Beiträge von Lagurus

    Als ich noch Fleisch gegessen habe, habe ich auch regelmäßig versucht auf diesen Low Carb Zug aufzuspringen, wollte ja immer ein paar Kilo abspecken und es macht ja immer so den Anschein, als würde das nur mit Low Carb gehen. Abgesehen davon, dass es für mich eine Qual ist auf Kohlenhydrate zu verzichten, konnte ich damals schon den massiven Konsum von tierischen Produkten nicht mit mir vereinbaren, nur um ein paar Kilo abzuspecken.

    Ja ich finde das bei vielen Kleinhunden bedenklich, auch bei einigen kleinen Windhunden. Aber bei den Nackthunden fällt es mir einfach extrem auf.
    Die Hündin meiner Mutter mag auch die Kälte nicht und friert schnell, aber so verkrampft hab ich sie noch nie dastehen sehen wie das bei den Nackis oft der Fall ist.

    Ich kenne nicht genug Nackis um das beurteilen zu können. Wenn die Kleidung nicht passend wäre, würde mein Hund auch verkrampft dastehen und nach Hause wollen. Dafür kann ich mit ihr auch bei 30 Grad mittags spazieren gehen, während andere auf die Dämmerung warten, bis sie überhaupt das Haus verlassen und ihre Hunde die ganze Nacht durchhecheln. Mein Hund leidet dank Kleidung weder im Winter und im Hochsommer sowieso nicht.

    Aber Nackis die ich kenne fühlen sich halt teilweise schon unwohl bei 10° und in Deutschland sind das ganz schön viele Tage im Jahr.

    Wie gesagt, bei meinem Hund ist unter 10 Grad auch die Grenze erreicht, wo ich überlege ihr einen Mantel anzuziehen. Wenn es windig ist, trägt sie auch bei 12 Grad einen Mantel, sie zittert sonst einfach. Und sie hat Fell. Von daher ist ein Nacki meinem Hund gegenüber was Kälte angeht, nicht benachteiligt, ich kann da deswegen nur schwer von Benachteiligung reden oder gar davon, dass der Hund kein normales Leben führen könnte.

    Und ich bin schon echt mega erstaunt, dass SpaceOddity ihren Xolo bei -16 Grad nix anzieht und der nicht friert, da gehen hier sogar einige Hunde mit Unterwolle in Mantel raus. Aber ich denke, dass größere Hunde wahrscheinlich eh nicht ganz so schnell frieren, wie bodennahe Kleinhunde.

    @Sterndal Wir haben auch Freunde mit einem Mops, den man wohl als "freiatmend" bezeichnen würde, er röchelt nicht bei größerer Anstrengung, schnarcht noch nicht mal wirklich (nur kurz vor dem Einschlafen, wenn er dann fest schläft ist er still) und kann ebenso etliche Kilometer wandern und ist nicht tot zu kriegen, er ist hochbeinig und sehr schlank.
    Aber ich würde ihn trotzdem nicht als völlig normal bezeichnen, er grunzt und schnauft deutlich mehr als Hunde mit normaler Schnauze, er hat jetzt mit 8 Jahren kaum noch Zähne, weil die wegen der kurzen Schnauze eh nur krumm und schief da drin standen und von Zahnstein "zerfressen" wurden, er hat deutlich sichtbare Bauchatmung, seine Atemwege sind verschleimt und er atmet oft stoßweise durch die Nase aus und es spritzt der Schleim durch die Gegend. Man sieht ihn oft in der Luft schlecken (hatte hier gelesen, dass das auch ein typisches Phänomen von Plattschnäuzern ist, weiß nicht mehr wodurch das begründet ist) und er hechelt viel schneller und lauter, weil die Abkühlung über den Nasenraum eben schlechter funktioniert. Auch wenn er noch verhältnismäßig gut Hitze ertragen kann, im Gegensatz zu den meisten Kurzschnäuzern. Als mein Hund das erste mal zur Urlaubsbetreuung da war, ist ihnen aufgefallen, dass beim Gassi gehen von meinem Hund eine viel geringere Geräuschkulisse ausgeht, ihren Mops hört man immer Hecheln oder laut Luft durch die Nase ausstoßen. Manchmal ist es auch traurig zu sehen, dass es ihm nicht mal gelingt eine Scheibe Banane vom Boden aufzuheben und zu fressen, er schiebt sie nur vorwärts und kriegt sie nicht wirklich ins ein Maul.

    Ich kenne deine Hunde nicht und mag mir kein Urteil darüber bilden, aber ich würde da einfach immer mit einer kritischen Sichtweise drauf gucken, auch wenn das beim eigenen Hund nicht so einfach ist. Zu guter letzt ist in dem jungen Alter, in dem sich deine Hunde befinden ja auch längst noch nicht das letzte Wort in Sachen Gesundheit gesprochen.

    Ich dachte immer, man soll auf das Gefühl hören

    Wir hatten das Thema schon mal, mein Gefühl würde mich zur rollenden Tonne verwandeln :D
    Aber fang doch erst mal klein an, muss ja nicht gleich 3x die Woche joggen UND Ernährungsumstellung sein. Fang mit dem an, was dir leichter fällt. Und lass dir doch die Kohlehydrate und reduziere erst mal das Fett oder andersrum, je nachdem wie es einfacher für dich ist.

    Also dass mit den Fliegen erschließt sich mir auch nicht, aus welchem Grund sollten die eher auf Nackis stehen?

    Mein Hund hat keine Unterwolle und sie braucht so ca. ab 8 Grad Außentemperatur einen Mantel, wenn es windig ist dann auch bei höheren Temperaturen. Sie friert als definitiv mindestens genauso schnell wie ein Hund ohne Fell. Den Sommer liebt sie dafür und macht bei heißen Temperaturen nicht so schnell schlapp. Da tun mir eher die Fellbomben-Hunde leid, den kann man auch im Sommer nicht besonders gut helfen, meinem Hund kann ich im Winter wenigstens was anziehen und sie muss somit weder im Sommer noch im Winter leiden.

    Ich hätte aber auch immer Bedenken, dass Nackis im Sommer Sonnenbrand kriegen, interessant zu hören, dass das in Nackikreisen gar nicht so ein Thema ist.