Beiträge von Lagurus

    Ausnahmen bestätigen die Regel, aber diese Ausnahmen sind so extrem selten.....

    Ich glaub ja, dass die typischen Ausnahmen eher selten zum Groomer gehen :hust: Ich kenn echt genug Hunde die da Theater machen. Und damit meine ich nicht n bissel hibbeln oder knurren. Und die meisten davon können MK gezielt einsetzen, der bietet also nur einen Schutz vor einem Biß. Nicht aber vor schmerzhaften blauen Flecken, kaputten Zähnen, usw.. Keiner von denen geht zum Groomer :p Und bei allen verlangen die Halter dabei zu sein. Nicht weil das Hündchen sonst Stress hat o.ä., sondern echt zum Schutz der anderen Person/en.

    Bei uns ist das Wartezimmer jetzt übrigens wieder gesperrt. War es im Frühjahr auch. Später durfte dann eine Person drin sitzen, der Rest draussen und am Montag durften noch mehrere Leut rein, da halt mit passendem Anstand zueinander. Da ich aber eh nie ins Wartezimmer gehe, wenn andere Leut/Tiere drin sind, ist mir sowas egal :lol:

    Die typischen Rassen, die zum Groomer gehen, sind ja ganz viel Begleithunderassen, die es von klein auf kennengelernt haben, frisiert zu werden. Und die, die trotzdem um sich beißen, sind ganz oft Hunde, die auch in Anwesenheit des Besitzers kein Stück besser drauf sind. Menschen mit Gebrauchshunden sind nicht so die typische Kundschaft.

    Du bist jemand, der seine Hunde händeln kann und um deren Potenzial weiß und sich nicht von denen auf der Nase rumtanzen lässt. Bei ganz vielen Famlienhunden ist das aber nicht so, viele kriegen ihren eigenen Hund nicht alleine gehändelt, wenn es unangenehm wird, der Groomer kriegt es oft aber durchaus hin. Und dann macht es auch noch mal einen Unterschied, wie groß der Hund ist. Kleine Hunde kriegt man auch alleine hin, selbst wenn die sehr unwillig sind. Große Hunde würde ich mir nicht antun ohne Besitzer, wenn die blöd drauf sind und zur Not muss man die eben ablehnen in Zeiten des "Lock Downs".

    Ich habe auch schon einen ehemaligen SinL frisiert, den mache ich auch nicht ohne Besitzer, der war auch mit doppelten Maulkorb gesichert und da wurde nur schnelles Notprogramm gemacht. Aber bei dem weiß ich einfach auch, dass die Besitzerin den Hund absolut unter Kontrolle hat und weiß was sie tut. Aber bei den allermeisten Hunden hilft dir die Anwesenheit des Besitzers wirklich nicht, entweder weil die Anwesenheit den Hund unruhiger macht oder weil die Besitzer den Hund eben selbst nicht händeln können und dann auch keine Hilfe sind.

    Der SDW Marty sitzt gut und Betty läuft ungehemmt da drin. Aber kann er Nässe nicht lange stand halten und löst nicht das Problem vom durchgeweichtem Bauch. Schade, hätte gehofft er hätte ähnliche Eigenschaften wie Equafleece

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    Hast du eine Schleppleine? Dann würde ich ihn da ran machen, ich würde nun auch nicht die ganze Zeit beim Spaziergang erwarten, dass er sich zurück nimmt und hinter dir läuft, das baut eher noch mehr Druck auf.

    Leinenführigkeit lieber separat üben.

    Wobei, meiner Meinung nach, auch hierbei ein kleiner Denkfehler vorliegt.

    Die Erwartungshaltung wird dann doch erst durch diese Futterbelohnungen "geweckt" und automatisch weiter aufgebaut. Folglich ist es auch immer schwieriger, Ruhe überhaupt irgendwie zu "belohnen".


    Ich würde, wenn der Hund ruhen soll, dies nicht noch extra belohnen wollen. :lol:

    Man kann Ruhe wirklich mit Futter belohnen und somit fördern. Entscheidend ist hierbei, dass man auch wirklich Entspannung belohnt und nicht den Moment, wo der Hund in Erwartungshaltung nach Leckerlies geiert, das ist einfach eine Sache des Timings.

    Wir haben seit dem schon etliche Lösungsansätze probiert (Ablenkung, Schönfüttern, Abdrehen, ect.)

    Was ich noch sagen wollte, der Hund ist 3 Monate bei euch und ihr habt etliche Lösungsansätze probiert, das kann so nicht funktionieren. Eine ausgeprägte Leinenagression braucht unter Umständen viele Monate bzw. teilweise auch Jahre, bis man das in den Griff kriegt. Und dazwischen kann man nicht ständig die Traininsgmethoden wechseln. Klar, wenn eine Methode nichts bringt, dann sollte man schon drüber nachdenken, was zu ändern, aber da sollte euch ein kompetenter Trainer begleiten um das zu beurteilen. Von einem Trainer der nur über Dominanz-, Chef- und Führungsgedöns arbeitet, würde ich mich ganz schnell verabschieden. Vielleicht sagst du mal, wo du wohnst, dann dir vielleicht jemand einen Trainer empfehlen.