber wie gesagt, dass mache ich nur hier im Dorf, wo ich mich auskenne.

    So ein Bordstein Training, wie SanSu es gepostet hat, finde ich aber echt cool. Habe auch schon Hunde an der Leine auf die Straße springen sehen, gerade kleine Hunde haben auch bei kurzer Leine immer einen gewissen Spielraum (und bei Flexileinen sowieso) und wenn der Bürgersteig sehr eng ist, springen die auch angeleint schnell mal auf der Straße.

    Worauf verzichtet Ihr, oder was macht Ihr mehr? Ich lese auch viel über so Stoffwechsel-/Eiweißdiäten, aber gesund ist das ja auch nicht... oder? Und wenn man das erstmal nur zum Abnehmen macht, ist es bestimmt auch schnell wieder drauf!?

    Ich verzichte auf hoch kalorienhaltiges Essen, ganz einfach :D Bzw. wenn ich was energiereiches esse, dann esse ich davon nur wenig oder spare den Rest des Tages oder am nächsten Tag Kalorien ein. Ich verzichte auf nichts komplett, sondern es wird dann nur in Maßen verzehrt. Nachdem ich mir sicher war, dass ich Kalorien zählen nach 3 Tagen wieder hinschmeiße, weil nervig und anstrengend, halte ich es nun doch schon seit 2,5 Monaten durch. Ich zähle nicht mehr alles bzw. schreibe nicht mehr alles auf, weil ich mittlerweile ein gutes Gefühl dafür habe, ob das in mein erlaubtes Pensum passt oder nicht.
    Kalorien zählen ist bisher die einzige Diät, die ich wirklich dauerhaft durchgehalten habe, das Buch "Fettlogiken überwinden" hat da auch viel zu beigetragen. Das beste an dieser Art abzunehmen ist für mich, dass ich Kontrolle habe, ich kann auch mal Schokolade oder ein Eis essen oder kann bei einer Essenseinladung zuschlagen und muss kein schlechtes Gewissen haben, weil ich ausrechnen kann, wieviel ich mir dann noch erlauben kann. Früher hab ich eher gedacht, wenn ich mal zugeschlagen haben, dass ich meine Diät jetzt eh kaputt gemacht habe und habe aufgegeben. Ich habe immer das Gefühl gehabt, dies und das nicht essen zu dürfen, mich immer und überall einzuschränken, das war frustrierend.

    Im Fitnessstudio werde ich mich nie wieder anmelden, ich hab das echt gehasst und mich da immer nur hingequält. Jetzt mit Hund ist das zeitlich eh nicht mehr drin, mit Fahrtweg und allen drum und dran ist der Hund dann zu lange alleine. Da hampel ich lieber vor meinem Laptop mit einem Youtube Video rum, währen der Hund um mich herumschleicht und mir versucht das Gesicht abzuschlecken, während ich auf dem Boden liege xD

    Ich war ja echt nie übergewichtig, aber fällt doch mit ein paar Kilo weniger so einiges auf. Z.B. beim Friseur, ich habe im Spiegel oft ein leichtes Doppelkinn gehabt, wenn ich den Kopf normal gehalten habe, das ist mir da immer besonders aufgefallen, weil ich da die ganze Zeit in den Spiegel glotzen muss. Vorgestern beim Friseur fiel mir auf, dass das Doppelkinn weg ist :applaus: Mein ausschlaggebendes Erlebnis war übrigens mein Urlaub im Juni, als ich den ganzen Tag in Badesachen rumgelaufen bin und ich mir das erste mal in meinem Leben die Oberschenkelinnenseiten wund gerieben habe... da dachte ich, dass das jetzt echt nicht wahr sein kann und ich unbedingt abspecken muss. Jetzt reibt nix mehr :applaus:

    Abgenommen habe ich eigentlich mehr oder weniger ohne Sport, aber mein Bürojob hat schon so einige körperliche Beschwerden mitgebracht, die wenige Bewegung macht mich kaputt und den Job muss ich ja wahrscheinlich noch 35 Jahre ausführen :muede: Deswegen muss ich mich irgendwie zum Sport zwingen. Bzw. so wenig bewege ich mich nicht, als Hundehalter läuft man ja eh meist schon mehr als der 08/15 Büromensch, aber nur laufen hilft halt nicht bei Rücken, Schulter, Nacken und Mausarm.